Traumzeit Festival 2026: Ein Wochenende voller Musik und Gemeinschaft!

Also Leute, ich muss euch natürlich auch dieses Jahr wieder vom Traumzeit Festival erzählen… es war einfach wieder der Hammer! 😄 Drei Tage Sonne, super entspannte Stimmung und die alte Industriekulisse machten dieses Festival auch 2026 wieder zu etwas ganz Besonderem. Und wieder dieses typische Traumzeit-Gefühl zwischen Hochöfen, Musik und dieser richtig angenehmen Crowd.

Das Wetter war dabei wirklich perfekt sommerlich, teilweise vielleicht einen kleinen Tick zu heiß, aber ganz ehrlich… das wäre Jammern auf hohem Niveau. Eigentlich war für alle Tage immer wieder ein Gewitter angekündigt, aber wir wurden komplett verschont. Nur in der Nacht von Samstag auf Sonntag zog dann doch noch eine Gewitterfront über den Campingplatz. Teilweise wurde es ziemlich nass und die Nacht war für einige etwas kürzer als geplant. Davon hat sich aber eigentlich niemand die Stimmung vermiesen lassen. Am Sonntagmorgen wurde schon wieder gemeinsam gelacht, Kaffee gekocht und voller Vorfreude in den letzten Festivaltag gestartet. Und wie jedes Jahr zeigte sich auch wieder, wie hilfsbereit die Traumzeit-Crowd ist – wenn irgendwo Hilfe gebraucht wurde, war eigentlich immer sofort jemand zur Stelle. 

Der Campingplatz selbst war sowieso wieder ein Highlight. Zwischen der IndustrieKulisse haben sich überall kleine Camps gebildet – irgendwo ein Pool, irgendwo eine Schaukel, irgendwo ein Bier-Pong-Turnier, Zwischendurch auch mal eine “entspannte” Bier-Bong auf Zeit 😄 und an jeder Ecke Musik, gute Laune und einfach dieses entspannte Miteinander.

Das digitale Bezahlsystem mit dem Chip am Festivalbändchen hat sich meiner Meinung nach erneut bewährt. Man konnte den Chip auch einfach mit dem Handy scannen und hatte dort jederzeit einen Überblick über seine Käufe und das Guthaben. Natürlich gibt es bestimmt auch Vorteile, wenn man ganz klassisch mit Bargeld bezahlt, aber insgesamt überwiegen die Vorteile meiner Meinung deutlich, vor allem an den Essens- und Getränkeständen, wo vieles einfach schneller ging.

Bei den Temperaturen wurden natürlich auch die kostenlosen Trinkwasserstationen wieder ordentlich genutzt. Nicht nur, um die eigenen Flaschen aufzufüllen, sondern gefühlt standen dort ständig Festivalgäste, die ihre Wasserpistolen wieder startklar machten. 😄 Für eine kleine Abkühlung war also jederzeit gesorgt.

Auch für das leibliche Wohl blieb wieder kein Wunsch offen. Von Burgern über Bowls bis hin zu klassischen Pommes und süßen Leckereien war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei… und ich muss zugeben, dass ich mich selbst mal wieder an mehreren Essensständen „verlaufen“ habe. 😅 Neu war in diesem Jahr außerdem eine Tattoo-Station. Wer also nicht nur Erinnerungen, sondern gleich ein ganzes Souvenir für die Haut mit nach Hause nehmen wollte, hatte dazu ebenfalls die Gelegenheit. Und natürlich waren auch die Pendelbusse wieder unterwegs und sorgten für eine entspannte An- und Abreise mit den Öffis. 

Die Musik war mal wieder der absolute Wahnsinn. Am Freitag habe ich direkt mit ein paar persönlichen Highlights gestartet: TAKESHI’S CASHEW, die mit ihrem entspannten Sound perfekt in den Nachmittag gepasst haben, und NAFT, die danach richtig Energie reingebracht haben und die Menge sofort bewegt haben. Auch KETTCAR als Headliner waren ein echtes Highlight – viele Stimmen im Publikum, viele Emotionen, einfach ein richtig starker Moment am Abend. Und natürlich nicht zu vergessen GRANDBROTHERS, die den Freitag mit ihrem besonderen Mix aus Klavier und Elektronik ganz ruhig und atmosphärisch ausklingen lassen haben.

Aber auch die anderen Acts am Freitag waren klasse: MARATHON, der KNAPPENKOR BERGWERK CONSOLIDATION, FLORENCE ROAD, MARLO GROSSHARDT und AMISTAT haben für einen richtig schönen Start ins Festival gesorgt.

Am Samstag habe ich dann vor allem OVERPASS gefeiert – das war für mich direkt einer der stärkeren frühen Momente des Tages. Auch MEUTE war natürlich komplett irre, das Gelände war da einfach nur noch in Bewegung. Ebenfalls richtig gut gefallen haben mir WHITE LIES und später OH VOYAGE, die nochmal eine richtig besondere Stimmung reingebracht haben. OH VOYAGE ist vor allem durch diesen Mix aus elektronischen, treibenden und gleichzeitig warmen Sounds spannend – das hat sich langsam aufgebaut und den ganzen Bereich richtig eingefärbt. Und auch SPRINTS und BLACKOUT PROBLEMS haben am Ende nochmal ordentlich Energie reingehauen.

Nicht zu vergessen auch die anderen Auftritte am Samstag: VANDALISBIN, GRENZKONTROLLE, DRESSED LIKE BOYS, INTERNATIONAL MUSIC, MOLA und AGASSI haben den Tag richtig abwechslungsreich gemacht. Besonders geil war am Samstag auch die Aftershow-Party mit KING KONG KICKS, die den Abend nochmal komplett eskalieren lassen haben.

Und auch tagsüber konnte man immer wieder zwischendurch einfach über das Gelände laufen, an den Bühnen hängen bleiben oder sich irgendwo in einer Hängematte oder auf einem Ikea Bett verlieren 😁  – genau dieser typische Traumzeit-Flow.

Am Sonntag ging es dann genauso schön weiter. Zu meinen persönlichen Highlights gehörten STINA HOLMQUIST, die mit ihrem Sound direkt so einen richtigen Vibe aufgemacht hat, der perfekt in den Nachmittag gepasst hat – nicht laut, aber total zum Mitfühlen und einfach drin sein. Danach PHILIPPA KINSKY, und HAUS F, die nochmal etwas mehr Energie reingebracht haben. Auch BETTEROV und HERRENMAGAZIN waren richtig starke Momente, bevor dann der krönende Abschluss mit APPARAT kam, der das Festival auf seine art ausklingen lassen hat.

Und auch die anderen Sonntag-Acts haben mich begeistert: ROBERT STADLOBER, AYLIN CELIK, IEDEREEN, LARA HULO, TAAL und die vielen kleinen Zwischenmomente auf dem Gelände haben den letzten Tag wieder richtig rund gemacht.

Und die Vorfreude auf 2027 ist natürlich jetzt schon riesig. Die nächste Traumzeit steigt vom 18. bis 20. Juni 2027. Die auf 500 limitierten „Feierabend-Tickets“ für alle drei Tage waren auch dieses Mal wieder nach nur wenigen Minuten komplett ausverkauft – eigentlich schon der beste Beweis dafür, wie besonders dieses Festival ist 🌌

Nachbericht und Fotos von Dennis Hoeren

Dieser Artikel wurde am: 24. Juni 2026 veröffentlicht.

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