Bent Life – Never Asked For Heaven

Bent Life veröffentlichen mit „Never Asked For Heaven“ ihr erstes Album. Es enthält 10 Songs, hat eine Spielzeit von 24 Minuten und erscheint auf Bridge 9.

Die Hardcore-Band kommt aus Lincoln und hatte bisher einige EPs und Singles veröffentlicht. Kommen wir zu den Songs; nach dem kurzen Intro „Introduction“ folgt ein regelrechtes Gitarren,- Schlagzeug,- und Bassgewitter mit den Songs „Lock“ und „Thanks for Nothing“. Dann kommt mit „Hands of Lead“ ein eher langsamer Track, der somit eine kleine Verschnaufpause direkt am Anfang möglich macht – die braucht man auch. Denn beim nächsten Titel „Stab Me“ geht es wieder ordentlich nach vorne – hier gibt es einen feurigen Anfang, dann aber ein eher merkwürdiges Ende!

„Cheat Death“ wurde im letzten Jahr bereits als Single veröffentlicht und findet auch hier seinen Platz. Bei diesem Song gibt es einige coole Breaks und Geschwindigkeitswechsel – allerdings muss ich dazu sagen, könnte man noch an der Gitarrenarbeit feilen. Hier fehlt es mir nach 6 gehörten Songs definitiv an der Abwechslung, es klingt alles ziemlich gleich. „Kick“ beginnt mit einem coolen Bass/Schlagzeug-Duett und entwickelt sich zu einem (fast) instrumentalen, gutem Lied.

„Painless“ startet eigentlich ganz cool, schwimmt dann aber wieder im alten Fahrwasser. Immer die gleiche Tonlage, dieselben Gitarren-Riffs und das eher einfallslose Schlagzeug. Als hätte ich es gerade nicht erwähnt kommt „War“ um die Ecke – der wohl stärkste Song auf dem Album. Den Abschluss macht „Permanence“, ruhig und langsam…

Gut, ein Anfang wäre gemacht und der ist nun auch gar nicht mal schlecht. Allerdings haben die Musiker noch Luft nach oben, denn es besteht noch Nacharbeit an der Gitarre und am Schlagzeug. Hier müsste etwas mehr Abwechslung rein; mir fehlt es einfach an Inspiration! Außerdem darf der Frontmann auch gerne mal die Tonlage ändern, sonst klingt jeder Song schnell gleich und das wird eben genau so schnell langweilig!

Review von Florian

Dieser Artikel wurde am: 20. September 2016 veröffentlicht.

Ähnliche Beiträge

Betontod – Wir fangen jetzt erst an
CD Reviews

Betontod – Wir fangen jetzt erst an

Kaum liegt die neue Scheibe der Jungs von Betontod auf meinem Tisch kommen alte Erinnerungen hoch. Das 2017er Album „Revolution“ habe ich damals rauf und runter gehört, es war mein ständiger Begleiter im Auto oder beim Sport. Trotzdem habe ich die Band danach aus den...

Muff Potter – Klepto
CD Reviews

Muff Potter – Klepto 

Mittlerweile sind auch schon wieder vier Jahre ins Land gezogen seit der Veröffentlichung von „Bei Aller Liebe“, dem ersten Studioalbum von Muff Potter seit ihrer Reunion 2018. Diese Durststrecke und das Warten auf neues Material ist aber nun vorüber, denn seit...

EUROPE – Come This Madness
CD Reviews

EUROPE – Come This Madness

EUROPE sind zurück. Neun Jahre sind mittlerweile vergangen, seit uns die Schweden mit „Walk The Earth“ zuletzt ein neues Studioalbum beschert haben. Neun Jahre, in denen man sich durchaus fragen durfte: Was kommt da eigentlich noch? Denn EUROPE haben ein kleines...

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert