Chrome Division – Infernal Rock Eternal

Mit „Infernal Rock Eternal“ haut die Allstar-Truppe um DIMMU BORGIR Axeman Shagrath nun ihr drittes Album raus.  Nachdem bereits mit guten Kritiken versehenen Vorgänger „Third Round Knockout“  haben sich die Jungs die Sprichwörtliche Latte selber sehr hoch gelegt.
 
Passend zu den vielen Bands dieser Kategorie, welche sich anschicken aus dem hohen Norden die Rotzrock-Krone hochzuhalten (u.a. MUSTASCH, STONEWALL NOISE ORCHESTRA) schaffen es CHROME DIVISION, dem Hörer ein sattes Brett vor den Latz zu knallen. Fetteste Gitarren, die besten Zutaten aus allen Bereichen der harten Musik („Endless Nights“ hört sich für mich an, als wenn BON JOVI und ENTOMBED ein Joint Venture eingegangen wären) und immer wieder leichte Anlehnungen an die Hauptarbeitgeber („The Absinthe Voyage“) machen „Infernal Rock Eternal“ zu einem musikalischen Leckerbissen, welcher zwar leicht verdaulich ist, dafür aber umso mehr Potential hat, den einen oder anderen zukünftigen Gassenhauer zur nächsten gelungenen Party beizusteuern.
 
Auch bei den Songs, bei denen mit angezogener Handbremse agiert wird („Lady Of Perpetual Sorrow“, „The Moonshine Years“ ) wird amtlich gegrooved. Abgerundet wird die ganze Sache noch von einer fetten Produktion. Ganz so wie es sich gehört.
 
Was soll ich noch mehr Worte verschwenden? Wer bei CHROME DIVISION immer noch an „nur“ ein Nebenprojekt von DIMMU BORGIR-Gitarrero Shagrath denkt, der irrt sich gewaltig! „Infernal Rock Eternal“ rockt dermaßen, da bleibt garantiert kein Banger still auf seinem Schemel sitzen! Guter Stoff, Hürde genommen! Man kann nur hoffen, dass CHROME DIVISION „Infernal Rock Eternal“ in der kommenden Festivalsaison ausgiebig promoten. Diese Dampfwalze möchte ich in Aktion sehen!
 
Anspieltipps: „She’s) Hot Tonight“, „On The Run Again“, „Mistress In Madness“
 
Review von Kai Paetsch
 

Dieser Artikel wurde am: 30. Januar 2014 veröffentlicht.

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