SNUFF – There’s A Lot Of It About

SNUFF ist eine Punkband aus London, die bereits seit 1986 aktiv ist und nun nach einer kleineren Auszeit wieder ein Album auf den Markt wirft.

„There’s A Lot Of It About“ ist ein Albumtitel, der auch die Musik von SNUFF ganz gut zu beschreiben weiß, denn die Jungs vermischen kräftige Punksongs mit verschiedene Musikstilen wie etwa Reggae, Dub und Folk- Das ganze garniert mit einigen kräftigere Rockriffs und hier und da auch etwas an Popelemente hinzugefügt, so dass es auf die volle Laufzeit durchaus einiges zu entdecken gibt.

Das neue Album beinhaltet zwar lediglich eine Spielzeit von knappen 35 Minuten in denen sich aber immerhin zwölf vielfältige Songs befinden.

Mit dem „Kings of Spanish Oi Scene“ starten die Jungs stark in das Album. Eine Punkrockhymne, die ein wenig nach Straße schmeckt und mit mehrstimmigem Gesang eine schöne Richtung vorgibt. Ein richtig starker Opener.

Etwas poppiger, hochmelodischer und gut mitsingbar kommt dann die Hymne zum Sommer, der nun ja wirklich mal wieder vorbei ist, aber an den wir uns mit Stücken wie „Summer’s Over“ gerne zurück erinnern.

Weitere Highlights dieses Albums sind für mich das auch mit Bläsern unterstützte „A Smile Get‘s a Smile“ (schon alleine der Songtitel sollte den ein oder anderen vielleicht mal zum Nachdenken anregen) und auch der „Bob’s Song“, der mir gerade durch das Gitarrenspiel imponiert.

„Dippy Eggs“ erinnert mich irgendwie an der ein oder anderen Stelle ein wenig an NOFX möchte ich unter anderem wegen dem Einsatz eines Horns herausstellen und auch an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass „There’s A Lot Of It About“ wirklich ein Album ist, bei dem keine Langeweile aufkommt. Ein sehr kurzweiliges Punkalbum, das hier und da über den Tellerrand schaut, einige andere Instrumente mitnimmt und so eine CD ist, die ich gerne höre.

Absolute Überhits sind zwar keine vorhanden aber „There’s A Lot Of It About“ ist ein in der Breite recht gutes und vielfältiges Album, bei dem sicher keine Langeweile aufkommt und für Hörer von gut geschriebener Rockmusik, sowie Punkfans sicher gerne mitgenommen wird.

Review von Thorsten

Dieser Artikel wurde am: 11. Oktober 2019 veröffentlicht.

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