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Interviews

Veröffentlicht am: März 27th, 2021 | durch Florian Puschke

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KIX: Comics, Musik, Independent und ganz viel Punk

Das war eine Überraschung! Vor einigen Tagen lagen bei mir einige KIX Comics im Briefkasten. Ich muss ehrlich gestehen, ich kannte diese nicht. Asche auf mein Haupt! Doch es dauerte nicht lange bis ich in den drei Heften stöberte und ich diese für mich entdeckte. Warum? Weil sie anders sind. Sympathisch und großartig. Fast würde ich schon sagen, dass KIX mehr als nur ein Comic ist. Beinahe eine Einstellung. KIX ist ein Heft, das eigentlich aus den 90er Jahren kommt. Geschaffen von einer Künstlergruppe aus Hanau, die es schafften, in dem kleinen Heft die Attitüde des Punkrocks an die Leser*innen (wurde 90 schon gegendert? Ich glaube nicht) brachten. Doch nicht nur in Comics blühte die Gruppe um Jörg Ritter, Rautie, Torstn und Raul auf.
Auch spielten die Künstler in verschiedenen Bands (u.a. Punkrock-Band Kaktuxxe) und veröffentlichten Kurzfilme, Hörspiele und Akustik-Comics, Musikkassetten und Schallplatten. Nach einer Pause und unzähligen neuen Projekten stand urplötzlich im November 2019 ein neues KIX Heft an. Als ich dieses mit weiteren Bänden im Briefkasten hatte, musste ich dann doch einen Schritt weiter gehen. Ich wollte mehr über die Künstler wissen und war froh, mit diesen ein Interview über Comics, Punk und vieles weiters führe zu dürfen. Seid gespannt auf die Antworten.

Hey ihr beiden. Schön, dass ihr euch die Zeit fürs Tough Magazine nimmt. Wobei erwischen wir euch gerade?
Rautie: In meinem Job zeichne und animiere ich gerade einen Kurzfilm für einen Kunden. Desweiteren bin ich parallel in Vorbereitungen für die Eröffnung einer kleinen Galerie/Laden für meine Bilder (die „Kunsthaltestelle“). Bei mir in der Straße – wo ich wohne…
Torstn: Beim Beantworten deines Interviews, harhar… Sonst würde ich gerade in meinem Heimstudio weiter an der Bühnenmusik schrauben, die ich zur Zeit für eine bekannte Frankfurter Theatergruppe produziere…

Nicht jeder unserer Leser*innen wird euch kennen. Stellt euch mal kurz vor. Wer seid ihr? Was macht ihr beruflich? Welche Hobbies habt ihr?
Rautie: Ich bin Rautie – vom Herzen her Comiczeichner – und verdinge mich meistens als Werbeillustrator, um meinen Unterhalt zu verdienen. Hobbies und Beruf fließen da sehr oft ineinander über und sind schwer schwer zu trennen. Ich würde aber mal sagen ich höre sehr gerne Vinyl-Schallplatten…
Torstn: Ich bin Torstn Kauke, als Zeichner auch unter ‚tvuzk‘ unbekannt aber heutzutage eher als Musiker und Komponist unterwegs. Ausserdem betreibe Ich einen ganz gut laufenden Live-Club in Offenbach am Main (waggon-of.de) – aber dann kam diese Pandemie und seitdem ist das natürlich verboten (- von ein paar Outdoor-Monaten im Sommer abgesehen).
Meine Hobbies sind Lesen, Pferde, Schwimmen… – halt nein, eigentlich eher meine Musiksammlung (alles von Vinyl & CDs über Tape bis zu mp3), die wie jede ordentliche Sammlung stets nach unerreichbarer Komplettheit strebt…

Und vor allem: Welche Musik hört ihr heute?
Rautie: Im groben Rock, Punk Rock oder was sonst irgendwie gefällt und Spaß macht .
Torstn: Alles. Sogar Jazz. Mich interessieren besonders die verschiedensten musikalischen Undergroundströmungen der letzten 60 Jahre in Deutschland – Free-Jazz, Beat, Krautrock, frühe elektronische Musikexperimente, NDW bevor sie so hieß…

Zu euren KIX-Anfängen wart ihr stark im Punkrock verwurzelt. Hanau in den 90er Jahren: Eine Punk-Festung?
Rautie: Weniger, würde ich sagen… Es gab zwar eine Szene, aber die war Auffangbecken für alle möglichen Gruppierungen und Punk war da nur ein kleiner Teil. „Alternativ Interessiert“ trifft es besser. Ich hab uns immer als vor sich hinbrodelnde exzentrische Gewächse im Garten wahrgenommen.
Torstn: Erstmal – ist es nicht normal – also auch heutzutage noch – dass man mit Anfang 20 gerne im Punkrock verwurzelt ist? In Hanau gab/gibt es schon seit 1986 das autonome Kulturzentrum Metzgerstrasse, in dem auch wir wichtige Jahre unserer Jugend verbracht haben… Von Musik & Livestyle abgesehen – am wichtigsten war für mich immer dieses DIY-Ding, das durch Punk vermittelt wurde! Da konnte man damals im „Haus“ in der Metzgerstrasse schon eine Menge lernen über Selbstorganisation und was dadurch alles möglich werden kann…

Welche Bands haben euch damals viel bedeutet und welche bedeuten euch bis heute noch viel?
Rautie: Bei mir fing alles etwas mehr metal-lastiger an, mit Motörhead , AC/DC , Thin Lizzy und so Sachen. Später kamen Ramones , Sex Pistols, Spermbirds dazu…. Eine der wichtigsten Platten in meiner Sammlung ( – und die ist echt riesig!) ist nach wie vor die Velvet Underground & Nico, die hat mir damals Torsten näher gebracht… Großartig Platte, die mich sehr geflasht hat! Ich glaube das sagen sehr viele Leute über diese Platte – und sie haben alle recht!
Aktuell kreisen auf meinem Plattenspieler Viagra Boys, Komando Sonenmilch, Sleaford Mods und IDLeS, aber das ist natürlich nur eine sehr eingeschränkte Momentaufnahmen…
Torstn: Velvet Underground. Die waren schon bei KiX – vor allem zwischen Rautie & mir – immer die Konsenzband. Die waren in den Sechzigern schon so erfolglos,wie wir es erst in den Neunzigern werden konnten – und deren Connection zum Kunstbetrieb, zu Warhol, also diese Verbindung von Bildende Kunst und Rock’n‘Roll fanden wir immer sehr folgerichtig (nur lebten wir blöderweise in Hanau, nicht in New York City…).

Vor Einiger Zeit hatten wir von euch Post erhalten. KIX Hefte, die sehr charmanten DIY-Charakter haben und trotzdem einen Vertrieb haben (Flight 13). Beschreibt mal die Entstehungsgeschichte der KIX Comics?
Rautie: Torsten mach du das…?
Torstn: Die Entstehungsgeschichte von KiX? Das sprengt doch jeden Rahmen! Na gut, ich wage dennoch eine Kurz-Zusammenfassung: „Ursprünglich Din-A5 Stadtmagazin (mit Comics) für Hanau und zwar relativ erfolglos (und die Comics darin versteht auch niemand). Dann die Idee, das A5-Heft in 3 Piccolo-Streifen zu schneiden, um statt der Stadtzeitung ein monatlich erscheinendes Comicmagazin zu veröffentlichen, das nur alle Vierteljahre einmal gedruckt werden muss… Das war im Herbst 1990. Ein halbes Jahr später gründen wir den KiX Multimedia Verlag. Mit fast 30 regulären KiX-Ausgaben und zahlreichen weiteren Comic / bzw. Schallplatten- und CD-Veröffentlichungen versuchen wir uns vier Jahre lang als Independent-Comic/Musik/Kunst-Verlag. Letzten Endes wirtschaftlich erfolglos. 25 Jahre später treffen sich die früheren KiX-Zeichner im Raucherzimmer ihres Altersheims wieder und beschließen eine Wiederauferstehung des KiX-Magazins, die erste Ausgabe erscheint im Herbst 2019“.

Woher kommt der Name: KIX? Eine Abkürzung?
Rautie: So eine richtige Erklärung gibt es nicht, ausser daß auf den Piccolo-Heften, die wir heraus gaben, nicht viel Platz für ein Titel war – und KiX gefiel uns allen irgendwie sofort. Später erklärte ich die Bedeutung sehr oft mit dem Tritt in den Hintern, den man braucht, um eine spontane Idee umzusetzen , ohne sie erst groß zu hinterfragen“… Das ist aber eher so nachträglich hingebogen als ein wirklich konsequent verfolgtes Namenskonzept.
Torstn: Hier ist es ausnahmsweise mal gut, daß es damals noch kein Internet gab, denn die fürchterliche us-amerikanische Rockband gleichen Namens war uns damals noch kein Begriff, sonst hätten wir den Namen bestimmt nicht gewählt……

Wenn ihr an ein neues Heft geht, wie plant ihr das? Gibt es sowas wie „Abgabefristen“, „Themenwünsche“ oder wie kann man sich die Arbeit an einem KIX Heft vorstellen?
Rautie: Ja, wir setzen uns ein Ziel und machen einen Zeitplan. Klappt manchmal gut und dann auch wieder nicht, weil Arbeit , Familie oder sonst irgendwas dazwischen funkt.
Torstn: Es gibt halt immer eine Deadline, bis zu der alles fertig sein muß. Wenn die endlich verstrichen ist, fange sogar ich dann meistens mit dem Zeichnen an!

Ein schönes Zitat (von euch über euch selbst): „Als sie uns damals fragten, was wir wohl werden wollten – TUSCHE ROCKSTARS“. Wie viel „TUSCHE-ROCKSTAR“ ist heute in eurem Team?
Rautie: Ich hör schwer.
Torstn: Nee, so lässt sich das nicht richtig vergleichen, wir machen ja nicht gemeinsam einen Comic, sondern jeder seine eigenen, meist unbeeinflusst von dem, was die anderen gerade zeichnen.
Wenn, dann passt für mich eher das Bild des DJs, der aus dem vorhandenen Material aller Zeichner einen möglichst kurzweiligen Mix erstellen muss – und den Job hat Rautie, der das Heft immer zusammenballern und druckfertig machen muss!

Da ihr ja mehrerer Künstler seid, wie entscheidet ihr, welche Comics für das KIX genommen werden und welche in die Schublade wandern?
Rautie: Am liebsten würde ich das demokratisch entscheiden lassen, aber das dauert oft zu lange und irgendwann müssen wir ja zu Potte kommen. Da ich das Heft immer zusamenbasteln muß, entscheide ich sehr oft über die Reihenfolge der eingereichten Werke. Ich sende meine Entwürfe der Druckvorlage in die Runde und wenn keiner was sagt, geht die so in den Druck…
Torstn: Wie schon gesagt – Comic-DJ Rauties is in da‘ Mix! (Man kann natürlich gegen seine Entscheidung prostestieren, aber meistens gibt einen sehr schlüssigen Grund für seine Auswahl…).

Gerade weil ihr so viele seid, wie viele Comics entstehen so in der Woche? Gerade bei euch beiden?
Rautie: Total unterschiedlich… In meiner produktivsten Phase habe ich immer einen Comic beim Abspielen von 1 bis 3 songs geschrieben und gezeichnet. Die waren natürlich nicht immer verwertbar, aber ich hatte später beim „Stuss“ basteln sehr oft genügend „Feierabend Comics“-Material. Aktuell bin ich eher etwas ausgebrannt was Comics betrifft, hängt vielleicht mit dem nicht viel Erleben (Lockdown) zusammen -und mir fehlt es etwas an Zeit, da gerade mehr großformatige Gemälde auf Leinwand entstehen .
Torstn: Ich muss gestehen, eigentlich bin ich seit Jahren schon raus aus dem Comicmacher-Gewerbe. Statt die aufwendige Herleitung eines Witzes zeichnen zu müssen, reduziere ich meine Geschichten am allerliebsten auf ein einziges Bild mit der Pointe – und bin somit inzwischen eher Cartoonist! Ideen für längere Stories kritzel ich mir in Skizzenbücher, die ich immer bei mir trage und werte die dann aus, wenn wieder neue Comicseiten fürs nächste KiX von mir gebraucht werden…

Eure Comics sind zum Teil sehr politisch, manchmal aber auch nur zeitlos komisch. Wie wichtig sind euch Comics über Politik?
Torstn: Zeitlose Komik ist mir auf jeden Fall unbedingt wichtiger als tagespolitisches Statement – und im Idealfall hat diese Zeitlosigkeit sogar das größere politischste Gewicht… Ich tue mich schwer damit, Missstände anzumahnen,für die ich keine funktionierende Lösungsidee anbieten kann. Zum ersten Jahrestag der Morde in Hanau hatten wir z.B. ein Sonderheft geplant, die „Hirnschranke“, das bisher nicht erschienen ist, weil keiner von uns einen Weg gefunden hat, die Thematik angemessen in seinen Comics umzusetzen, ohne dabei sehr pathetisch oder sehr zynisch zu werden…Es ist nicht getan mit Comicstrips über hässliche Skinhead-Glatzköpfen und der Message „Die AfD ist Scheiße“ – das ist zwar nicht grundsätzlich falsch, aber greift eben viel zu kurz angesichts der unfassbaren Grausamkeit, die da ganz normalen Mitbürgern und ihren Hinterbliebenen angetan wurde, von einem Internethass-getriebenem Arschloch, wie sie wahrscheinlich zigfach auch in deiner Nachbarschaft wohnen und die sich selbst als die „ganz normalen Mitbürger“ verstehen… Das erzeugt bei mir große Sorge, leider aber auch eine echte Sprach- und Bildlosigkeit…

Viele eurer Geschichten haben Wiedererkennungswert. Zum Beispiel GOTT oder auch DER GRAUE RÄCHER. Wie wichtig ist es euch, altbekannte Figuren immer mal wieder zu verwenden? Gibt es in dieser Hinsicht Absprachen unter euch? Darf jeder von euch mit Figuren der anderen arbeiten?
Torstn: Gott ist ja überall, man darf sich aber kein Bild von ihm machen! Raul hatte deswegen bereits in den Neunziger Jahren in einem seiner frühen Comics diese praktische Idee gehabt, ihn mit einem Pappkarton auf dem Kopf dennoch darstellen zu können. Wir andern KiXer dürfen uns der Figur bedienen, wenn die Comics, die dabei entstehen dann auch wirklich göttlichen Inhalts sind… Er prüft das aber – Gottseidank – nur sehr selten nach…

Ihr seid aber nicht nur als KIX Team, sondern auch Solo aktiv. Beiträge in Zeitungen aber auch eigene Figuren wie die Tinnitussi? Was sind eure derzeitigen Hauptprojekte?
Rautie: Die Tinnitussi ist eine Kunstfigur und eine Art Ego-Kultur-Magazin, das ich nach dem Tod meines Sohnes kurzfristig geschaffen hatte, um mit der Außenwelt zu kommunizieren was gerade nicht mit mir stimmt und warum ich mich zurückgezogen habe, aber auch um ein paar reginonale Kunst und Kultur-Projekte vorzustellen, die mir am Herzen liegen…

Auch Fitzgerald hat einen hohen Wiedererkennungswert. Was ist der Hintergrund dieser Figur?
Rautie: Fitzgerald ist die ideale Figur für mich als Superlegastheniker, um erzählen zu können, ohne mich mit Text rumärgern zu müssen. Symbole, Mimik und Gestik reichen völlig aus, um die Handlung voranzutreiben. Die Figur entstand mehr oder weniger aus dem Nichts, plötzlich stand er auf der Leiter, wackelte herum und ich hatte große Lust weiterzuerzählen, ohne einen Story-Plot im Hintergrund zu haben, der auf ein Ende zusteuert. Fitz sind kleine, in sich abgeschlossene Kapitel, auf die ewige Fortsetzung ausgelegt. Er gibt mir persönlich viel Freiheit beim Erzählen und funktioniert nebenbei international.

Auch wart ihr (Rautie) schon für das OX-Magazine aktiv. Kochen ohne Knochen. Wie kam der Kontakt?
Rautie: Schon sehr früh, ich wohnte da noch bei meinen Eltern und wir hatten ein Wählscheiben-Telefon. Irgendwann klingelte dieses und meine Mutter ging ran und sagte „Da will dich jemand Interviewen zu euerem HiX, zieh Dir was Ordentliches an und putz Dir die Nase!“ Da war dann Joachim Hiller am anderen Ende der Leitung und wir führten ein Interview zu KiX, das muss Anfang der Neunziger gewesen sein… Später machten Raul und ich ein zwei Videos für die Boxhamsters und wir sendeten eines davon zusamen mit in paar „Willy The Kid“ Comics ans Ox. Joachim und Uschi konnten sich die Figuren gut fürs Kochbuch vorstellen – … der Rest ist Kochgeschichte.

Seid ihr auch selbst Vegetarier?
Rautie: Jain – meine Frau und ich versuchen es, doch unser großer Sohn steht hin und wieder auf Fleisch und Fisch, also koche ich sehr oft zwei Gerichte und wenn er was übrig lässt, esse ich es, bevor es umkommt… Ich habe nicht aufgehört, Fleisch zu essen, weil es mir nicht schmeckt oder vegan oder vegetarisch gesünder ist, doch mit dem ganzen Leid dahinter möchte ich darauf verzichten, aber das gelingt nicht immer.
Torstn: Ich war fast 10 Jahre lang Vegetarier, bis mich der Bock auf Döner Kebap wieder rumkriegte. Meine Frau probiert aber sehr gerne alle Sorten von Fleischalternativen aus, da gibt es ja einige interessante neue Produkten, die mindestens so gut schmecken wie echtes Tier bzw. wirklich leckerer! Auf Fleisch können wir also weitgehend verzichten – im Gegensatz zu Milchprodukten. Denn das Leben ist zu kurz, als es ohne Käse zu verbringen! Vegan schmeckt meist superlecker, aber wenn auf der veganen Pizza oder auf den veganen Spagetthi kein ECHTER Käse ist, dann stimmt da für mich grundsätzlich etwas nicht… Und ein Leben ohne italienische Eiscreme ist m.E. nicht lebenswert.

Ihr bietet auch Workshops an. Zum Beispiel Comic Zeichnen mit Rautie. Für wen sind diese Workshops geeignet und wie sind diese besucht?
Rautie: Meistens für Kinder, denen ich die Gundlagen zeige und dort mehr das Erzählerische am Comic in den Mittelpunkt stelle statt mich all zu lange mit dem Figurenaufbau zu beschäftigen. Ich vermittele lieber, daß man mit dem vorhanden Können und mit einfachen Mitteln prima seine Ideen für eine Geschichte umsetzen kann. Meistens werden diese Kurse von städtischen Einrichtungen angeboten und finanziert.

Schön sind auch eure T-Shirts, die es bei Flight 13 zu erwerben gibt. Vinyl Cat, Disco Hamster, Drumming Cat uvm. gibt es da zu bestaunen. Welches Produkt ist der persönliche Favorit und welches Produkt wird am meisten verkauft?
Rautie: Ne ganze Zeit lang waren das meine Buttons, die ich auf Veranstaltungen oder über meine Rautomaten anbot. Und so machen Komplettsammler in den Wahnsinn trieb.

Leider gibt es im Leben auch weniger schönen Themen. Was hat euch besonders traurig gemacht?
Rautie: 2016 der Suizid meines Sohnes Valentin. Da komm ich nicht drüber hinweg, das ist etwas, weswegen ich eine ständige Traurigkeit in mir trage… Dagegen gibt es kein Kraut, das begleitet mich und ich musste die letzten Jahre sehr an mir arbeiten, um überhaupt weitermachen zu können…
Torstn: Angesichts solcher Schicksalschläge, wie sie der werte Kollege durchmachen musste und muss, nimmt sich mein kleines Ego ganz zurück mit einem persönlichen Lamento – ich bereue nichts, aber ich muss zum Glück auch nichts wirklich beweinen…

Das tut uns sehr leid. Wer stützt dich in der Zeit und was hat sich nach dem Schicksalsschlag für dich geändert?
Rautie: Das ist schwer als Selbständiger. Kurz nach dem es passierte, war ich eine Zeitlang krankgeschrieben und wusste überhaupt nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es schien mir so, als hätte die Erde aufgehört sich zu drehen… Doch irgendwann bekam die Kugel wieder von irgendwoher einen Schupps – und die Rädchen im Getriebe liefen wieder an. Da meine Frau und ich von Anfang an sehr offen damit umgingen, bekamen wir aus unsern Freundes- und Bekantenkreis sehr starke Unterstützung , für die ich im ganzen Unglück sehr dankbar bin.

Kommen wir bei dem Thema Musik. Erzählt etwas über die Bands, die aus dem KIX Universum entstanden sind. Welche sind noch aktiv?
Torstn: Hui, das ist alles schon so lange her…. Die wichtigste Band in den frühen KiX-Jahren waren die „Kaktuxxe“. Die fingen in den späten Achzigern unter dem ursprünglichen Namen „Kaktusse Punk“ mit rohem und primitiven Deutschpunk an, bevor sie sich neu formierten mit meinem Bruder am Bass und ich an der zweiten Gitarre. Besonders unter dem Eindruck des legendären NoMeansNo Konzert 1990 in Frankfurt – mehrten sich dann die Hardrock- und New Wave-Einflüsse, aber auch Stilelemente aus Funk, Jazz und Ska wurden gerne in die Songs eingebaut… Jeder Kaktuxxe-Musiker spielte noch mindestens in einer weiteren KiX-Band – da gab es noch Holly Golightly, ein Trio plus Sängerin, die 6ties-Girlpop mit ziemlich punkigen Arrangements spielten, die Fishkicks, die mehr nach intelligentem Deutschpunk à la Boxhamsters/EA80 strebten und die Thrillkids, die schlampig schrammeligen Rock’n’Roll machten.

Manchmal hilft Musik einem im Leben. Von dir, Torstn, gibt es ein eigenes Label. Was hat es mit UNPOP auf sich?
Torstn: Seitdem ich Musik mache, habe ich schon immer Tapes veröffentlicht, um meinen musikalischen Output zu dokumentieren. Der ist mit den Jahren natürlich nicht weniger geworden und seit 2007 veröffentliche ich meine Musik auf meinem „Privat-Label“ unpop-Media. Am liebsten als physische Tonträger in künstlerisch gestalteten Kleinstauflagen – weil sich aber immer weniger Leute für solche Kunstobjekte begeistern können, in den letzten Jahren zunehmend rein digital über Bandcamp (https://unpop-media.bandcamp.com/). Bei unpop finden sich meine zahlreichen aktuellen Musikprojekte, die sich stilistisch alle etwas voneinander unterscheiden, einzige Gemeinsamkeit, die alle haben: ich bin direkt an der Musik (oder zumindest an der Aufnahme/ der Produktion) beteiligt.

Wer veröffentlicht auf UNPOP? Welche Tonträger würdest du dort gerne veröffentlichen?
Torstn: Ursprünglich wurde unpop gegründet, um ein Label für die Comeback-Single von Superstolk zu haben („Lo Fi Diskothek“, unpop 001, 2007) – und die ersten elf Veröffentlichungen waren auch alle von Superstolk. Dann aber hatte ich soviele Neben- und Soloprojekte am laufen, die inzwischen veröffentlichungswürdiges Material eingespielt hatten, so daß ich anfing, das Label auch für diese Kleinstauflagen zu nutzen. Sind ja nie mehr als 100 Stück erschienen, wirtschaftlich gesehen also reines Hobby. Neben Tapes mit Exklussivaufnahmen befreundeter Künstler erscheinen auf unpop auch Alben der Bands MATERIALEINSCHÜCHTERUNG (= ich und Oliver Kaib, experimentelle elektroakustische Kraut-Improvisationen) und t.b.ORNOT t.b. ( = ich und Bea Dietz (meine Frau) mit Electronic Darkwave Songs & Experimenten). Ausserdem gibt es hin und wieder Neuveröffentlichungen historischer Aufnahmen aus den eigenen Anfangstagen, wie z.B. die „KiX-Anthologie 1989-2002“ oder die Asozialsky & Hatsch-Retrospektive (meine erste Punkband, die ich mit Drumcomputer und meinem Bruder von 1987-89 betrieb). Gerade ist mit meinem Ambient-Tape „Hainbachtal Sinfonie“ (unpop 040) erschienen – und die folgenden drei Veröffentlichungen warten auch schon in den Startlöchern…Es gibt einige weitere befreundete Künstler und Musiker, von denen ich mir eine exklussive Veröffentlichung auf unpop wünsche, aber ansonsten bin ich selber genauso gespannt, was da hoffentlich noch alles kommen wird…

Wie erwähnt, vertreibst du, Torstn, Musik der Band SUPERSTOLK. Was hat es mit der Band auf sich? Welche Songs sollte man unbedingt von euch gehört haben?
Torstn: Nachdem sich die ganzen „klassischen“ KiX-Bands nach und nach aufgelöst hatten, begannen alle mit elektronischer Musik rumzumachen, ich auch. Und mit Superstolk konnte ich mit den ganzen neuen Synthesizer und Drummaschinen spielen und dennoch weiter Punksongs schreiben und live musste ich nicht mehr permanent Gitarre dazu spielen…. Das war 1996 und nach etlichen Versuchen in verschiedenen Besetzungen fand ich dann 2005 mit KiX-Kollegen Jörg Ritter (der sich bis da hin gar nicht als Musiker verstand) schliesslich den geeigneten Partner, um dieses Elektro-Dada-Punk-Projekt weiter fortzuführen. In den späten Nuller- und in den Zehnerjahren hatten wir etliche gloriose Auftritte in ganz Deutschland und machten ein paar CDs/Schallplatten, aber jetzt sind wir leider alt und fett und konnten uns seit Beginn der Pandemie nur dazu durchringen, KEIN Online-Stream-Konzert zu geben. Abwarten wie’s weitergeht, Schluss ist aber wahrscheinlich auch noch nicht. Um auf Superstolk-Konzerten mitsingen zu können, sollte man die „Very Greatest Hits“ kennen (superstolk.bandcamp.com/album/very-greatest-hits), fetter produziert klingt das alles auf der „Super war Super“ E.P. (superstolk.bandcamp.com/album/super-war-super-e-p), die es noch dazu als schmucke Picture-12‘‘ zu kaufen gibt.

Erwähnenswert sicher auch das Projekt „t.b. OR NOT t.b.“. Erzähl kurz was es damit auf sich hat.
Torstn: tb ORNOT tb sind meine Frau und ich. Unser letztes und größtes Projekt heisst Nils und ist gerade 5 Jahre alt geworden, deswegen ist die Band-Aktivität ein wenig eingeschlafen, aber tatsächlich arbeiten wir gerade an einem Comeback-Album, das in ein, zwei Monaten erscheinen – und ziemlich gut sein wird (- aber das würd ich ja eh schreiben, selbst wenns schlecht würde…).
Aus Faulheitsgründen kopier ich dir unser Presse Info hin: t.b. OR NOT t.b. sind wahrscheinlich, was man ein „Künstlerpaar“ nennen kann, zwei Knalltüten, die die komplexe Vielschichtigkeit ihrer zwischenmenschlichen Beziehung auch auf künstlerischem Wege zum Ausdruck zu bringen gedenken. t. macht seit Dekaden Musik, die niemand hören will (und die er trotzdem produziert) und die vom ironischen Dada-Punk der Popgruppe Superstolk über verspielten Wohnzimmer-Pop bis hin zu den Improvisationen des Drone/Kraut/Noise-Duos Materialeinschüchterung reicht. b. ist vielbeschäftigte Künstlerin und gleichfalls als Theaterschauspielerin in einer Vielzahl von Projekten involviert. t. und b. zusammen sind (oder sind nicht) t.b. OR NOT t.b.
Mehr Infos findest du hier: tbornottb.jimdofree.com

Im künstlerischen Bereich seid ihr unglaublich vielfältig aufgestellt. Verschiedene Comicfiguren, Workshops, diverse Bands. Und zu dem auch noch Filme. Beschreibt etwas eure KIX FILME?
Raul: Die Filme auf der KiX-DVD, also meine Filme von vor zwei Dekaden, basieren auf einer minimalistischen KiX-Minni-Comicserie von mir – mit den selben Hauptprotagonisten, die auch heute noch in meinen Comics vorkommen. Die Idee war, mit Wortspielen und Realitätsverdrehungen zu experimentieren. Einfach nur, um den Zuschauern ein paar neue oder andersartige Gedanken anzubieten. Dann existiert noch die YouTube-Serie „Video Theatre“. Das sind die Abenteuer der Fingerpuppen des „Video Theatre in Zeit und Raum“. Die Serie ist noch nicht offiziell abgeschlossen. Ihr Ziel ist es, die Menschen in der Zukunft, die als Archäologen das Internet durchforsten, zu verwirren. Am aktuellsten ist das KiX-Video zum Corona-Comicsalon Erlangen 2020, das Rautie animiert hat und auf einem alten Song von mir basiert.

Wie entstehen KIX Filme?
Raul: Am Anfang ist immer ein Comic oder die Comic-Idee. Das muss man in Filmbilder umdenken und ein Drehbuch daraus machen. Spontanität gibt es da also nur in der zugrunde liegenden Idee und in gewissem Rahmen für die Ausdrucksweise der Schauspieler.

Welche muss man unbedingt gesehen haben?
Raul: Alle. Keine Ahnung. Mir ist U.F.O am liebsten. Eigentlich muss man keinen gesehen haben. Wem meine Comics gefallen, wird sowieso alle anschauen. Naja. Vielleicht muss man alle Folgen des Video Theatre, in der die Esel mitspielen, unbedingt gesehen haben.

Die meisten Filme habt ihr vor 20 Jahre veröffentlicht. Auch auf DVD gab es die wichtigsten zu kaufen. Habt ihr hier auch neue Pläne?
Raul: Wie gesagt kann aus heiterem Himmel jederzeit eine neue Folge des Video Theatre erscheinen. Aber Filme als größere Produktionen sind nicht geplant. Es liegt gewissermaßen ein letzter Film auf Halde, der noch nicht geschnitten ist, die Geschichte aber abrunden würde.

Ist die DVD noch erhältlich?
Raul: Nein. Ich habe zwar beim Aufräumen neulich 5 Exemplare gefunden, aber das DVD-Zeitalter ist längst vorbei. Aber gib mal „Raul C.O. Kauke“ bei YouTube ein. Da findest du sie alle ohne Werbung.

Krass an diesen Filmen ist natürlich auch zum der der Bezug zur Punkmusik. In „Beende Deine Jugend“ wird ein Nerd von den Boxhamsters gerettet. Wie kam es zu dem Kontakt mit den Boxhamsters?
Torstn: Mein Bruder Raul und ich waren seit 1988 große Fans der Boxhamsters, nachdem wir zufällig einen Song ihrer ersten LP in der einzigen Indie/Punk –Sendung im Hessischen Rundfunk („Der Ball ist rund“) gehört hatten – und als sie im nächsten Jahr zum ersten Mal in Frankfurt spielten, machten wir sofort mit unserem Fanzine „Der innere Schweinehund“ eines der allerersten Interviews mit der Band. Danach luden sie uns oft ein, auf ihren Konzerten Im Vorprogramm zu spielen und sie selbst machten paaimal den Headliner für ein paar KiX-Festivals, die wire in Hanau veranstalteten, ja und dann haben wir eben auch zwei Videos mit ihnen gemacht…

Habt ihr noch Kontakt zu der Band?
Torstn: Ja, aber leider nur noch sehr sporadisch. Ich habe in den letzten Jahren ein paar Mal versucht, den Co in den Waggon Offenbach zu einem geheimen kleinen -Reunions-Konzert mit den Boxhamsters zu bewegen – letzten Endes aber leider erfolglos…

Gerade habe ich gefragt, ob die DVD noch erhältlich ist, so muss man auch hier weiterfragen. Einige eurer Sachen gibt es (wie schon erwähnt) bei Flight 13. Auch die Comics. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Torstn: Och, wir sind so alt, daß wir die seit ihren Anfangstagen kennen. Bei Flight 13 gab es schon in den frühen Neunzigern KiX-Produkte und Rautie ist dem Laden als Designer über die Jahrzehnte immer treu geblieben… Aber erst 2019, als ich ein Konzert in Freiburg hatte, war ich zum allerersten Mal im Flight 13 Laden…- und hätte mich finanziell beinahe ruiniert angesichts der vielen feinen Platten, die da rumstehen.

Gerade dort aber auch bei euch selbst kann man ja viele Dinge kaufen. Welche Hefte würdet ihr Einsteigern empfehlen?
Rautie: Kinder und Kind gebliebenen „Willy The Kid“, „Rappelrübe“ oder „Fitzgerald“, ansonsten gibt es nur eine richtige Antwort und die heisst KiX – oder nein, lieber doch mein „Stuss“…
Torstn: Ein KiX geht immer…

Wir haben jetzt viele Punkte durchgesprochen. Sicher gäbe es noch ganz viele Fragen, die man ganz lange besprechen kann. Welche Frage würdet ihr euch selbst stellen, wenn ihr 20 Jahre in die Zukunft reisen könntet?
Rautie: Die Zeit ging schnell rum… keine Ahnung.
Torstn: „Was hätte ich ihm damals auf diese Interviewfrage bloß schlaues antworten können?“

Und wenn ihr in die Vergangenheit reisen würdet. Was würdet ihr eurem Jüngeren Ich mitgeben?
Rautie: Versuch Valentin (mein Sohn) zu retten, sei aufmerksamer.
Torstn: Die üblichen altersweisen Ratschläge, die ich eh nicht angenommen hätte im jugendlichen Übermut. Naja, einen würde ich wohl doch befolgen: Ich würde mir nämlich sagen „Mach nur so weiter!“.

Bleiben wir in der Zukunft. Welche Projekte sind für die nächsten Monate / Jahre geplant?
Rautie: Weitere KiX Ausgaben und andere Comic/ Buchprojekte.
Torstn: Ich hoffe zurzeit hauptsächlich, ich darf irgendwann meinen Waggon wieder weiterbetreiben… Musik und Kunst entstehen dabei ja von selbst.

Was bedeuten euch die folgenden Begriffe?
Hanau 1990
Rautie: Geile Zeit, war unsere Jugend, viel Partys, gut abgerockt
Torstn: Da gings los – und für manche geht es immer noch…

Hanau 2020
Rautie: Große Scheisse! Eigentlich wollten wir was dazu machen, war auch geplant, aber das erwies sich als schwieriger, da gleich im Anschluss Corona kam. Vom Tisch ist es noch nicht, die „Hirschranke“ liegt aber dennoch erstmal in der Schublade. Es ist für uns schwer, KiXmässig zu agieren und den Hinterbliebene in Ihrer unfassbaren Trauer angemessen gerecht zu werden. Aktuell empfinde ich das so, das beides nicht unter einen Hut passt und wir es deswegen nicht so einfach stemmen konten.
Torstn: Mord.

Punk-WG
Rautie: Ja, wir habe alle mal zusammengewohnt. Geht eine Zeitlang gut…
Torstn: Never again!

Comics
Rautie: Comics lieb ich seit, da konnte ich noch nicht richtige lesen, bis heute. Nur konsumier ich mitlerweile weniger, aber es gibt immer noch neue tolle neue Leute, die hier und da aufpoppen und was neues mit dem Medium machen .
Torstn: Ich les kaum noch welche, sie haben für mich das gesellschaftlich Subversive verloren, für das ich sie in meiner Kindheit liebte…

KIX
Rautie: Inspiration???
Torstn: Auf Route 66 immer noch erhältlich!

Selbstständig
Rautie: Ja die ganze Zeit
Torstn: In keinem anderen Job ist der Chef ungnädiger

Freundschaft
Rautie: Wichtig , sehr wichtig
Torstn: Bestfriends Vierimmer

Corona
Rautie: Hoffentlich bald vorbei!
Torstn: …trotzdem immer noch besser als wenn ein Atomkraftwerk explodiert wäre!

Wir bedanken uns für das ausführliche Interview. Die letzten Worte gehören euch.
Torstn: Vielen Dank, die nehmen wir gerne an, die letzten Worte! Ich glaube, ich habe nämlich schon eine Idee, wie man aus denen die ersten Worte fürs nächste KiX-Vorwort basteln kann…

Wir bedanken uns nochmal bei Torstn, Raul und Rautie von KIX. Tatsächlich haben die drei mich mehr als überrascht. Die KIX Comics, die hier vor mir liegen, sind definitiv ihr Geld wert. Spaß für kleines Geld und das sogar zum Mitnehmen. Irgendwie dann doch wie schon vor 30 Jahren. Ja, die Comics überleben so einiges und gerne werde ich mich weiter in den KIX-Kosmos einarbeiten, denn da gibt es sicher noch ganz viel zu entdecken.

Wer von euch mehr über KIX wissen möchte, der schaut nach unter den folgenden Links:
www.KiXcomics.de
unpop-media.blogspot.com
www.rautie.de
www.youtube.com/user/leppmann
www.KiXcomics.de/bands.htm
www.KiXcomics.de/tvuzkstart.html
videotheatre.blogspot.com

Interview von Thorsten im März 2021


Um dieses ganze Theoriewissen auch mit Material zu füllen, haben uns die Jungs von KIX eine kleine Kiste zum Verlosen geschickt. Verlost wird diese unter allen, die den Facebook Beitrag zum Artikel teilen. Es schadet natürlich nicht, auch auf den KIX-Seiten vorbeizuschauen und ein Like zu hinterlassen. Es lohnt sich hier auf dem Laufenden zu bleiben. Viel Spaß beim Entdecken.

Mitmachen bis zum 10.04.2021. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

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