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Festivals

Veröffentlicht am: September 18th, 2019 | durch Florian Puschke

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Nachbericht: Highfield Festival 2019

Vom 16. – 18.08.2019 ging das Highfield Festival in eine neue Runde und wir waren für euch vor Ort. Mit bekannten Größen wie The Offspring , Feine Sahne Fischfilet oder Thirty Seconds to Mars geht es am Strömthaler See in Grosspösna – bei Leipzig heiß her. Musikalisch gesehen wird es für jedes Herz etwas geben, denn von Hip-Hop, Punkrock oder Metalcore ist alles im Angebot gewesen.

Drei Tage feinste Festivalstimmung, die mit einem Unwetter kurzzeitig unterbrochen wurde, und vieles mehr!

Tag Eins startete nach einem langen Lauf ums Gelände mit Montreal, Muff Potter, Pennywise, Faber und Royal Republic, welche für eine klasse Show zu Beginn des Festivals sorgten. Die Besucher waren bester Laune und auch Dank des grandiosen Wetters kam mehr und mehr Stimmung auf. Besonders begeistert haben mich Von wegen Lisbeth, deren Auftritt ich hin gefiebert hatte und stimmlich einfach grandios waren. Feine Sahne Fischfilet hat die Menge an der Greenstage ordentlich zum Feiern gebracht. Mit einer powervollen Show, Pyro’s und Showeinlagen, die einem zum Staunen brachten, ging es im Anschluss weiter mit Cro. Dessen Auftritt echt gut war, dafür das ich mit deutschem Rap/Hip Hop nicht so vertraut bin. Jan Delay schloss den ersten Tag mit gemütlichem Sound ab.

Der zweite Tag begann für mich mit einer Migräne aufgrund des bevorstehenden Wetterwechsels, der es mir echt sehr schwer machte in Stimmung zu kommen. Den Mittag machte ich mir zu nutzen um das komplette Gelände zu erkunden und auch alle Essensstände zu erkunden, die eine vegetarische oder vegane Option boten. Es gab eine riesen Auswahl an Essen, die einen normal-essenden Besucher sicherlich überfordern könnte, dennoch aber für jeden Geschmack etwas im Angebot hatte. Eine Fahrt auf dem Riesenrad hatte ich mir ebenfalls gegönnt, um auch mal alles von oben sehen zu können. Wie groß das Gelände war, wurde einem erst jetzt klar. Begonnen hatte der Tag musikalisch für mich daher erst mit Enter Shikari, die wirklich genial waren. Ich liebe es die Jungs zu sehen und deren Auftritt zog einen in den Bann und verleitete zum Mitmachen. Trettmann, Thees Uhlmann und Annemaykantereit waren die nächsten Acts, die begutachtet wurden, bevor es mit dem nächsten persönlichen Highlight weiterging. Abgeschlossen hatte für mich den zweiten Festival Tag – Thirty Seconds to Mars. Eine Band, die mich mehrere Jahre begleitet hat und live immer wieder überzeugen. Musikalisch gesehen ist Jared Leto immer noch ein Künstler, der alles übermitteln kann. Selbst der neue Sound, der hart kritisiert wird, kommt live besser an.

Der letzte Festivaltag stand an und das diesjährige Highfield Festival neigte sich leider dem Ende zu. The Story so Far waren mein erster Act des Tages, die eine ordentliche Show abgeliefert hatten, die leider noch nicht so viele Besucher anlockte. Bei Schmutzki und Mayday Parade hingegen waren mehrere Fans auf dem Gelände. Besonders freuten wir uns auf The Offspring, die an diesem Abend nochmal die Kindheit einiger Besucher zum Leben erweckte. Die „alten“ Songs brachten einen zum Schwärmen und Mitsingen. Mit dem Auftritt von Fettes Brot kündigte sich auch ein Unwetter an, welches mich die letzten Tage ja Migräne-technisch begleitet hat. Als der dritte Song begann, war das Unwetter schon da. Es kam mit so einer Schnelligkeit, dass es kaum einzuschätzen war, wie schnell es heranzieht und ob es ggf. weiterziehen wird. Leider war es aufgrund der Schnelligkeit nicht machbar, schnell ins Trockene zu gelangen und ggf. die Besucher vorzuwarnen, um in Sicherheit zu gehen. Glücklicherweise ist trotz des sehr starken Gewitters zu keinerlei Vorkommnissen gekommen, dennoch war es umso erfreulicher, dass es mit einer Verzögerung doch noch weiterging. Fettes Brot waren so voller Energie, dass man ruckzuck wieder trocken war und auch hier kamen so viele Erinnerungen hoch bei den ganzen Klassikern wie „Bettina“, „Erdbeben“ oder „Jein“. Klasse Auftritt der Brote, die einen direkt dazu gebracht haben, sie direkt wieder sehen zu wollen. Abgerundet wurde der Abend von Steve Aoki, dessen Beats in meinen Ohren nicht für Harmonie sorgten, aber die Besucher total mitriss. Auch der Berühmte „Kuchenwurf“ durfte natürlich nicht fehlen! Wer Lust auf ein unvergessliches Erlebnis hat, sollte sich keineswegs das schön angelegte Festival entgehen lassen und Karten für kommendes Jahr besorgen.

Festivalbericht von Nessa

Foto: Deleto Photography

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