Was denkt ihr?
Welche Superhelden sind die bekanntesten oder auch die beliebtesten?
Nun, da muss man sich sicher die einzelnen Universen ansehen oder auch die Varianten der entsprechenden Persönlichkeiten in den jeweiligen Multiversen?
Die Auswahl ist sicher groß.
Aber sind wir ehrlich – viele von uns würden Batman und Deadpool sicher in Betracht ziehen, um einen der vorderen Plätze einzunehmen.
Nicht nur dass uns die beiden, auf ihre jeweilige Art, sowohl in Comic als auch Film überzeugten.
Sie sind irgendwie auch Aushängeschilder von Marvel und DC.
Nun, was wenn die beiden zusammen auf die Leserschaft losgelassen werden!?
Die Antwort ist einfach – Großartig.
So in dem „Comic – Ereignis des Jahres“: Batman / Deadpool.
Dieser Comic berichtet von dem Zusammentreffen der beiden, die einiges an Abenteuern zu erleben und einiges an Widerständen zu beseitigen haben.
Egal ob sie sich vor einer riesigen Eule über den Heilfaktor der Füße, bei der Jagd auf böse Comic-Bösewichte oder beim Durchlöchern mit Pfeilen, die beiden Hauptcharaktere arbeiten zusammen, auch wenn irgendwie dann doch jeder im Mittelpunkt stehen möchte.
Der Comic ist aber derart rasant erzählt, dass es kaum Verschnaufpausen gibt und unsere beiden Lieblinge miteinander arbeiten müssen, um sich bald wieder auf ihre Solo-Abenteuer konzentrieren zu können.
Herrlich dabei ist das Auftauchen der Geschichte um The Writer und einen Laptop.
Apropos Auftauchen. Auch Batman taucht kurz ab – in einer Lazarus – Gruppe – und dann wieder als Deadbat (irre!!!!) auf der Bildfläche zu erscheinen.
Irre, aber auch herrlich.
Das Comic-Ereignis des Jahres kann man genau so stehen lassen mit der Hoffnung, dass es weitere dieser Crossover gibt.
Zugabe!?
Ja klar, auch hier legen Panini mit „Familienbande“ von Deadpool ein weiteres großes Solo-Abenteuer vor.
Unser roter Held stolpert dabei in das Visier des Todeskultes.
Wenn s so einfach wäre.
Deadpool dachte, er habe die große Liebe gefunden. Aber das Glück war nicht von Dauer. Als er sich mit gebrochenem Herzen Hals über Kopf in die Arbeit stürzt, taucht ein neuer, mysteriöser Gegenspieler auf, der es auf ihn abgesehen hat.
Sehr hinterfragend beginnt der Comic, in dem Deadpool über Kanada in einem Flugzeug und denkt an seine Liebe zurück.
Bei ihm ein Symbiotenmonster, dass sich mit ihm unterhält und allein das „Ich bin hier, Papa“ zeigt schon, dass in diesem Comic wieder der Witz eine große Rolle spielen wird.
Tut er auch.
Aber, wie gewohnt bei Deadpool, ist die Kombination aus harten Kämpfen, viel Blut sowie zynischen Kommentaren das Rezept von großer Erzählkunst.
Diese dreht sich um einen Gener namens Death Grip, der dann doch deutlich größer ist als anfangs angenommen.
„Dein Humor hilft dir nicht, Deadpool“ spricht dieser, doch die Antwort, die er bekommt, hätte er sicher nicht erwartet.
Überraschend.
Irgendwie „rausgerutscht“ und überraschend.
Passend zur „Familienbande“, die ein weiteres Mal Deadpool in „bester Laune“ präsentiert.
Schlagkräftig wie immer und dieses Mal mit einer extra Prise Humor.
Funktioniert sehr gut.
Wer mehr über die beiden Comics wissen möchte – hier sind die Links:
Review von Thorsten.
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