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CD Reviews

Veröffentlicht am: November 25th, 2022 | durch Florian Puschke

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White Sparrows – Zwischen Liebe, Hass & Suff

Mit „Zwischen Liebe, Hass und Suff“ haben die White Sparrows ihr neues Album veröffentlicht. Es enthält 15 Songs, hat eine Spielzeit von 49 Minuten und erscheint bei SBÄM Records.

Die Punkrock-Band White Sparrows hat mich bereits vor Jahren in ihren Bann gezogen – starke Texte, tolle Melodien und eine Stimme, die so extrem viel zu bieten hat. Es war also kein Wunder, dass mir das erste Album „Kein Applaus“ sehr gut gefallen hat. Dementsprechend gespannt war ich auf die neuen Songs und das neue Album „Zwischen Liebe, Hass und Suff“ (diese Textzeile wird sich öfter auf dem Album wiederfinden).

Kurz und knapp, ich wurde nicht enttäuscht – das Gegenteil ist der Fall. Den folgenden Satz könnte man sich doch durchaus mal merken. 2022 ist fast vorbei und mit „Zwischen Liebe, Hass und Suff“ präsentieren die White Sparrows eines der stärksten Punkrock-Alben des Jahres. Definitiv. Wer etwas Anderes sagt, lügt!

Nach dem gelungenen Intro legen die Jungs direkt mit „Kartell der Verlierer“ los – hier wird die Messlatte aber mal sowas von hochgelegt. Ein Kracher! Aber auch die folgenden Nummern wie „Whiskey & Aspirin“, „Einmal Hölle und zurück“ oder „Wenn es Nach wird“ sind einfach spitze. „Rebellen sein“ reiht sich für mich ebenfalls in die Reihe des besten Songs ein, auch wenn mir das Schlagzeug im Refrain nicht zu 100% gefällt (Bassdrum und Snare gleichzeitig mag ich nicht so gerne, tut dem Ganzen aber garantiert keinen Abbruch).

„Du und dein Gewehr“ war die erste Single und auch hier stehen drei Ausrufezeichen hinter dem Lob. Gerade der Ausraster am Anfang sorgt, neben dem Refrain, für Gänsehaut. Im Song „Ich hol` dich hier raus“ gibt es leichten Ska zu hören und sorgt damit auch für Abwechslung. Nach dem harten und Kontrabass-unterstützen „Die Elite am Tresen“ gibt es mit „Dreck der letzten Nacht“ kann man kurz die Augen schließen und wahrscheinlich wird hier der ein oder andere auch eine Träne wegdrücken, da man sich wiederfindet.

Ebenfalls als einen der wichtigsten Song würde ich „Erst wenn es brennt“ nennen. Auch hier, abzüglich des Schlagzeugs im Refrain ;-), stimmt hier einfach alles. Ein krasser und gleichzeitig herausragender Song. Nach dem Liebeslied „Leuchtreklame“ kommen dann nochmal drei Songs, die es absolut in sich haben. „Polaroid“ (der Gechwindigkeitswechsel zwischen Refrain und Strophen ist fantastisch), „Zwischen Liebe, Hass und Suff“ und „Treat me unkind“ hauen nochmal so rein, dass man sich nicht auf dem Stuhl halten kann. Wahnsinn!

So, die White Sparrows haben ein 5-Sterne-Album veröffentlicht, zu dem man nicht mehr sagen muss. Hört es euch an und tanzt! Hier passt ALLES!

Review von Florian P.

White Sparrows – Zwischen Liebe, Hass & Suff Florian Puschke
Songs
Artwork

Summary:

5


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