Tante Inge – Partyrock&Dosenbier/T***** raus es ist Sommer“

Tante Inge feiert Geburtstag.

Und zum Jubiläum gibt sie uns ordentlich einen aus.

25 Jahre ist die Band mittlerweile und um dieses Vierteljahrhundert zu feiern, servieren uns die Boys von der Tante Inge eine neue Veröffentlichung deren Namen „Partyrock & Dosenbier/T***** raus es ist Sommer“ eigentlich schon alles verrät.

25 Punkrockhymnen die natürlich im Funpunk-Genre zuhause sind.

Neue Songs sind es nicht.

Diese haben wir schon letztes Jahr bekommen.

Das Album „Willkommen“ war kurz und knackig, aber jetzt gibt es die volle Dröhnung.

Es sind eigentlich die beiden Scheiben von 2008 und 2015 die hier hintereinander abgespielt das volle Programm bieten.

Es gibt hier einige Songs, die erwähnt werden sollten, gerade weil Tante Inge auch ab und an das Funpunk-Genre verlassen. Bei „Du verdienst meine Liebe nicht“ wird zum Beispiel die häusliche Gewalt angeprangert, so dass man ab und an auch mal das Gehirn einschalten muss.

Bodensee“ ist eine kleine Hymne an diesen und schnell mitsingbar. Der Refrain bleibt definitiv im Ohr.

Gut gefällt mir auch noch „Hinterm Horizont“, das man als eine mitsingbare Ballade darstellen kann. Auch ein gutes Stück, das man gerne mal antesten kann, wenn man sich denn für die CD interessiert.

Eine schöne flotte Nummer ist ebenfalls „Ihr könnt mich alle mal“.

Mach dich endlich frei“ wirkt etwas experimenteller. Netter Versuch, aber für mich eher eins der schlechteren Stücke.

„Currywurst zum Frühstück“ ist ein Ohrwurm. Irgendwie Ärzte-Humor.

Ja, insgesamt sind da paar gute Tracks drauf und die CD ist auch OK.

25 Hits sind es nicht ganz – aber 25 Lacher sind bestimmt dabei.

Wer sich natürlich nicht für das Deutschpunk/Funpunk-Genre über habt, der kann trotzdem überlegen die CD zu bestellen. Zumindest die Schwiegermama kann man etwas provozieren, wenn man denn die CD schön in die Vitrine stellt.

Man kann es ihr aber auch zu Weihnachten schenken.

Warum eigentlich nicht?

Einfach mal reinhören und eine eigene Meinung bilden. Ich musste oftmals grinsen.

Review von Thorsten

Dieser Artikel wurde am: 3. Dezember 2020 veröffentlicht.

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