Pleasure + Pain

Pleasure & Pain sind zurück.

Die Band tritt mittlerweile als Duo auf und die Songs, die Anya und Günther hervorbringen passen wunderbar zu dem Bandnamen.

Mal machen uns die Stücke auf der über 60 Minuten langen CD nachdenklich, manchmal bekommen wir aber auch einfach Lust, laut mitzusingen und mit einem Bierchen anstoßen.

Auf die gute alte Zeit und die starken bands, die Anya und Günther gekonnt covern oder auch einfach wiederbeleben.

So ist es der Song „Substitute“, der von Günther vorgetragen wird, der schnell hängen bleibt. Schon von den Ramones bleibt dieses Ding im Ohr hängen und Pleasure & Pain verpassen diesem Stück eine Irish-Pub Atmosphäre, die mitnimmt und einfach Spaß macht.

Dies trifft auch auf weitere Stücke auf diesem Album zu.

Direkt zu Beginn legen die beiden mit „Rainbow Girl“ los und servieren einen starken Sommer-Song, der sich als kleiner Ohrwurm entpuppt und den man sicher schnell mitpfeifen oder -summen kann.

Doch die beiden gehen auch, wie erwähnt etwas in die Tiefe und regen zum Nachdenken an. So ist es vor allem „James“ der etwas auf die Bremse drückt.

Interessant ist bei dieser Veröffentlichung, dass die Band auch etwas experimenteller zu Werke geht. Im abschließenden „I don’t care“ zeigen sie, dass ihre Definition von Rock dann doch über Gitarre und Gesang hinaus geht. Ein interessantes Stück, das wunderbar in die Bonusstücke übergeht.

Hier haben wir ganze fünf Nummern am Start, die mit einer wunderbaren Cover-version endet. Welche das ist, sag ich nicht, nur dass es auf Deutsch ist, und um das geht, was schon vor Jahren als das Wichtigste betrachtet wurde. Auch wenn wir alles kaufen können, das Wichtigste ist immer noch … Na, ihr Schröderlinge, wisst ihr, was ich meine.

Insgesamt ist die neue CD von Pleasure & Pain ein Album, das Lust macht, einfach wieder mal etwas zu feiern, nachzudenken oder auch einfach nur die Welt so nehmen wie sie ist.

Danke nach Hamburg für diese Output und liebe Grüße.

Review von Thorsten.

Dieser Artikel wurde am: 15. Juni 2026 veröffentlicht.

Autor: Thorsten

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