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CD Reviews

Veröffentlicht am: Mai 13th, 2020 | durch Florian Puschke

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Blutbad – Alcohodyssey

„Beschwipst ein Hit!“

BLUTBAD, so heißt eine Band aus Italien. Bei diesem Namen denkt man doch sofort an Black-/Deathmetal oder gar an Grindcore. Doch das Cover des Albums „Alcohodyssey“ rückt den Bandnamen in ein ganz anderes Licht. Auch die Titel machen eines schnell klar, hier hat man es nicht mit blutrünstigen Metallern zu tun, sondern mit einer biervernichtenden Spaceroom Band, die wohl im Vakuum der Destille musizieren und ihren Stoff konsumieren!

Ich finde solche Spaßbands ja immer geil und zumeist live auch sehenswert. Zwar ist das Dargebotene fast immer platt, dafür bleiben die Songs aber richtig schön im Ohr hängen und eignen sich hervorragend auf Partys. Es gab mal hier in Kiel eine Band, die hießen AssiQ. und spielten Koreanischen WeltraumWurstPunk. Das Album „Star Wust“ läuft bei mir auch hin und wieder aufm Plattenteller. Aber nun zurück zu BLUTBAD.

BLUTBAD besteht aus Tomi Versetti am Mikro, Manu Il Bello an der Gitarre, Michael Deon am Bass und Davide Tonin an der Schießbude. Nach dem kurzen Elektro Intro „Lost in Space“ geht es los. BLUTBAD stehen auf Partys, Saufen und auf MOTÖRHEAD. Die hören sie wohl alle auch beim Proben. Denn der Einfluss ist kaum zu überhören. Passt aber recht gut zu den spaßigen Texten. Dazu mixen die Italiener ein paar Metal Riffs mit Stonereinlage und fertig ist das räudige Gebräu. Richtig lachen musste ich bei den schrägen simplen Solis, damit gewinnt man zwar keinen Talentwettbewerb, aber zumindest ein Lachen und die Sympathie der Hörerschaft. Sänger Tomi trifft auch nicht immer die Töne, aber zur Musik passt dat hervorragend. Leider kann ich die Platte nüchtern nicht zu 100% Vol. empfehlen, da sie doch arg eintönig und auf Dauer zu anstrengend auf mich wirkt. Wer aber Corona-bedingt einen Sit-In mit Kumpel Zuhause plant, dem kann ich die Platte wärmstens empfehlen. Die Band sollte vielleicht ein Six Pack der Platte beilegen, denn leicht  beschwipst siehe da, jeder Song ein Hit!

Review von Maat

Blutbad – Alcohodyssey Florian Puschke
Songs
Artwork

Summary:

3.5


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