<

Special

Veröffentlicht am: Mai 27th, 2020 | durch Florian Puschke

0

Der Zauber von Musik in Videospielen

Videospiele haben einen ganz besonderen Platz in unserem Herzen. Nicht zuletzt wegen eines ganz entscheidenden Faktors: dem Game-Soundtrack. Die Musik in Videospielen schafft es immer wieder, uns in Fantasiewelten zu entführen, uns zu Tränen zu rühren und gibt uns das Gefühl, direkt im Spiel zu sein. Bonuspunkte gibt es außerdem, wenn Bands wie Percival aktiv bei dem Soundtrack mitwirken. Das war z. B. bei The Witcher 3: Wild Hunt der Fall. Doch warum ist die Musik in Games so wichtig und worauf müssen Gaming-Komponisten achten, um auch wirklich den richtigen Ton zu treffen?

Gefühle über Gefühle…

… könnte wohl das Sprichwort vieler Komponisten lauten. Die Musik ist dabei ihr Werkzeug, das Emotionen kontrollieren und den Ton der erzählten Geschichte bestimmen kann. Ähnlich wie im Film spielt Musik in Videospielen also eine ebenso große Rolle. Jedoch ermöglicht die Natur von Videospielen ein noch intensiveres Erlebnis als das eines Films. Das kommt daher, dass wir oft selbst der Protagonist in den Games sind. Eine der größten Herausforderungen für einen Videospielentwickler ist daher, den richtigen Komponist zu finden. Dieser muss es schaffen, eine Atmosphäre zu kreieren, die den Spieler wirklich fesselt.

Am wichtigsten ist jedoch die mentale Verbindung, die wir zwischen der Musik in Spielen und unseren Erinnerungen herstellen. Die Musik trägt dazu bei, dass traurige Momente noch dramatischer werden und zieht uns in den Bann, wenn epische Töne erklingen und wir uns wie richtige Helden fühlen. Die Gefühle, die wir dabei empfinden, brennen sich dabei viel stärker in unser Gehirn ein und werden unterbewusst mit dem Spiel verknüpft. Aufgrund dessen tendieren wir dazu, ein Spiel mehr zu mögen und ihm bessere Bewertungen zu geben – das Ziel eines jeden Videospielentwicklers.

Kein Horror ohne Horrormusik

Man stelle sich nur einmal das Videospiel Outlast vor. In dem Horrorgame spielt man gegen einen Reporter, der einen Tipp bekommt, dass kuriose Dinge in einem Irrenhaus vorgehen sollen. Als Protagonist schnappt man sich die Kamera und macht sich auf, die Missstände zu dokumentieren. Zugegeben: Die Anstalt ist mit den Insassen ziemlich gruselig gestaltet. Sodass man sich selbst ohne Ton fast schon selbst fragt, ob man überhaupt weiterspielen möchte – und kann. Und es gibt auch einige Jumpscares, bei denen sich viele Spieler garantiert auch ohne Musik erschrecken würden.


Quelle: Pixabay

Was Spieler allerdings wirklich einen kalten Schauer über den Rücken jagt, ist die Musik. Der Soundtrack schafft es, eine andauernde Gefahr herzustellen. In einem Teil des Spiels geht man einen dunklen Gang entlang während die Musik immer lauter und bedrohlicher wird. Am Ende des Gangs erwartet man fast schon, von einem der Insassen der Anstalt angesprungen zu werden. Doch es passiert rein gar nichts. Die Musik stoppt und man geht unversehrt weiter. Dieses Herzklopfen hätte man ohne die unglaublichen Soundeffekte nie erleben können. Klar, das Game ist auch ohne Sound spielbar. Allerdings wäre das Spielerlebnis mit Sicherheit nicht einmal halb so gut.

Die Horrorbranche ist definitiv Vorreiter in Sachen Soundtrack für Videospiele. So konnten sich Spielentwickler der verschiedensten Genres in den letzten Jahren zu wahren Meisterkomponisten entwickeln. Auch das Spiel Halloween Fortune, das beispielsweise im EuroGrand Casino online gespielt werden kann, weiß, wie der Sound einzusetzen ist. In dem Slot spielt man eine Hexe und hilft dieser, verschiedene Tränke in unterschiedlichen Minispielen zu brauen. Die Musik ist so schaurig-schön, dass man es einem nicht nur an Halloween eiskalt den Rücken runterläuft. Und die Soundeffekte bringen uns fast dazu, unsere Nägel vor Angst zu kauen.

Wohin geht die Reise?

Nicht nur in der Horrorbranche finden sich regelrechte Diamanten an Spielsoundtracks. Auch in der Fantasie- und RPG-Abteilung wurden wir fündig. Soundtracks von Spielen wie von The Elder Scrolls V: Skyrim von dem weltbekannten Komponisten Jeremy Soule kennt und liebt wahrscheinlich mittlerweile jeder Gamer. Auch die Entwickler des noch nicht veröffentlichten strategischen Multiplayer RPG-Titels Depths of Erendorn haben einen fantastischen Soundtrack kreiert. Der Komponist Thom Robins gibt sogar Einblicke in den Prozess, der hinter dem Kreieren der Musik steht. In der Zukunft erwarten wir weitere grandiose Titel von Spielentwicklern wie Bethesda und Co., die uns mithilfe der Musik in die Welt der Videospiele eintauchen lässt.

Tags: , , , , , , , , , ,



Über den Redakteur



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aufwärts ↑
  • Letzte Posts

  • Archiv

  • Werben bei Tough Magazine

  • Google Anzeige