The Resurrection Club machen Musik, die gleichzeitig nach Abstand und Zugehörigkeit klingt. Nach Jahrzehnten der Trennung haben zwei Freunde und Ex- Bandkollegen aus Glasgow, Martin McLeish und Morris Fraser, ihre gemeinsame Sprache wiedergefunden. Aufgenommen zwischen Barcelona, Edinburgh und Melbourne – digital verbunden, aber im Herzen analog – ist ihr Album Survival ein leises kleines Wunder voller Ausdauer: Musik, die aus Isolation, Erschöpfung und Wiederentdeckung entstanden ist.
Ihre Wiederverbindung nach fast 40 Jahren war nicht nur musikalisch. Sie war ein konsquenter Schritt, das Wiederfinden einer Sprache, die sie früher teilten, und ein Zeichen dafür, dass Kreativität nicht verschwindet – sie wartet nur darauf, neu entfacht zu werden. Mike (Spike) Paterson, ihr ursprünglicher Bandkollege aus den Plastic Flies, steuert aus Melbourne Gitarren und Inspiration bei – eine weitere Verbindung zurück zu den Anfängen.
“Survival” mischt die filmische Tiefe von Post-Punk mit modernen Elementen aus Ambient-Elektronik und geschichteten Gitarren – Musik, die aus echtem Erleben entstanden ist. Sie ist roh und menschlich, voller Wärme und Ehrlichkeit „Wir wollten nicht einfach die alte Band wiederbeleben“, sagt Martin. „Wir wollten unseren kreativen Ausdruck zurückholen.“ Ohne KI gemacht, setzt Survival auf Wahrheit statt Trends. In einer Kultur, in der alles schnell weggeworfen wird, wird Ehrlichkeit fast schon zu einem Akt des Widerstands.
Schon der Name erzählt die Geschichte: Resurrection steht für Neubeginn, Club für Gemeinschaft – denn sie glauben, dass jeder, der noch findet, dass Musik etwas sagen kann (und manchmal sollte), schon ein Mitglied ist.
Foto Credit: The Resurrection Club
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