Mit „Widerstand“ schlagen KAFVKA ein neues Kapitel auf: Die Berliner Band verbindet ihre klare politische Haltung mit einer großen Indie-Pop-Rock-Hymne voller Sommerenergie und Hoffnung. Treibende Gitarren, eingängige Melodien und ein gemeinschaftlicher Refrain machen den Song zum Soundtrack für alle, die nicht schweigen wollen. Dabei stellen KAFVKA nicht die Wut, sondern Zusammenhalt, Mut und die Kraft des gemeinsamen Handelns in den Mittelpunkt. „Widerstand“ zeigt eine neue, offenere Seite der Band – größer, hymnischer und zugänglicher, ohne ihre politische Identität zu verlieren.
„Der Song soll all denen Hoffnung geben, die wie wir an ein gerechtes, gleichberechtigtes und solidarisches Zusammenleben aller Menschen glauben, während die aktuelle Politik eher auf Spaltung und Ausgrenzung setzt. Genau deshalb heißt es im Refrain: ‘So schön euch zu sehen und zu wissen, ihr seid da, egal wie beschissen das System!‘, sagt Jonas Kakoschke, Frontmann von KAFVKA.
Seit ihrer Gründung 2013 verbinden KAFVKA Musik mit gesellschaftlichem Engagement. Zwischen Rap, Punk, Rock und elektronischen Einflüssen hat die Berliner Band ihren eigenen Sound zwischen Wut und Hoffnung entwickelt. Songs wie „Alle hassen Nazis“, der inzwischen mehr als 21 Millionen Streams auf Spotify verzeichnet, sind längst Teil der antifaschistischen Protestkultur. Mit den Alben Hände Hoch!, 2084, Paroli und zuletzt Kaputt hat die Band ihre Verbindung aus persönlicher Perspektive und gesellschaftlicher Analyse kontinuierlich weiterentwickelt.
Mit der „So schön euch zu sehen“Mini-Tour brachte KAFVKA zuletzt diese Haltung bewusst auch abseits der großen Metropolen auf die Bühne: „Im Rahmen interner besorgter Gespräche zu den anstehenden Wahlen wurde uns mehr und mehr klar, dass wir auch und vor allem abseits der Metropolen den dort lebenden Menschen Hoffnung und Kraft geben wollen. So wie wir das früher eben auch oft getan haben,“ so Jonas Kakoschke.
Neben Festivalauftritten standen ausgewählte Soli-Shows in kleineren Städten auf dem Programm. Die Tour startete am 31. Juli in Berlin-Marzahn im Rahmen der Kundgebung „Gegen rechte Hetze – für solidarische Kieze“ und führte KAFVKA unter anderem nach Königs Wusterhausen, Feldberg, Halberstadt und Merseburg, bevor sie auf dem Highfield Festival in Großpösna ihren Höhepunkt erreichte. Dort wurde auch das Musikvideo zu „Widerstand“ gedreht, das rund um den Release erscheinen wird.
Foto Credit: Janiz Hinz
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