Life’s Routine – So nennt sich das neue Album der The Zsa Tsa Gabors und beinhaltet einmal mehr eine granatenhafte Mischung aus energiegeladenem Punkrock und eingängigen Rock, der Fans der „großen“ Bands wie Ramones, Green Day, Rancid aber auch den altbekannten deutschsprachigen Punkrockhelden aus Düsseldorf und Berlin gefallen dürfte.
Die Jungs kommen aus St. Pölten und servieren uns auf ihrem neuen Album dreizehn neue Kracher, die in deutscher und englischer Sprache aus den Boxen knallen. Knapp 37 Minuten dauert diese Punkrock-Rakete, die als Nachfolger von „Gloss“ genau dort anknüpft, wo „Gloss“ eben aufgehört hat.
Die Songs haben allesamt starke Melodien, die sehr schnell im Ohr sind und die Refrains hat man schnell verinnerlicht, so dass man sicher auch auf den Konzerten schnell mitsingen kann.
Highlights auf dieser Platte gibt es viele. Mir persönlich gefallen die deutschsprachigen Songs mit am besten, auch wenn es (leider) wieder nur zwei an der Zahl sind. So singen die Jungs in „Keine Ruhe“ über Antworten, die nicht gefunden, Ruhe, die nicht einkehrt und über die Zeit, die uns allen ja irgendwie gefangen hält. Eine sehr starke Nummer mit wichtigem Text.
Auch „Feigheit des Herzens“ finde ich großartig. Gerade in der heutigen Zeit brauchen wir vielleicht Songs, die einen kleinen Appell an uns aussenden. Dieser Song gehört dazu und der Begleittext aus dem Beilage-Blatt sagt auch vieles, was nicht verschwiegen werden soll. Was wäre, wenn…? Ich kann hier nur zustimmen.
Von den englischsprachigen Songs überzeugen mich die bekannten „Outcast in The City“, „Nated“ und auch „The Devis knows“ mit am meisten. Schön finde ich auch die Nummer über die „Graveyard Studios“, in denen die Platte aufgenommen wurde. Irgendwie scheint das ja Tradition bei den The Zsa Tsa Gabors, die auf einer der letzten Platten ja auch einen Song über die „Arena Wien“ gebracht haben.
Insgesamt überzeigt diese (auch optisch) wunderbare Langspielplatte auf volle Distanz und bekommt von uns gerne das Prädikat „Besonders Rockbar“ und „Mit Liebe gemacht“.
Danke an die The Zsa Tsa Gabors für ein weiteres kleines Highlight in ihrer schönen Diskographie.
Bis bald!
Review von Thorsten
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