The Sensitives – Ride It Like You Stole It

Das schwedische Trio The Sensitives meldet sich mit neuer EP im Gepäck zurück. „Ride It Like You Stole It“ heißt das gute Stück, beinhaltet 5 Songs und kommt obendrauf mit einem von der Band selbstgestalteten Fanzine daher. Schaut man sich an, mit welcher Mühe dieses gestaltet wurde, ist dies eine wahre Freude und zeigt, wie sehr die Fans ihnen am Herzen liegen.

Kommen wir aber zunächst auf die Songs zu sprechen. Ich muss ja gestehen, ich kenne nicht alle Alben und auch nicht jeden Song der Truppe und dennoch vernehme ich schon bei den ersten Takten des titelgebenden Openers „Ride It Like You Stole It“ den vertrauten Sound, der typisch für The Sensitives ist. Dreckige, vor purer Energie strotzende Gitarrenriffs, satte Soli und ein zweistimmiger Gesang mit ordentlich Power und Dynamik. Ganz klar eine Stärke und Markenzeichen der Band.

Die gelungene Mischung aus Punk, Ska und Rock ‚n‘ Roll und Folk zieht sich auch durch die nachfolgenden Tracks wie ein roter Faden. Mal liegt der Fokus mehr auf Ska, siehe „Gotta Let `em go“, ein anderes Mal wir die rohe Punkrock Keule geschwungen, zu hören auf „Beer, Bikes and Punk Rock“ oder auf dem abschließenden „Shadow Boxer“. Ebenso wie die Musik haben auch die Texte den notwendigen Biss und kratzen an gesellschaftlichen Problemen, ohne jedoch zu politisch zu wirken.

Zusammenfassend kann ich sagen, jeder der 5 Songs zeigt eine unglaubliche Leidenschaft mit ordentlich Feuer unterm Kessel. Nichts wirkt gekünstelt oder gestellt, der Mix aus den genannten Stilen animiert zum Tanzen und Mitsingen und lässt die Viertelstunde Spielzeit quasi im Nu verfliegen.

Noch ein kurzes Wort zum Inhalt des Fanzines, dieses enthält unter anderem Songtexte, Akkorde zu den Songs, Geschichten aus dem DIY Alltag der Band und noch vieles mehr….,lasst euch einfach überraschen.

Fazit

Ich kann nur sagen, The Sensitives haben ordentlich abgeliefert. Leidenschaftliche Songs mit purer, rauer Energie und verdammt viel Herzblut bei der Sache. Wer die Schweden noch nicht kennt, sollte die Gelegenheit jetzt nutzen und sich mit der vorgestellten EP selbst ein Bild machen, ich garantiere euch, danach hat die Band einen Fan mehr.   

Dieser Artikel wurde am: 9. März 2026 veröffentlicht.

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