Das Pack – Das weiße Album

Gestern waren meine Eltern zu Besuch.

Warum ich das erzähle. Nun, weil sie beim Reingehen plötzlich „Das weiße Album“ von Das Pack sehen.

„Was ist das? Ne weiße Platte.“

„Ja, das ist Das Pack?“

„Bitte? Wer?“

Nun ja, wenn man Das Pack jemandem erklären müsste, der noch nie von ihnen gehört hat, könnte man sagen: „Stell dir vor, zwei Typen hätten beschlossen, Punkrock, Klamauk und Alltagsphilosophie in einen Mixer zu werfen – und dann schauen, was rauskommt“. Irgendwie denke ich immer so, wenn dich den Jungs zuhöre. 

Eigentlich egal bei welcher Veröffentlichung. Irgendwie sympathisch, chaotisch, und immer mit einem Augenzwinkern. Oder auch einfach nur ein breites Grinsen ist.

Das Duo um Pensen Paletti (Gitarre, Gesang) und Flo (Schlagzeug) liefert seit Jahren eine Mischung aus Rock, Punk und Liedermacher-Humor und „Das weiße Album“ ist genau das: ein musikalischer Rundumschlag, der irgendwie nach Party, Proberaum und vor allem nach vielen guten Momenten klingt. 

Musikalisch bewegt sich das Ganze irgendwo zwischen Punkrock, Rock’n’Roll und halt „Warum denn nicht?“. Die Songs sind kompakt, direkt und gehen eigentlich auch recht schnell ins Ohr.

Anspieltipps des Albums sind sicher „Ein bisschen Liebe“ der „Achterbahn im Eigenheim“ und „Zu Besuch“.

Eigentlich reichen diese Songs, um dem Besuch dann auch einen schönen Einblick in das Werk zu geben.

„Ein bisschen Liebe“ ist ein super Start der Platte. Langsam und dann halt Punk. Ja, da ist schon Einiges der Bandbreite am Start.

„Achterbahn im Eigenheim“ finde ich deshalb so gut, da mir der Refrain mal so richtig gefällt. Bleibt im Ohr. „Scheiße nein“ ist halt ein Ohrwurm.

„Zu Besuch“ dreht das tempo etwas runter, ist ein Liedermacher Song, der auch nur mit Akustik-Gitarre funktionieren würde. Ein Song, der etwas Sehnsucht mit sich bringt, aber dann im Refrain dann doch klarstellt, wann der Besuch am besten stattfinden soll. Und auch hier ist das Oje-o direkt im Hirn.

Insgesamt muss man sagen, dass „Das Weiße Album“ von DAS PACK ein Album ist, das sowohl neuen Fans aber auch den alten Wegbegleitern gut gefallen sollte.

Hört gerne rein, ihr werdet euren Spaß haben.

Review von Thorsten.

Dieser Artikel wurde am: 2. April 2026 veröffentlicht.
Autor: Thorsten

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