So lief der Donnerstag am Summer Breeze Open Air!

Der dritte Tag beim Summer Breeze begann mit Elvenking, die mit ihrem energiegeladenen Folk Metal sofort Festivalstimmung verbreiteten. Direkt danach brachten Frozen Crown frischen Power Metal auf die Bühne, angeführt von ihrer charismatischen Sängerin, die das Publikum sofort auf ihre Seite zog.

Mit Allt wurde es moderner und progressiver, bevor Stesy für eines der unerwarteten Highlights des Tages sorgten. Ihre Energie war ansteckend, und das Cover von „Blue“ (Eiffel 65) fügte sich erstaunlich gut in ihr Set ein.

Hanabie. aus Japan lieferten eine explosive Mischung aus Metalcore, J-Pop und Hardcore-Elementen Bunt, laut und mit maximalem Spaßfaktor. Danach folgte der gnadenlose Grindcore/Death Metal- Angriff von Benighted, der das Tempo noch einmal hochschraubte. Mit Mr. Hurley & Die Pulveraffen enterte die Piratencrew die Bühne – und bewarb gleich ihr neues Album. Der Auftritt war ein energiegeladenes Spektakel mit maritimem Humor und Publikumsinteraktion.

Anschließend zeigten Hideous Divinity kompromisslosen Death Metal, bevor LANDMVRKS mit modernem Metalcore die Menge zum Beben brachten. Hiraes boten melodischen Death Metal mit starker Bühnenpräsenz und massiver Instrumentalarbeit.

Mit Within Temptation stand dann einer der großen Symphonic-Metal-Acts auf der Hauptbühne, der das Publikum mit epischen Sounds und imposantem Bühnenbild in den Bann zog.

Der Headliner des Abends war Gojira und die Franzosen lieferten ein Set, das in Sachen Druck, Präzision und Energie keine Wünsche offenließ. Die Show war nicht nur musikalisch ein Höhepunkt, sondern auch in der Interaktion legendär: Zwei Circle Pits wurden kurzerhand zu einem gigantischen Pit vereint, ein Schild mit „Heilige Scheiße, ist das heiß“ wurde von der Bühne Richtung Menge gezeigt und wie aus einer Stimme bestätigt, und die Ansagen „Wollt ihr mehr mit den Doppel- Pedalen?“ sowie „Wollt ihr 5 Minuten non-stop?“ brachten das Publikum endgültig an die Belastungsgrenze und darüber hinaus.

Doch der Tag war damit nicht vorbei: Septicflesh aus Athen präsentierten ihre Mischung aus Symphonic und Death Metal. Trotz kurzem Mikrofonausfall zu Beginn ein wuchtiges Konzert, das vor allem durch das Spiel mit Gegenlicht und Nebel beeindruckte. Cult Of Luna verwandelten die Bühne in ein düsteres Kunstwerk aus Licht und Schatten. Ohne Publikumsinteraktion, dafür mit intensiver Atmosphäre und gleich zwei Schlagzeugern, erzeugten sie eine hypnotische Wirkung. Den Abschluss bildete Kanonenfieber. Wie Cult Of Luna auch hier keine Interaktion mit dem Publikum, sondern eine theatralische Inszenierung ihrer Stücke. Rauch, Feuer, Explosionen und auch ein bisschen Schnee bei über 30 Grad an dem Tag heizten das Publikum mehr als ordentlich ein.

Nachbericht von Lukas Pförtsch.

Fotos von Marco Liske und Lukas Pförtsch

Dieser Artikel wurde am: 16. August 2025 veröffentlicht.

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