Def Leppard feiern triumphale Rückkehr in die Westfalenhalle!

Def Leppard ist eine der größten englischen Rockbands der letzten Jahrzehnte und aktuell mit einigen wenigen Konzerten in Europa unterwegs. Neben einem Auftritt beim Wacken Open Air fand nur ein Konzert in Deutschland statt, am 23.06.2026 in der Westfalenhalle in Dortmund … wir waren dabei, als Def Leppard nach sage und schreibe 43 Jahren in die heiligen Hallen der westfälischen Metropole zurückkehrte. Mit im Gepäck hatte Def Leppard die Band Extreme, die ebenfalls in den 80 und 90er Jahren erste Pfähle in die Rockgeschichte rammte. Beide Band sind dem Rock und HardRock der damaligen Zeiten im wesentlichen treu geblieben, wie auch das Publikum den Bands treu geblieben ist und Jüngeres hinzugewonnen hat. 

Nach einer kleine Verzögerung beim Soundcheck, den die Zuhörer gerne – erst vor und dann in der Halle – in Kauf nahmen, rockte Extreme direkt von 0 auf 100 und brachte die in der nicht völlig ausverkauften Halle, Anwesenden in Stimmung und entließ diese nach einer knappen Stunde in die Pause.

Dann war es endlich soweit und Def Leppard eröffneten die Bühnen-Show. Im Rahmen eines großen medialen Schauspiels wurden sowohl die älteren Songs wie auch im Laufe der Bandkarriere entstandene Werke (u.a. „Hysteria“, „Rock of Ages“, „Foolin“ „Rocket“ u.v.a.m.) präsentiert. Alles eingebunden in ein Feuerwerk an digitaler Show. Es war schon beeindruckend wie Meilensteine der Rockmusik aus dem letzten Jahrhundert, ja gar Jahrtausends, mit bildlichen und beleuchtenden Mittel dargestellt werden können. Allerdings sei die Frage gestattet, ob dieser mediale nicht die Künstler in den Hintergrund treten lässt? … ich frage nur für eine(n) Freund/in. Für diese These spricht vielleicht auch, dass die Fotografen nicht im Graben sondern FOH platziert wurden, was ebenfalls die gesamte Bühnen gut wahrnehmbar machte, die Musiker aber nur mit größeren Objektiven ins Zentrum holen konnte.

Bei dem Konzert wurde die Frage dann aber insofern geklärt, dass Joe Elliott – wie aus dem nichts – auf einmal in den oberen Rängen der Veranstaltungshalle erschien und sowohl einen Song präsentierte, wie auch Kontakt zum Publikum aufnahm. Def Leppard gelang auch an diesem Abend der Balanceakt einer eher „klassischen“ Rockmusik zwischen Metall und Pop der 80er und folgenden Jahr sowie den aktuellen Herausforderungen an eine Rock-Show.

Dies kam beim Publikum in der Westfalenhalle sehr gut an und es wurde getanzt, gesungen und gefeiert.

Nachbericht und Fotos von Jürgen Kempken

Dieser Artikel wurde am: 26. Juni 2026 veröffentlicht.

FOTOS von Def Leppard

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