Core Fest 2025 (22.11.2025, Im Wizemann)

Das Core Fest ging in diesem Jahr in die 4. Runde. Wir waren dabei, als sich das Im Wizemann in Stuttgart am 22.11.2025 in einen Treffpunkt für Freunde der harten Musik verwandelte. Auf 2 Bühnen hatten wir dabei die Möglichkeit, insgesamt 18 verschiedenen Bands aus der Core-Szene zu lauschen.

Um 12:00 Uhr eröffneten Detartrated das Core Fest und gaben ihre Energie direkt an das Publikum weiter. Dass die (leider recht kurzen) 20 Minuten Teil ihres erst zweiten Konzerts waren, war dabei keineswegs erkennbar. Weiter ging es mit dem Überraschungs-Act Saviourself aus Kiel, die erst am Vortag bei dem neuen Metal Label Corrupted Blood Records als erste Band unter Vertrag genommen wurden. 

Bad Assumption durften ebenfalls auf der kleineren der beiden Bühnen beweisen, was sie draufhaben, bevor Watch Me Rise dann endlich die Main Stage eröffneten.

Von nun an ging es eng getaktet und ohne große Verschnaufpausen zwischen den beiden Bühnen hin und her. Da es sich bei dem Core Fest um ein „nur“ eintägiges Festival handelt, konnte sich das Publikum umso gebündelter verausgaben und sich mit Moshen und Pogen bei Bands rund um Seven Blood, Atena und Vicious Rain vergnügen.

Bei Diamond Construct bekamen wir dann einen etwas moderneren Rap Metal auf die Ohren, bevor es mit den sichtlich härteren Breakdowns von Dagger Threat weiterging. Stain The Canvas legten im Anschluss daran mit einer Mischung aus Metalcore und Hip-Hop los und Kanine zeigten uns wiederum, wie richtiger Deathcore zu klingen hat. Hier kam wirklich jeder auf seine Kosten!

Spätestens als As Everything Unfolds die Main Stage betraten, wurde klar, dass sich im Publikum auch große Anhänger einzelner Bands befanden. Die Menge wurde stetig feierwütiger, die Atmosphäre noch energiegeladener. Auch Gloom in The Corner konnten darauf aufbauen, auch wenn es aufgrund der Überschneidungen zu Beginn ihrer Show doch recht leer bei der Club Stage war.

Aviana und Mental Cruelty zeigten danach wieder ganz deutlich, auf wie viel Varianz sich die Besucher des Festivals eingelassen haben – aber genau das ist es, was es schließlich ausmacht. Weiter ging es mit Future Palace, die sich mittlerweile ziemlich gut in der Szene etabliert haben. Rund um die Sängerin Maria Lessing bewiesen die Berliner, wie viel Professionalität in ihnen steckt und dass die Acts mit Frontfrauen deutlich öfter auf die großen Bühnen gehören!

Auf der Club Stage ging es bei Within Destruction anschließend mit modernerem Deathcore weiter. Die Slowenier kamen bei der Crowd sichtlich gut an und die Menge wurde gut auf den Headliner vorbereitet.

Kurz vor dem musikalischen Finale gab es dann noch einen anderen Höhepunkt: Die Bekanntgabe des Veranstaltungsorts für das kommende Jahr.
2026 findet das Core Fest nämlich nicht mehr in Stuttgart, sondern in der EWS-Arena in Göppingen statt. Und damit nicht genug, denn es wurden bereits einige Band angekündigt – darunter unter anderem Thrown, Alpha Wolf und Siamese.

Zum Abschluss gaben Dead By April nochmal alles, um das Publikum für ihr Durchhaltevermögen zu belohnen. Die Metalcore-Band aus Göteborg rundete den Tag auf dem Core Fest damit perfekt ab. Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr!

Nachbericht und Fotos von Felix Haberl

Dieser Artikel wurde am: 3. Dezember 2025 veröffentlicht.

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