Das im Februar angesetzte Konzert von BEYOND THE BLACK in der Turbinenhalle Oberhausen musste leider krankheitsbedingt abgesagt werden. So hielt die Vorfreude bis zum 23. September an, als die Band gesund und munter ihre „RISING HIGH 2026“-Show auf die Bühne brachte. Die lange Wartezeit hatte die Erwartungen natürlich noch einmal steigen lassen – umso schöner war es, die Band nun endlich live erleben zu können.
Als Special Guests war die Kölner Band SETYØURSAILS dabei, die pünktlich um 20 Uhr die Anwesenden auf Temperatur brachte. Dabei erwies sich das Publikum bei vielen Songs als gut textsicher und was nicht mitgesungen wurde, konnte abgetanzt werden. Insbesondere Sängerin Jules Mitch peitschte die Masse, quer über die Bühne jumpend, richtig ein. Als der Gitarrist auf einmal auf der Bar an der Seite des Publikums auftauchte, war dieses erst einmal ziemlich irritiert. Kein Wunder, dass die Band sich seit Jahren immer höher ins Metal- und Hardcore-Universum spielt. Hier merkt man einfach, dass die Band richtig Bock auf die Bühne hat und diese Energie auch beim Publikum ankommt. Wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass es etwas zu sehen und hören gibt.
Hier die Setlist von SETYØURSAILS:
Die Sendung mit der Maus
Bad Blood
Nightfall
In My Head
Why
Mirror
Bad Company
T.F.M.F.
Break Stuff (Limp Bizkit cover)
Fckoff
Halo
Best of Me
Jump Around (House of Pain song) (Snippet)
Dann war es soweit und JENNIFER HABEN schickte ihre Band auf die Bühne. Sie muss als Erste genannt werden, da sie von Beginn an dabei war und alle anderen Musiker 2016 komplett ausgetauscht wurden. Seitdem rangiert die Band teilweise über Wochen unter den ersten Fünf der Charts und entwickelt sich konstant weiter. Ob gemeinsam frontal von der Bühne, mit Engelsflügeln oder an der Orgel – JENNIFER HABEN weiß, was sie tut, und das gut. Dabei wechselte die Show immer wieder zwischen großen Gesten, kraftvollen Momenten und ruhigeren Passagen, ohne dass es langweilig wurde.
Insgesamt eine richtig geile Show, die BEYOND THE BLACK abgeliefert haben und die Anwesenden in ihren Bann zog. Ob den teils gefühlvollen Songs relativ ruhig zuhörend oder bei den hardrockigen Pop-Metal-Titeln lauthals mitsingend – das Publikum ging komplett mit. Nach der langen Wartezeit war genau diese Mischung aus großen Melodien, Energie und sichtbarer Spielfreude das, was man sich von diesem Abend erhofft hatte.
Das Warten auf die verschobene Show hatte sich in jedem Fall gelohnt.
Wer sich zuhause das Konzert nachspielen möchte findet nachfolgend die Setlist:
Paint It Black (The Rolling Stones song)
Break the Silence
Hysteria
Rising High
Heart of the Hurricane
Reincarnation
Songs of Love and Death
Wounded Healer
Ravens
The Flood
Lost in Forever
Written in Blood
Let There Be Rain
When Angels Fall
Shine and Shade
In the Shadows
The Art of Being Alone
Running to the Edge
Hallelujah
Free Me
Nachbericht und Fotos von Jürgen Kempken
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