<

Interviews

Veröffentlicht am: Juni 11th, 2019 | durch Florian Puschke

1

„Zu Hause“: Die Band Selbstbedienung im Interview

Die Selbstbedienung (SB) sind eine 3-Mann Band aus der Schweiz. Zu ihrem neuen Werk „Zu Hause“ beantworteten diese uns Fragen zur Band, zur neuen CD und auch zur Punkrockliga.

Liebe Selbstbedienung. Vielen Dank das ihr euch die Zeit für das Interview nehmt. Wobei erwischen wir euch gerade?
SB: Moin moin, danke für die Gelegenheit. Die Freude ist ganz unsererseits. Eigentlich wollten wir Bandprobe machen, aber sitzen gerade gemütlich bei einem Bier zusammen und hören uns die neue Rammstein Platte an.

Einigen unserer Leser werdet ihr noch nicht bekannt sein. Stellt euch uns vor und beschreibt die Aufgaben in der Band.
SB: Luca M. spielt Gitarre, singt und ist für das Songwriting zuständig genauso wie Simon M., welcher anstatt der Gitarre den Bass bedient. Derjenige welcher den Song geschrieben hat, singt ihn auch. Der andere Simon G. (ja, ein Simon ist nicht genug) vervollständigt die Band an der Trommelbude.

Als drei Mann Punk-Band. Wie kamt ihr zusammen und wen bezeichnet ihr als eure Vorbilder?
SB: Unsere Band ist aus purer Freundschaft entstanden und vor allem wegen der Leidenschaft zur Musik. An einem im Jahre 2007 durstigen Samstagnachmittag haben wir Selbstbedienung gegründet. 2017 erfolgte der bislang einzige Wechsel der Band und so ist seit 2 Jahren Simon G. mit an Bord.

Eure neue CD heißt „Zu Hause“. Was bezeichnet ihr als euer Zuhause? Die Musik? Die Familie? Eine Wohnung? Oder ganz was anderes?
SB: Lustigerweise hast du die Antwort gerade als Frage gestellt.

Selbstbedienung – Niemals so wie ihr

Mir persönlich gefällt die CD sehr gut. Wie ist diese Scheibe entstanden und was unterscheidet die neue Veröffentlichung von den vorherigen drei Veröffentlichungen?
SB: Da wir eine sehr Spielfreudige Band sind und sehr viel Zeit im Proberaum verbringen entstand das Album auch Stück für Stück im heimischen Keller. Tatsächlich ist es so, dass sich das Album zu Hause extrem von den älteren Scheiben unterscheidet. Da es das erste Album mit dem neuen Schlagzeuger ist, haben sich automatisch neue Elemente hörbar in die Musik eingeschlichen.

Ihr besingt auf der CD die Stadt „Hamburg“ und St Pauli. Beinahe als Liebeslied. Woher kommt die Verbindung zu Hamburg?
SB: Ganz klar durch den Fussball! Nach unserem ersten Heimspiel des magischen FC St. Pauli im Millerntor Stadion haben wir uns sofort in das Stadtviertel verliebt und viele Freundschaften und Bekanntschaften geschlossen. Deswegen fahren wir auch heutzutage nicht nur wegen dem Fussball in den hohen Norden.

Auch auf dem „Wochenende“ Song gibt es hier was zu feiern. Ein Party-Song, der den Montag mal ganz und gar nicht zurück will. Was sind für euch die wichtigsten Selbstbedienung-Songs. Die Party Nummern oder doch eher die kritischen Songs wie „1914“?
SB: Auch wenn nicht jeder Song sozialkritische Inhalte anspricht, so sind uns doch die eigenen Songs alle gleichermassen wichtig, da jedes Stück seine eigene Geschichte in sich trägt.

Ihr könnt auch, wie auf „Millionen Sterne“ ganz gefühlvoll. Diese Ballade schließt ein tolles Album. Was ist der Hintergrund zu diesem Stück?
SB: In dem Song „Millionen Sterne“ geht es vor allem darum, zur falschen Zeit falsche Entscheidungen getroffen zu haben, welche man im Nachhinein bereut.

Selbstbedienung – Für immer

Wenn ihr rückblickend auf das Album schaut. Was sind eure persönlichen Favoriten?
SB: Jeder Song auf dem neuen Album ist für uns einzigartig und hat seinen eigenen Stellenwert. So fällt es uns schwer einen persönlichen Favoriten zu nennen.

Welche Schlagzeile würdet ihr gerne über eure neue CD lesen?
SB: Über solche Fragen haben wir uns noch nie Gedanken darüber gemacht, da es uns vor allem um die Freude an der Musik geht.

Es gib in der Werbung den Spruch „Wer hats erfunden – die Schweizer“. Welche drei Songs hättet ihr gerne erfunden und warum?
SB: Barbie Girl – Aqua / Atemlos durch die Nacht – Helene Fischer und alle Songs von Modern Talking. Wenn wir diese Songs selber geschrieben hätten, hätten wir sie nie veröffentlicht und so die Welt vor diesem Übel bewahrt.

Was denkt ihr ist das Besondere an einer Selbstbedienung – Show?
SB: Es ist uns sehr wichtig unsere Musik voller Energie auf das Publikum zu übertragen, davon lebt ja schliesslich der Punk-Rock auch. Der Kontakt zu den Zuschauern ist ein Muss, Unterhaltungswert garantiert.

Selbstbedienung – Zu Hause

Liebe Selbstbedienung bitte vervollständigt die folgenden Sätze:
Zu Hause 2019 ist…
SB: …ein Musikalbum der Band Selbstbedienung.

In der Punkrockliga belegen Selbstbedienung den…
SB: …Pizzateig.

Meister der Punkrockliga wurden 2018…denn…:
SB: Feine Sahne Fischfilet / sie trumpften mit dem Album „Sturm & Dreck“ mächtig auf.

Ohne euch…
SB: …sind zwei Worte.

Die Schweiz…
SB: …ist ein gebirgiges Land in Zentraleuropa mit zahlreichen Seen, Dörfern und hohen Alpengipfeln.

Vielen Dank für das Interview. Die letzten Worte gehören euch.
SB: Wir bedanken uns bei euch für das entspannte Interview und eure Bemühungen. Euch und allen Leserinnen und Leser wünschen wir eine gute Zeit und viel Spass mit dem Album „Zu Hause“.

Interview von Thorsten im Juni 2018

Tags: , , , , , , , , , , ,



Über den Redakteur



Ein Kommentar zu „Zu Hause“: Die Band Selbstbedienung im Interview

  1. Tomo says:

    Geile Band, geiles Album!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aufwärts ↑
  • Letzte Posts

  • Archiv

  • Tough präsentiert:

  • Google Anzeige




  • Werben bei Tough Magazine