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Interviews

Veröffentlicht am: Juli 28th, 2019 | durch Florian Puschke

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„The Holy Spell…“: CJ Ramone im Interview

Wenn irgendwann die Bibel der Punkgeschichte geschrieben wird, dann bekommen die folgenden Jahre eine Sonderstellung!

1995: Adios Amigos – die letzte CD der Ramones erscheint.
1996: Die Ramones spielen das letzte Konzert.

Last Chance to Dance.

Soll das schon alles gewesen sein?
Nein, denn die Bibel hat schließlich auch ein neues Testament.
Nach dem Ende der Ramones dürfen wir auch weiter Ramones Songs hören, denn sowohl Marky Ramone, Richie Ramone und auch CJ Ramone sind weiter aktiv.

Last Chance to Dance.

So heißt auch das zweite Studioalbum von CJ Ramone, der es auf den bisher drei Solo Alben geschafft hat, den ureigenen Sound der Ramones zu konservieren und in ein modernes Gewand zu übertragen. So dürfen auch die jüngeren Punkfans unter uns weiter diese einzigartige Musik genießen und sich auf neue Songs freuen, die eines mit den Ramones Platten gemeinsam haben. Tolle Hymnen, die ins Ohr gehen, dort bleiben, mitgesungen werden wollen und sowohl alten Ramones Fans etwas jünger machen, als auch junge Fans dazu bewegen, sich neben den CJ Ramone Scheiben auch auf weitere Veröffentlichungen aus dem Ramones Backkatalog einzulassen.
Viel falsch machen kann man da sicher nicht.

Last Chance to Dance?
NEIN!
Next Chance to Dance!

Denn CJ Ramone ist hat nachgeliefert und ist mit seinem bereits vierten Studioalbum (Review dazu hier beim Tough Magazine) „The Holy Spell“ auf Tour.

Wir durften ihm vor dem Konzert in Karlsruhe am 21.07.2019 einige Fragen stellen. Dabei herausgekommen ist ein Interview über die Tänze der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Best Chance to Dance … denn CJ Ramone ist zurück!


Lieber C. J., Danke für die Zeit. Wie geht es dir?
CJ: Gut! Danke, mir geht es richtig gut (lacht)!

Heute in Karlsruhe. Die Tour in Deutschland. Was ist das Besondere für dich vor deutschem Publikum zu spielen?
CJ: Deutschland ist eines der ersten Länder, in denen ich mit den Ramones gespielt habe. Ich habe gute Erinnerungen an Deutschland. Die Fans, die Leute. Auch meine Freunde, die Jungs von den Toten Hosen, sind aus Deutschland. Das ist eine große deutsche Band, die ich wirklich mag. Auch Rammstein, die jetzt eine internationale Band sind. Sie spielten bei einer ihrer ersten Tourneen als Support der Ramones. Ich sah wie sie von einer deutschen zu einer internationalen Band heranwuchsen. Auch als die Mauer fiel, waren wir hier. Eine der ersten Bands, die nach dem Fall der Mauer in die ehemalige DDR kamen. Also, ich habe wirklich gute Erinnerungen an Deutschland. Es ist eines der Länder, die ich wirklich mag. Man sieht es auch daran, wie viele Konzerte ich jedes Jahr in Deutschland spiele. Neben meiner Heimat fühle ich mich hier am wohlsten. Ich spreche kein Deutsch, aber ich bin sehr gerne hier. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu den Leuten hier.

Als Vorband hast du wie bei der letzten Tour die DeeCracks aus Österreich mit am Start. Eine Band, deren Sound stark an die Ramones angelehnt ist. Sind die DeeCracks für dich echte Cracks im Ramones Kosmos und wann hast du sie zum ersten Mal kennen gelernt?
CJ: Ja, das sind echte Cracks (lacht). Sie sind eine wirklich gute Band im Ramones Kosmos und wann ich sie zum ersten Mal getroffen habe? OK, das ist eine lustige Geschichte. Ich habe nicht die Band zuerst getroffen. Aber Matt (Sänger von den DeeCrakcs). Er war als Austauschschüler in Amerika. Und in der Familie, in der er wohnte, arbeitete die Mutter in meiner Zahnarztpraxis. Also ging ich eines Tages zum Zahnarzt und sie sagte zu mir: „Hier ist ein Austauschschüler aus Österreich, der ein echter Ramones-Fan ist. Er freut sich, Sie kennenzulernen.“ Bei meinem nächsten Besuch war Matt dort. Er war 14 Jahre alt und sehr schüchtern und wusste nicht, was er sagen soll. Aber es ist lustig, weil ich ihn das erste Mal, als wir zusammen mit den DeeCracks spielten, nicht erkannte. Aber er kam auf mich zu: „Hey CJ, erinnerst du dich an mich? Vom Zahnarzt“. Ich musste lachen Es ist so lustig. So seltsam. Ein Treffen in meiner Heimat beim Zahnarzt und Jahre später spielten unsere Bands zusammen. Die Welt ist so klein.

Dein Name ist einer der Namen der Ramones. Was bedeutet die Band für dich bis heute?
CJ: Das Ganze war einfach gesagt eine großartige Zeit in meinem Leben. Viel Spaß. Weißt du, ich war schon viele Jahre vor meinem Einstieg in die Band ein Fan der Ramones. Die Ramones waren für mich wie eine Gang und von einem Moment zum anderen war ich ein Teil dieser Gang. Aber dann wurde mir klar, dass es ein Geschäft war. Und damals habe ich viel gelernt. Ich bin daran richtig gewachsen. Die Jugend verschwindet mit der Band (lacht). Ja wirklich. Aber als Fan war es großartig, ein Teil dieser Familie zu sein. Die Ramones sind immer noch eines der größten Dinge in meinem Leben. Weißt du, ich sitze hier, weil ich ein Teil dieser Band war. Bevor ich zu den Ramones kam, hatte ich zwei Chancen. Die Ramones oder das Militär. Aber ich denke, die Ramones war die bessere Option. Absolut die beste Option (lacht).

Ich habe oft gehört: „Wenn du über Punk sprichst, musst du über die Ramones und die Sex Pistols sprechen!“ Warum waren diese Bands für die Punk Musik so wichtig? Helden bis heute…
CJ: Also, ich denke, die Ramones haben sich einfach damals gegen das Hippie-Zeug der 60er und 70er aufgelehnt. In dieser Zeit gab es auch viel Nachtleben. Discos und so. Aber die Ramones kamen mit einer „Fuck you and everything“ -Haltung. Sie wählten als Basis eine andere Musikperiode. Den echten Rock’n’Roll aus den 50ern und 60ern. Und sie haben diesen sehr schnell gespielt. Zudem sahen sie aus wie Straßenkinder. Wie viele andere Jugendliche, die an den Straßenecken herumhingen. Und sie spielten so schnell. Sie waren laut wie niemand vor ihnen. Keiner hatte vorher so was gemacht. Für die Jugendlichen war dies aufregend, lustig. Ja, verrückt. Halt anders. Die Jugendlichen bemerkten: „Du musst kein Make-up tragen oder dir die Haare machen lassen.“ Und diese Dinge hatten die Ramones in den Staaten nach vorne gebracht.
Aber bei den Sex Pistols war es eine ganz andere Geschichte. Die damalige Politik in England war sehr seltsam. Es gab viele Probleme. Klar, auch in Amerika. Aber in England gab es Probleme mit der Monarchie. Die Sex Pistols sagten auch zu allem anderen „Fuck you“. Aber ihr Stil war ein anderer. Sie haben ihre Haare gemacht, Kleidung gewechselt und so. Sicher, sie spielten schnellen Rock’n’Roll, aber sie schauten mehr nach politischen Dingen. Die Botschaft der Ramones war mehr der Spaß. Vergiss den ganzen Mist und hab Spaß. Sicher, die Ramones hatten einige politische Lieder, aber die meisten machten Spaß.

Der Beginn der Solokarriere war eine Crowd-Funding Aktion. Warst du vom Erfolg dieser Geschichte überrascht?
CJ: Hmmm, ja, ich denke schon. Aber auch nicht ganz. Weißt du, ich hatte wirklich das Gefühl, dass mit Ramones Musik nichts weiter passiert. Klar, Markey hat etwas getan, aber er hat nicht so viel neue Musik veröffentlicht. Als ich entschieden habe, Songs zu schreiben, bei denen es sich um Songs im Ramones-Stil handelt, war es sehr schwer. Irgendwann dachte ich, ich mache eine Ramones Cover-Band. Es war richtig schwierig, Songs zu schreiben, die ich neben Ramones Songs spielen kann. Die Ramones Musik ist so toll. Es hat lange gedauert, bis ich solche Songs zusammen hatte, um sie mit den alten Klassikern zu spielen. Aber nach einiger Zeit funktionierte es. Ich versuche es wirklich gut zu machen. Und ich glaube sogar, dass es funktioniert. Ich muss auch sagen, dass ich ein bisschen stolz auf meine Platten bin (grinst). Ich finde die wirklich gut. Letztes Jahr, als ich die neue Platte aufgenommen habe, habe ich mir gesagt, ich würde mich freuen, wenn dies meine letzte Platte ist. Klar, es ist nicht der letzte. Ich werde noch mehr Aufnahmen machen. Auch, weil ich Songs in einem anderen Stil wie „Hands of Mine“ geschrieben habe. Vielleicht mache ich in Zukunft noch mehr solche Songs. Mein nächstes Album könnte ein bisschen anders sein (lacht).

Ein Satz, den man für C. J. Ramones Platten verwenden kann, ist „Moderne Songs mit großartigem Ramones-Flair“. Stimmst du diesem Satz zu und wie schreibst du neue Songs?
CJ: Ja! Ich stimme absolut zu! Viele Songs, die ich geschrieben habe, handeln von dieser Band. Wie etwa „Three Angels“ oder auch „Tommy is gone“. Aber neue Songs zu schreiben ist nicht so einfach. Die Inspiration im normalen Leben zu finden ist manchmal schwierig. Deshalb verbringe ich viel Zeit alleine. Motorradfahren, Angeln. Hier habe ich Zeit zum Nachdenken und um Ideen zu bekommen. Wenn ich also eine neue Platte aufnehme, habe ich viele Dinge und Texte im Kopf und dann mache ich die Musik dazu. Ich benutze mein Telefon. Verwende Sprachnotizen. Zum Beispiel das Lied „Carry me away“ von der „Last Chance to Dance“ CD. Ich habe es auf einer Motorradreise an der Ostküste geschrieben. Ich hielt in einer kleinen Stadt an. Und in zwei Stunden hatte ich den Text zusammen. Manchmal kommen die Ideen richtig schnell. Aber weißt du, ich habe auch eine Familie. Mein Alltag ist sicher meine neunjährige Tochter, mein 21 Jahre alter Sohn und meine 18 Jahre alte Tochter. Ich gehe einkaufen, wasche meine Klamotten usw. (lacht) Ich fand, dass es das Beste ist, sich inspirieren zu lassen, wenn ich alleine bin. Und ich mache das.

Nach „Reconquista“ hast du „Last Chance To Dance“, „American Beauty“ und nun „The Holy Spell“ veröffentlicht. Welches Album ist das wichtigste für dich und welches sind deine Lieblingslieder von C. J. Ramone?
CJ: Ja, ich muss sagen, die erste CD ist hier die Wichtigste. Weil ich es diese insgesamt dreimal aufgenommen habe. Die ersten beiden Male war ich nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Also rief ich meinen Freund Steve Soto an und bat ihn um Hilfe. Um sie so aufzunehmen, wie ich es mag. Dann bin ich in sein Studio gegangen und es hat funktioniert. Diese Veröffentlichung ist also die Wichtigste. Zu den Songs, nun wahrscheinlich ist „Three Angels“ mein Lieblingslied und auch mein wichtigstes Lied. Ich wollte ein Lied über die Jungs schreiben. Es ist sehr schwer, etwas auszudrücken, ohne kitschig zu klingen. Doch ich wollte erzählen, was ich von diesen Jungs gelernt habe. Was sie für mein Leben getan haben. Aber wie bekommt man das in ein paar Worten hin? Ein Dichter könnte das sehr blumig machen. Doch bei mir hat es ein wenig gedauert. Doch dann fuhr ich meine Tochter in die Schule und als ich nach Hause fuhr, kamen mir die ersten Texte in den Sinn. Also stellte ich das Auto am Straßenrand ab und schrieb die Worte auf. Als ich nach Hause kam, habe ich auch die weiteren Zeilen und den Refrain im Kopf. Manchmal kommen die Songs wie ein Stream aus einem heraus. Das war auch das erste Lied, das ich für diese erste Platte geschrieben habe.

Du hast bei ihrem Heimspiel im Jahr 2013 mit den Toten Hosen und auch bei der letzten Ramones Tour 1996 mit den Toten Hosen gespielt. In Deutschland sind die Ramones und die Toten Hosen Helden. Was ist die Gemeinsamkeit dieser Bands und wo liegen die Unterschiede?
CJ: Ich denke, die Hosen haben dasselbe gemacht wie die Ramones. Sie kennen den Geist der Jugend. Und ich muss sagen, dass sie wirklich gut sind und eine fantastische Organisation haben. Ich war so beeindruckt, als ich mit ihnen unterwegs war. Sie haben gute Songs – sind fantastische Leute. Nachdem Freunde von mir ihr „Learning English“ -Album gehört haben, waren sie auch von den Hosen beeindruckt. Klar, sie sind gut und sie wissen, dass sie gut sind. Sie haben es einfach. Sie sind Superstars, haben die Ramones überholt und haben einfach alle überholt (lacht).

Danke für das Interview. Die letzten Worte gehören dir. Prost!
CJ: Ramones forever. Prost!

Interview von Thorsten im Juli 2019


ENGLISH VERSION

C.J. Ramone – Best Chance to Dance!
If the “Bible of punk history” will be written someday, then the following years will have a special position!

1995: Adios Amigos – the last CD of the Ramones is released.
1996: The Ramones play the last concert.

Last Chance to Dance.

Is that supposed to have been everything? No, because the Bible finally has a new will.
After the end of the Ramones, we can continue to listen to Ramones songs, as both Marky Ramones, Richie Ramone and C. J. Ramone are still active.

Last Chance to Dance.

This is also the name of the second studio album by C. J. Ramone, who has managed to preserve the original sound of the Ramones and transfer them into a modern guise on his three solo albums so far. So, the younger punk fans among us can continue to enjoy this unique music and look forward to new songs, which have one thing in common with the Ramones plates. Great hymns that goes in the ear, stay there, want to be sung along and make both – old Ramones fans a little younger, as well as move young fans to get involved in addition to the C.J. Ramone discs on other publications from the Ramones back catalog.

You can not do much wrong there.

Last Chance to Dance?
NO!
Next Chance to Dance!

Because CJ Ramone has released his fourth studio album (Review in Tough Magazine here) „The Holy Spell“.

We were allowed to ask him some questions before the concert in Karlsruhe.

Best Chance to Dance … because C. J. Ramone is back!


Dear C. J., first: Thank you for the time. How are you?
CJ: Good! Enjoying myself (laughs)!

Today in Karlsruhe. The Tour in Germany. What is special about playing in front of a German audience?
CJ: Germany is one of the first countries, I played with the Ramones. I have good memories here in Germany. The Fans, the people. Also, my friends, the guys from the Toten Hosen are from Germany. This is a big German band I really like. Also, Rammstein, which is an international band now. The played in one of their first tour as a support of the Ramones. I watch them grow from a German band to an international band. Also, when the wall came down, we were here. One of the first bands who came in the east Germany after the wall came down. So, I have really good memories from Germany. It is one of the places I really like. So, you can see this how many dates I do in Germany every year. I feel most at home here besides my hometown. I don’t speak the language but sure I like the country. I have a real good connection with the people here.

As a support act you have the DeeCracks from Austria (as at the last tour). A band whose sound is very similar to the Ramones. For you: are the DeeCracks real cracks in the Ramones Cosmos and when did you meet them for the first time?
CJ: Yeah, they are real cracks (laughs loud). Yes! The are A real good band in the Ramones-Cosmos and met them for the first time. OK. I did not meet the band first. But Matt (singer of DeeCracks). He was staying in America as an exchange-student. And in the family, he was staying there the mom worked at my dentist office. So, I went one day to my dentist and she said to me: “Here is an exchange student from Austria which is a real Ramones Fan. He likes to meet you.” At my next visit, Matt was there. He was fourteen years old and very shy and don’t know what to say. But it is funny because the first time we played with DeeCracks together I didn’t recognize. But he came up to me: “Hey CJ, do you remember me? From the dentist”. I had to laugh. It is so funny. So strange. Meet there at my hometowm and years later our bands played together. The world is so small.

You are a Ramone. What does the band mean to you till today?
CJ: So that was a great time period in my life. A lot of fun. You know, I was a fan of the Ramones a lot of years before I got into the band. The Ramones was for me like a gang and from one moment to another I was a part of that gang. But then I realized that it was a business. But at that time, I learned a lot. I grew up a lot. The boyhood goes away with the band (laughs). Really. But as a fan it was so great to be part of this family. The Ramones are still one of the biggest things in my life. You know, I am sitting here because I was a part of this band. Before I got to the Ramones I have had two chances. The Ramones or military. But I think Ramones was the better option. Absolutely the best option (laughs).

I often heard: “If you talk about Punk, you have to talk about the Ramones and The Sex Pistols!” Why were these bands so important for Punk Music? Heroes till today…
CJ: So, the Ramones really pushed back against the hippie stuff of the 60th and 70th. Inn this period there was a lot of nightlife. Discos and that stuff. But the Ramones came with a “Fuck you and everything” attitude. They choose another music period. The real Rock ´n´ Roll from the 50th and 60th. But they played it very fast. And they looked like street kids. Every other kid who hang up at the street corner. They were so fast. They were loud like nobody before them. Nobody had done that before. For the kids and the teenagers, it was exciting, fun. Yeah, crazy. Very different. The teenagers remarked: “You didn’t have to wear make up or having your hair done”. And these things had kicked the Ramones in the states.
But by the Sex Pistols it was a complete other story. The politic in England at that time was very strange. There were a lot of problems. Sure, in America too. But in England there were problems with the monarchy. The Sex Pistols also say “Fuck you” to everything else. But their style was another. They have changed their hair, clothes and things like that. Sure, they played fast Rock `n` Roll but they looked more to political things. The message of the Ramones was more fun. Forget all the bullshit and have fun. Sure, the Ramones had some political songs but the most were making fun.

You started the solo career with a pledge campaign. Have you been surprised by the success?
CJ: Hmmm, Yeah, I guess. You know, I really felt like that nothing else goes on with Ramones music. Sure, Markey has done something, but he didn’t release so much new music. When I diced to write songs, which are songs in Ramones style it was very hard. At some point I thought I am doing a Ramones Cover-Band. It was difficult to write songs which I can play in a set next to Ramones songs. The Ramones music is so great. It took me a long time to write such songs to play together with the old classics. But after some time, it worked. I try to do it really good. For me I have to say that I am a little bit proud of my records. I think they are really good. Last year when I was recorded the new record, I have told to myself, I would be happy if this is my last record. Sure, it is not the last one. I will do more records. Also, because I have written songs in other style like “Hands of mine”. Perhaps I will do some more songs like this in the future. My next record could be a bit different (laughs).

A sentence you can use for C. J. Ramones records is “Modern songs with of great Ramone flair” Do you agree with this sentence and how do you write new songs?
CJ: Yeah! I absolutely agree! A lot of songs that I have written are about that band like “Three angels” or “Tommy’s gone”. But to write new songs it is not so easy. Finding the inspiration in normal life is sometimes hard. That is why I spend a lot of time alone. Riding motorcycles, fishing. Here I have time to think and get ideas. So, when I will record a new record, I have a lot of things in my head and then I do the music. I use my phone. Voice notes. For example, the song “Carry me away” from the “Last Chance to Dance”. I have written it on a motorcycle trip at the east coast. I stopped in a little town. And in two hours I got the lyrics. Sometimes the ideas come quick. But you know, I also have a family. So, my everyday life is my nine year old daughter, 21 yeas old son, 18 years old daughter. I go shopping, washing my clothes etc. (laughs) So I found to be alone is the best to get an inspiration. And I do this.

You have released 4 solo CDs till today. Which record is the most important for you and which are your favorite C. J. Ramone Songs?
CJ: Yeah, the first one is the most important record. Because I recorded it three times because the first two times I was not satisfied with the result. So, I called my friend Steve Soto and ask him to help. To record them in a way I like. Then I went in his studio and it worked. So that record is the most important record. Probably “Three angels” is my favorite and the most important song. I wanted to write a song about the guys. It Is very hard to express sth. without sounding cheesy. But I have to tell everybody what I have learned from those guys. What they did for my life. But how to get this in a few words? A poet could do this very flowery. But I got it. I drove my daughter into school and when I was driving home the first lyrics come into my head, so I put the car at the side of the road, and I wrote the words down. When I came home, I also have the worlds and the chorus in my head. Sometimes the songs come out like a stream. That was also the first song that I wrote for that record.

You have played with die Toten Hosen at their Heimspiel in the year 2013 and also with the Ramones and the last tour 1996. In Germany, the Ramones and the Toten Hosen are heroes. What is the commonality of these bands and where are the differences?
CJ: I think the Hosen was doing the same thing as the Ramones. They know the spirit of the kids. And I have to say they are really good, and they have a fantastic organization. I was so impressed when I was on road with them. They have good songs – are fantastic people. After friends of mine have heard their “Learning English” Album they were also impressed from the Hosen. Sure, they are good and they know that they are good. They have it. They are superstars, have passed the Ramones and have passed everybody (laughs).

Thank you for the interview. The last words are yours. Cheers!
CJ: Ramones forever!

Interview from Thorsten in July 2019

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