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Interviews

Veröffentlicht am: November 27th, 2021 | durch Florian Puschke

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„Ha! Weihnachten, ihr Penner“: Dan Ganove im Interview

Ob man den guten Dan Ganove jetzt DAN ADVENT nennen soll, weiß ich nicht. Ganz passend wäre es jetzt vielleicht sogar, denn in der Vorweihnachtszeit, die in vielen Wohnzimmern mit warmem Glühwein, lauten Liedern uns selbstgemachten Plätzchen abläuft, tischt der gute DAN auch was Leckeres auf: Selbstgemacht und laut. Neue Songs zur Weihnachtszeit, die sich mit dem Thema (wer hätte es gedacht) Weihnachten beschäftigen. Aber so richtig und richtig gut. Frisch Songs, garniert mit einem unterhaltsamen Hörspiel. Genau so scheint sich DAN ADVENT die nächsten Wochen vorzustellen. Von uns hat er dafür keine Rute, sondern einen Daumen nach oben bekommen. So raten wir euch, in diese EP, die auf den schönen Namen „Ha! Weihnachten, ihr Penner“ hört und bei SBÄM erschienen ist, mal reinzuhören. Hohoho! Geht auch vor dem (wahrscheinlich virtuellen) Besuch des Weihnachtsmarktes, beim Aufbau des Weihnachtsbaums, feiern des Weihnachtszirkus und beim Rauswerfen der Gäste. Wir haben mit DAN ein kleines Interview gemacht, das wir in vier Teilen (kling Glöckchen klingelingeling) veröffentlichen. Natürlich immer kurz vorm Adventssonntag. So erwarten euch die folgenden vier Teile. MACHT HOCH DIE TÜR (1 Advent / Sonntag, 28.11), MORGEN KOMMT DER WEIHNACHTSMANN (2. Advent / Sonntag, 5.12), ALLE JAHRE WIEDER (3. Advent / Sonntag 12.12), O Tannenbaum (4. Advent / Sonntag 19.12). Viel Spaß jetzt mit Teil 1: MACHT HOCH DIE TÜR.

MACHT HOCH DIE TÜR (1. Advent / Sonntag, 28.11.)

Macht hoch die Tür. Na. dann lassen wir sie doch mal rein, die Weihnachtszeit. Mensch, Dan. Zur Weihnachtszeit eine EP. Und dann direkt mit dem „traurige Ende der Weihnachtszeit“ eingeleitet Wire kam es denn zur Idee Weihnachts-EP? Bist du denn ein Weihnachts- „Mensch“? Ist der Name DAN ADVENT angebracht?
Dan Ganove: Erstmal… Hi! Cool, dass wir mal wieder ein wenig quatschten 🖤 Ich bin eigentlich so gar nicht der Mensch, der Weihnachten abfeiert. Für mich gibt es viele Gründe, warum ich das nicht so mag. Für mich ist Weihnachten ein reines Konsumfest und alle sind scheinheilig nett zueinander. Man sollte seine lieben Menschen um sich herum auch an anderen Tagen wertschätzen. Dafür brauche ich kein Fest. Mir geht es da auch mit Karneval so. Ich habe es nie verstanden, warum hier Rosenmontag so abgefeiert wird. Als könnte ich nicht auch an anderen Tagen trinken und einen auf lustig machen. So ein Quatsch. 😂 Aber warum habe ich überhaupt eine Weihnachts EP aufgenommen? Das Teil ist gar nicht so klassisch weihnachtlich, wie man es von anderen Weihnachtssongs kennt. Im Grunde ist die EP reine Kapitalismuskritik. Wusstest ihr, dass der Weihnachtsmann eine Erfindung von Coca Cola ist? Besinnlich oder? Da kann man der Familie noch gleich ein paar Amazon Gutscheine zu Weihnachten schenken und die Sache ist perfekt. Ich schweife in meinem Zorn schon wieder ab. 😂 Um zurück auf die EP zu kommen. Ich finde die Idee witzig, mal eine ganz andere Weihnachtsgeschichte zu erzählen. Okay, das ist natürlich auch nicht neu. Aber meine Story hat ein ganz anderes Happy End. Es ist das Ende der Weihnachtszeit. Irgendwie gefällt mir der Gedanke, dass der alte weiße Weihnachtsmann vom Cola Truck überfahren wird (ich grinse gerade echt fies). Ihr merkt, ich bin sooooo richtig in Weihnachtsstimmung.

Wenn du den Advents-Sonntagen dieses Jahr einen Namen geben würdest und jeden Sonntag einer Person widmen. Wie würden die Adventssonntage heißen?
Dan Ganove: Ihr wollt jetzt wahrscheinlich 4 Menschen hören, die mir im Leben wichtig sind. Da gibt es glücklicherweise so viele Leute, mit denen ich gut klarkomme. Ich nenne da jetzt keine vier Namen, da es unfair den anderen gegenüber wäre. Ich freue mich jedenfalls, so viele coole Leute um mich herum zu haben. Euch mag ich auch sehr gerne. 🖤 Wenn ich die Adventstage trotzdem umbenennen müsste, würde ich für Verwirrung sorgen wollen. Den ersten Advent würde ich „Freitag“ nennen, den zweiten Advent „Tag der offenen Tür“. Der dritte Advent würde bei mir auf den Namen „Tagsächlich“  hören und der vierte Advent bekäme den Namen „Tag auch“. Ich würde den Adventskalender auch gerne umbenennen. Schokotagkalender. Ist doch wohl ein geiles Wort, oder? :D Und um etwas mehr Action in den Scheiß zu bekommen, würde ich mindestens 5 Grinch Zonks einbauen. Und zwar richtig mit dem Zonk Sound. Das wäre ein Spaß. Ha ha!

Einige, für dich wichtige Menschen sind auf der Weihnachts-EP im Rahmen eines Hörspiels zu hören. Erzähl mal unseren Leser*innen in wenigen Worten (und natürlich gerne im folgenden Video) wie es auf die Hörspiel-idee kam?
Dan Ganove: Hörspiele sind cool! Ich mag auch Podcasts. Ich dachte, es sei eine coole Gelegenheit, sich mal an sowas zu wagen. Und hey, das hat mega Bock gemacht. Natürlich hatte ich mit Butterwegge, Sebastian Dey, Mario von Betontod und Karl Loader coole Leute, die das verdammt gut rübergebracht haben. Ich hab ganz bewusst keine Rolle im Hörspiel übernommen, auch wenn es ordentlich kribbelte, doch mitzumachen. Vielleicht habe ich ja mal eine andere Gelegenheit, selbst für ein Hörspiel einzusprechen. Ich habe bei „Ha! Weihnachten, ihr Penner“ wieder mit Pietro Cortina zusammengearbeitet , der auch schon für die Produktion von „Schlafzimmerblick“ verantwortlich war. Wir hatten eine genaue Vorstellung davon, wie der Weihnachtsmann und seine Rentiere im Hörspiel wirken sollen. Und das hat mit dieser grandiosen Besetzung richtig gut funktioniert. Der Butterwegge spielt den Weihnachtsmann so schön, so authentisch war in den 90ern kein einziger Santa vorm Karstadt! Ich freue mich auf die gemeinsame Weihnachtsshow am 25.12. in Duisburg. J Mario und Karl als Rentiere. Wenn die beiden mal einen Podcast zusammen machen sollten, wäre ich der erste Fan. Mario ist eh so eine Stimmungskanone und Karl mit seinem Charme. Herrlich :D Mit Sebastian spielte ich im Sommer einige Shows zusammen. Und jetzt mal ehrlich. Wie geil ist denn bitte die Trauerrede? Ihr merkt es wahrscheinlich schon, dass ich zufrieden mit der EP bin und mich sehr freue, mit so tollen Menschen daran gearbeitet zu haben. Dieses Jahr habe ich so viel Glück gehabt und einige Konzerte spielen dürfen, mein Debütalbum über das sehr geile Label SBÄM Records veröffentlicht, die Weihnachts EP wieder mit Pietro produziert und auch über SBÄM released, viele kleine und größere Aktionen gestartet. Ich freue mich auf alles was noch kommt und sage DANKE fürs Folgen, Unterstützen und Mitmachen. Danke Marc und Flo vom Toughmagazin für die netten Gespräche.

Habt einen schönen ersten Advent.


Teil 2: MORGEN KOMMT DER WEIHNACHTSMANN (2. Advent / Sonntag, 5.12.)
Na, habt ihr schön brav, eure Schuhe rausgestellt? Oder beschert der Weihnachtsmann digital? Falls ja, dass lasst euch doch mal mit dem virtuellen Schlitten die DAN GANOVE Weihnachts-EP einfliegen. Passend dazu hat dieser uns wieder (im zweiten Teil des Vorweihnachts-Interviews) ein paar Fragen beantwortet. Viel Spaß dabei.

Der Nikolaus steht fast schon vor der Tür. Welche drei Dinge würdest du denn dem Weihnachtsmann in die Stiefel legen, wenn es mal Rollentausch gäbe. Nicht wir werden vom Weihnachtsmann beschenkt. Sondern wir beschenken ihn? Was bekommt er von DAN GANOVE?
Dan Ganove: Hallo ihr süßen Zuckerstängchen. Ich bin leider ein richtiger Cola Junkie. Ich würde einfach mal ein wenig zurückgeben wollen und ein paar Paletten Cola Dosen springen lassen. Da bräuchte er also einen ziemlich großen Stiefel. Aber wer so viele Kamine besteigt, der muss schon ordentliche Latschen haben. Jetzt fragtest du nach drei Dingen, also habe ich noch 2 offen. Ich verschenke immer gerne Musik. Mein Papa bekam zuletzt ein Album von den Stray Cats zum Geburtstag. Ich würde dem Weihnachtsmann „London Calling“ von The Clash schenken und gleichzeitig mein Debütalbum „Schlafzimmerblick“ dazulegen. Somit hätte ich dann auch etwas persönliches. Ich bin ein Fuchs, oder?

Und passend zu deiner EP und dem Song „Der Weihnachtsmann zündet eine Lunte an“. Wie würdest du mit ihm gerne den Abend verbringen? Welche Themen gäbe es zu besprechen?
Dan Ganove: Ich würde gerne mal mit ihm in die Sauna. Und wenn es bald eh legal ist, würde ich anschließend einen Joint mit ihm rauchen. Ist bestimmt gut für den Kreislauf. 😂 Aber ohne Scheiß, das glaubt dir keine Sau, wenn du jemanden erzählst, dass du mit dem Weihnachtsmann gekifft hast. Und wenn er richtig high ist, würden wir sicherlich über die Notwendigkeit von Weihnachten philosophieren.

„Der Weihnachtsmann ist tot“ heißt auch ein Stück von dir? Tatsächlich scheint in der derzeitigen Zeit viel kaputt zu gehen. Wie vergleichst du das Weihnachtsfest (Nikolaus) 1990 zu 2020 und vielleicht 2050?
Dan Ganove: Ich weiß nicht ob man es merkt, aber ich war eigentlich schon immer ein Weihnachtsmuffel. Ich bin da eher Grinch als Christkind. Weihnachten ist mir viel zu stressig und die ganze Weihnachtszeit ist so hektisch. Es ist cool, dass alles so bunt ist und Kitsch mag ich auch. Aber ein Fest der Liebe ist es für mich nicht. Das wirkt immer so erzwungen und konsumorientiert. So geht es mir übrigens auch mit Karneval. Vielleicht sollt ich auch mal eine Karnevals EP machen, um das zu verarbeiten. 😂 Ja, wie vergleiche ich als Experte da Weihnachten 1990 mit 2020 und 2050.. Als Kind bekommt man Spielzeug, als Erwachsene:r Geld im Umschlag und im Alter dann Blumen oder ne Flasche Schnaps. Ansonsten hat sich da für mich nicht viel geändert. Ich gehe weder in die Kirche, noch besuche ich freiwillig Weihnachtsmärkte. Spekulatius mag ich manchmal, Lebkuchen schmeckt mir nicht. Und von Glühwein muss ich meist kotzen.


Teil 3: ALLE JAHRE WIEDER (3. Advent / Sonntag, 12.12.)
Ja, klar, jedes Jahr haben wir sie zuhauf in den Charts. Weihnachtslieder und solch Songs die gerne solche wären. Wie Last Christmas zum Beispiel. Da schmilzt mir die gute Laune aber mal so richtig dahin. Wie wäre es dafür mal mit etwas anderem. Wir haben DAN GANOVE zu Weihnachtsliedern und Weihnachtsbräuchen befragt. Viel Spaß dabei.

Sicher werden gerade jetzt – so vierzehn Tage vorm Fest – die Weihnachts-CDs verschiedenen Künstler*innen heiß laufen. Welche Songs (von welchen Interpreten) sind für dich die besten Weihnacht-Songs?
Dan Ganove: Das beste Weihnachtsalbum ist bisher „Wir warten aufs Christkind“ von den Toten Hosen. Ich muss gestehen, dass ich die Scheibe auch mal im Sommer laufen lasse. Da sind echt coole Ska Stücke drauf, die nicht nur im Winter taugen. Ansonsten gibt es da keine coolen Alben. Bei einzelnen Weihnachtssongs sieht es anders aus. Da gibt es hin und wieder mal ne schicke Nummer von WIZO oder Hass. Die ganz klassischen Dinger mag ich nicht so. Wenn da etwas mehr Punk in den Stücken steckt, geht das aber klar.

Und was bedeutet für dich der Cola-Truck zum Fest? Immerhin hast du ihm auf deiner EP einen kleinen Platz gewidmet? Irgendwie ist der Truck ja schon Kult. Welche Bräuche sind für dich noch aktuelle, welche veraltet und welche Bräuche würdest du zum „Fest der Liebe“ (oder war das feste Liebe, ich weiß es nicht) gerne noch einführen wollen?
Dan Ganove: Der Cola Truck und Weihnachten. Ich habe so eine Aktion noch nie besucht. Ich finde es etwas schade, dass Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden hat und Weihnachten noch mehr kommerzialisiert. Wie würde die Weihnachtszeit aussehen, wenn irgendeine große Erotikkette einen Mann erfunden hätte, der angeblich Geschenke aus seinem Sack verteilt und statt Cola Trucks halten Wohnmobile auf den Marktplätzen? Das hätte für mich ebenso viel mit dem Fest der Liebe zu tun, wie Cola. Ich bin kein Fan von Weihnachtsbräuchen. Ich habe bisher noch nie einen Weihnachtsbaum, Weihnachtsdekoration oder sonst irgendeinen Quatsch besessen. Für den Videodreh zu „We Wish You a Merry Christmas“ musste ich alles zusammenschnorren. :D Sorry, dass so viel zu Bruch ging. :D :D Was man stattdessen für Bräuche einführen könnte? Da fragt ihr echt die falsche Person. Statt Bräuche einzuführen würde ich eher Weihnachten abschaffen wollen. Dann würde „Ha! Weihnachten, ihr Penner“ vielleicht das ganze Jahr über laufen. Oder ist das eh der Fall?

Gerade auch durch Corona hat sich einiges geändert. Weihnachten ist sicher auch dieses Jahr anders. Um mal etwas besinnlich zu werden. Sag in kurzen Worten, was dich in diesem Jahr besonders geprägt, überrascht oder auch verärgert hat?
Dan Ganove: Ich möchte da gerne noch etwas eher als 2021 ansetzen. Sagen wir mal Anfang der Pandemie. Ich hatte schon vorher das Gefühl, dass die Menschheit ziemlich dumm ist. Im Laufe der Pandemie hat sich das immer mehr bestätigt. (Ich hasse es, wenn ich bei solchen Meinungen anscheinend recht habe). Rechte Spinner*innen werden mehr oder zeigen nun ihr wahres Gesicht, das sie vorher scheinbar besser verstecken konnten. Dann kommen nun immer mehr „Querdenker*innen aus ihren Löchern und denken sie sind die Wissenschaftler und Geschichtsexperten der Neuzeit. Schon alleine dieses Klugscheißen geht mir dermaßen auf die Eier. Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen, hab aber gerade auch gar keine Lust, mich noch weiter aufzuregen. Was mich aber dieses Jahr sehr gefreut hat, ist dass mein Hildmann Track seinen Adressaten erreicht und ganz schön geärgert hat. Ha! Eigentlich war der Song gar nicht als Singlerelease gedacht. Eigentlich. He he!


Teil 4: O TANNENBAUM (4. Advent / Sonntag 19.12.)
Langsam, aber sicher haben wir alle Lichter brennen. Zumindest auf dem Baum. Bis Silvester ist ja noch paar Tage hin. Zum Abschluss unseres Weihnachts-Vierteilers haben wir DAN ADVENT ähhh… DAN GANOVE wieder einige Fragen gestellt, die er ein weiteres (und letztes Mal) auch per Video beantwortet hat. Hier das sicher letzte Interview mit DAN ADVENT, der sich nun wieder DAN GANOVE nennen darf, für dieses Jahr. Wir hoffen im nächsten Jahr weiteres von ihm zu hören. Vielleicht ja mit einem neuen Album oder vielleicht macht er im nächsten Jahr ja auch dem Osterhasen Beine, indem er ihm die Eier anmalt oder was auch immer. Viel Spaß jedenfalls mit den letzten drei (+1) Fragen zum Fest.

So langsam bereiten wir uns ja aufs fest vor. Passend zu deinem Song „Raus aus der Kälte“ aus der neuen EP aber auch irgendwie zum „Schönes Leben“ vom „Schlafzimmerblick“-Album. Wie viele Gänse hast du denn schon statt unter den Weihnachtsbaum unters Messer gelegt, zum fest?
Dan Ganove: Ich ernähre mich seit 6 Jahren vegan. Vorher gab es aber tatsächlich oft ne Weihnachtsgans bei meinen Eltern. Die genaue Zahl kann ich dir aber nicht sagen. Beim Moorhuhn spielen war ich aber sicherlich erfolgreicher. Und da kamen die Tiere auch nur digital um. Ich bin echt froh, dass ich keine tierischen Produkte mehr esse. Ich fühle mich nicht nur psychisch besser, auch physisch. Das kann man wahrscheinlich nur nachvollziehen, wenn man das einige Wochen am Stück selbst probiert. ;)

Aber auch zum Fest gehen die Predigten los. Wie Pfarrer Rüter auf deiner EP. Sag mal paar Stichworte, die du gerne den Menschen predigen würdest und erklär gerne eines dieser Stichworte im Video?
Dan Ganove: Eine kleine Anekdote am Rande. Pfarrer Rüter gibt es wirklich. Das war die erste mutige Person, die uns in einem Raum proben ließ. Es hat ganze zwei Jahre gedauert bis wir rausgeschmissen wurden. Wir waren da 15 oder 16, tranken unsere ersten Biere und machten echt viel Quatsch dort. Irgendwann haben wir es wohl maßlos übertrieben und ein anderer Pfarrer (ich komme gerade nicht auf den Namen) erwischte uns beim Saufen, Einsauen und Zerstören des Kirchenraums. Wir machten uns dann nach den Worten: „Das ist das Ende eurer Karriere“ auf die Suche nach einem neuen Raum. Wir wurden auch schnell fündig. Wenn der Pfarrer den neuen Raum gesehen hätte, würde er im Nachhinein sicherlich sagen, dass es eine gute Entscheidung war, uns vor die Tür zu setzen. Es wurde nämlich von da an noch schlimmer 😂 Um auf die Frage zurückzukommen. Ich hab keine Ahnung. 😂 Alles was ich zu sagen habe, möchte ich gerne in Songs verpacken. Wer also eine gute Alternative zur Kirche sucht, sollte mal in meine Songs reinhören. 🤣

„We wish you a merry Christmas“. Natürlich ein passender Song und auch ein schönes Statement für dieses Interview und die LeserInnen. Was wünschts du dir denn im nächsten Jahr für deinen Werdegang als Musiker. Was wünscht du dir von anderen Bands, was von Events und Veranstaltungen und an wen möchtest du noch Grüße raushauen?
Dan Ganove: Da wünsche ich mir das, was sich wahrscheinlich jede:r Musiker:in wünscht. Ich möchte gehört werden. Auf Konzerten, digital, auf Tonträgern. Das ist das Größte! Und ich habe noch so viele Ideen, die ich umsetzen möchte, nicht nur musikalisch. Ich hoffe natürlich auch, dass es bald wieder einen Normalzustand geben wird, mit dem wir alle gut leben können.

Wir müssen ja auch 13 Fragen kommen. Daher hier die absolute Bonusfrage, die auch nur du selbst beantworten kannst. Wie oft wurdest du in Interviews gefragt, warum du immer so jung und gut aussiehst? Und gibt es da ein Geheimrezept, um auch so toll auszusehen?
Dan Ganove: Oh, jetzt werde ich rot. :D Das fragt man mich sonst nie. Liebes Tough Magazine, vielen Dank für die coole Interviewreihe. Es hat mal wieder ordentlich Spaß gemacht mit Euch!
Bleibt wie ihr seid und kommt gut ins neue Jahr. 🖤 Danke fürs Lesen, Folgen in den Socials, Reinhören und Mitmachen. 🤟 Ihr seid echt töfte.

Das war es schon. Unser DAN GANOVE-Special zur Weihnachtszeit. In vier kleinen, aber feinen Teilen. Wir wünschen DAN und euch eine frohe Weihnachtszeit. Viele großartige Geschenke und hoffentlich ordentlich PUNKROCK unterm Tannenbaum. Bis dahin alles Gute!

Special und Interview von Thorsten im November/Dezember 2021

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