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Interviews

Veröffentlicht am: Mai 31st, 2021 | durch Florian Puschke

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„Eisenkind“: Autor Arne M. Böhler im Interview

„Den Teufel werde ich tun“.

So ein Satz in Arne M. Böhlers neustem Werk. „Eisenkind“ heißt der Psychothriller und ist ein Lesetipp aus unserer Redaktion. Ein Buch, das mitreißt und sowohl von Musikfreunden als auch von Büchernarren verschlungen werden dürfte. Liest man den Klappentext, so weiß man warum. „Emil Thälmann war der Frontmann der umstrittenen, aber sehr erfolgreichen Rockband EISENKIND. Er hat seine satanischen Bühnenshows hinter sich gelassen und sich ins Privatleben zurückgezogen. Als ein zwielichtiger Fan bei ihm auftaucht und ihn zu einem Comeback bewegen will, weist Thälmann ihm die Tür. Dann geschieht ein Mord, der auffallend an die blutigen Taten eines nie geschnappten Serienkillers erinnert. Mit ungeahnter Wucht holt den Sänger seine düstere Vergangenheit wieder ein. Arne M Böhler liefert hier einen beachtlichen Psychothriller ab, der ebenso wie seine Vorgängerwerke „Das Weinen der Kinder“ (2019) und „Totsee“ (2020) praktisch in einem Rutsch durchgelesen werden kann. Schön dabei ist, dass Arne in diesem Buch auch ein wenig seine Leidenschaft beschreibt. Immerhin war Arne selbst lange Musiker in einer Heavy Metal Band. Wir haben bei ihm nachgefragt und herausgekommen ist ein interessantes Interview über seine Person, seine Leidenschaft, seine Bücher und vieles mehr. Viel Spaß beim Lesen.

Hallo Arne, schön dass du dir die Zeit fürs Interview nimmst. Wobei erwischen wir dich gerade?
Arne: Ich komme gerade von einem Spaziergang durch den Regen nach Hause. Gehen macht den Kopf frei, dabei kommen mir oft die teuflischsten Ideen für meine Thriller.

Du schreibst Bücher aus Hobby. Ich habe gelesen, dass du jeden Tag um vier Uhr morgens an den Büchern schreibst, dann arbeitest du und dann… Wie sieht dein Nachmittag Abend aus? Bücher? Musik?
Arne: Ich schreibe zwar hobbymäßig, aber ich verdiene auch schon ein wenig Geld damit, sodass es bereits ein kleines Standbein meines Broterwerbs ist, das auch wachsen soll. Um ganz davon leben zu können, reichen die Einnahmen derzeit aber leider noch nicht.
Als Morgenmensch bin ich nach sechs Uhr abends nicht mehr viel geistreicher als eine Stange Porree. Gerne mache ich dann noch Ausdauersport (meistens Rennrad), lese ein wenig, höre Musik oder zappe mich durchs Fernsehprogramm.

Wie vereinst du Beruf und Hobby?
Arne: Das hast du ja oben bereits angesprochen: Ich arbeite derzeit noch in Vollzeit, werde aber bald reduzieren. Ich habe festgestellt, dass zum professionellen Schreiben – neben Lust an der Sache – in erster Linie Disziplin und Routine gehört. Meine Routine ist es, täglich zu schreiben, morgens vor der Arbeit. Wirklich täglich, ohne Ausnahme.

Sicher hat man als Autor auch Vorbilder beim Schreiben. Wenn man deinen Namen googelt, liest man auch Vergleiche zu Fitzek und King. Was empfindest du bei solchen Vergleichen?
Arne: Ich fühle mich geehrt! Beide Kollegen sind hoch angesehen und Meister ihrer Genres. Mehr Sorgen müsste ich mir machen, wenn man mich mit Rosamunde Pilcher vergleichen würde.

Wer sind denn deine Vorbilder beim Schreiben und wo würdest du deine Bücher selbst einordnen wollen?
Arne: Ich mag Stephen Kings Stil sehr, obwohl ich nicht glaube, dass man ihn imitieren kann. Er hat einen unvergleichlichen Humor und ist einfach ein fantastischer Erzähler. Ich bin auch sehr beeindruckt von Michael Robotham. John Steinbeck ist mein all-time Favourite. Unglaublich starke, fast schon lyrische Sprache.
Die Vergleiche meiner Romane zu anderen Autoren sollen lieber die Leser ziehen. Da bin ich als Autor einfach zu nah dran, um das beurteilen zu können.

Welches sind denn deine persönlichen Lieblingsbücher?
Arne: Das ist schwer, es sind zu viele! Aber in die engere Wahl kommen auf alle Fälle „The Grapes of Wrath“ von John Steinbeck und „Flowers for Algernon“ von Daniel Keyes. „Under the Dome“ von Stephen King fand ich auch großartig, abgesehen vom Schluss. Zuletzt hat mich „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde total beeindruckt.

Bevor du deine ersten Thriller veröffentlicht hast, warst du in einer Metal Band tätig. Erzähl wie du zur Musik kamst und welche Erfolge die Band hatte. Sie hieß nicht zufällig „Eisenkind“ 😉?
Arne: Die Band hieß „Acer Fury“ und war ursprünglich das Projekt meines älteren Bruders, der heute immer noch ein Wahnsinnsgitarrist ist. Er hatte damals keinen Sänger für seine Band … und ich hatte kein richtiges Hobby. Sänger war ich zwar nicht, aber ich hatte offenbar genug Mumm, um mich mit sechzehn auf eine Bühne zu stellen und so zu tun, als ob ich Caruso sei.
Erfolge? Na ja, wir waren regional recht bekannt und haben ein paar Aufnahmen veröffentlicht. Der große Erfolg blieb aus, und wenn ich mir heute die Aufnahmen anhöre, denke ich: zu Recht. Zumindest, was meinen „Gesang“ betrifft …

Du hast als Musiker ja auch einen kleinen Einblick ins Musikgenre erhalten. Was imponiert dir an dem Musikbusiness?
Arne: Heute nicht mehr viel, aber von dem Business wie ich es kannte, ist auch nicht mehr viel übrig. Die Wertschöpfungsketten haben sich total verändert, nicht zum Vorteil der Musiker, möchte ich sagen. Ich weiß inzwischen, dass es kaum ein härteres Geschäft gibt. Damals faszinierte mich die naive Beobachtung, dass der Sänger die Mädels abkriegt ;-)

Was ist aus der Metal-Band bei der du als Frontmann am Start warst, geworden? Welche wichtigen Momente hat dir die Band gebracht?
Arne: Die Band gibt es schon lange nicht mehr, seit den späten neunziger Jahren. Ich habe als Rockmusiker jede Menge Bühnenerfahrung gesammelt und dabei gelernt, selbstsicher aufzutreten. Noch wichtiger ist jedoch die Erkenntnis aus vielen langen Nächten im Proberaum, dass vor jedem Erfolg intensive, harte Arbeit steht. Das half mir als aufstrebender Autor, um nicht zu früh aufzugeben und mir Zeit zur Entwicklung zu geben. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – glaub an dich, arbeite diszipliniert und gib deinen Traum nie auf!

Neben dem „Frontmann sein“ warst du auch als Manager für eine Punkband aktiv. Wie hieß die Band und wie kam es dazu?
Arne: Die Band hieß „Hollywood Teasze“. Die Jungs waren Freunde von mir, und ich hatte ein wenig Ahnung vom Geschäft … the rest is history.

Welchen Kontakt hast du heute noch in die Musikszene?
Arne: Ich kenne ein paar Musiker aus dem Rock- und Klassikbereich, aber das würde ich nicht als „Kontakt in die Szene“ beschreiben. Also im Prinzip null. Ich bewege mich heute mehr unter Schreiberlingen.

Wenn du heute wieder was in Richtung Musik machen würdest, welchen Musikstil würdest du wählen und in welcher Rolle wärst du gerne aktiv?
Arne: Sänger einer Hardrock- oder Bluesrockband.

Als Musikfan: Welche Bands sind für dich persönlich die wichtigsten?
Arne: Es geht mir wie den meisten in die Jahre gekommenen Musikfans: Obwohl ich manchmal neue Sachen mit Interesse anhöre, bin ich emotional bei den Bands hängengeblieben, mit denen ich großgeworden bin. Sabbath, Maiden, Priest etc. Ich höre die nicht mehr dauernd, aber ich verbinde halt meine Jugend damit.

Welche Platten würdest du mit auf eine langweilige Party nehmen wollen, bei der der Hausherr dich bittet, eine halbe Stunde Musik zu machen?
Arne: Ich würde ehrlich gesagt vorziehen, gar nicht auf eine langweilige Party gehen zu müssen ;-)

Party, Musik, Literatur. All das Begriffe, die in der heutigen Jugend anders wahrgenommen werden. Wenn du die Jugend von heute mit den Jugendlichen von vor 20 Jahren vergleichst, was denkst du, kommt heute zu kurz?
Arne: Die Zeit ist sehr schnelllebig geworden, gerade was Musik betrifft. Ohne dass es in irgendeiner Weise die Schuld der heutigen Jugendlichen wäre, fehlt gerade wegen der sozialen Medien oft die Muße, um Dinge sacken zu lassen, um sich in eine Sache geistig richtig zu versenken. Es herrscht viel Oberflächlichkeit.
Ich erinnere mich daran, wie ich mir als Teenager ein neues Album gekauft und es danach zuhause hundertmal nacheinander angehört habe. Dabei wurde stundenlang das Cover studiert, um jedes kleinste Detail zu entdecken. Heute ist das undenkbar. Gerade Musik ist eine Konsumware geworden, die ubiquitär verfügbar ist und nicht selten nur ein Hintergrundgeräusch darstellt. Sie hat ihren Anspruch als Identifikationsfläche in gewisser Weise verloren. Aber vielleicht irre ich mich da auch?

Und wo haben die Jugendliche von heute Vorteile der Vorgänger-Generation gegenüber?
Arne: Sie sind mit digitalen Medien aufgewachsen und gehen souveräner damit um als jede Generation zuvor. Wissen, das du dir früher mühsam zusammensuchen musstest, hast du heute in Form deines Smartphones immer zur Hand. Damit können und müssen die Digital Natives aber auch eine Zukunft gestalten, die enorme Herausforderungen mit sich bringt. (In diesem Zusammenhang: Es freut mich total, dass junge Menschen wieder politisch aktiver werden und sich für die Probleme der Welt einsetzen, obwohl sie natürlich nicht deren Verursacher sind …)

Gerade habe ich dein Buch „Eisenkind“ gelesen und das Werk hat mich tatsächlich gefesselt. Erzähl wie es zu dem Entschluss kam, ein Buch zu schreiben, dass sich mit dem Musikbusiness beschäftigt?
Arne: Erstmal danke für das große Lob, freut mich! – Wie kam es dazu? Die von mir favorisierten Bands spielten damals in den Achtzigern nicht selten die, nennen wir es mal, „Satanismus-Karte“. Sie nutzten die prüde Grundhaltung einiger Schichten vor allem in Amerika für ihre Zwecke aus, um mit vermeintlich satanischen Inhalten aufzuschrecken. Das meiste davon war zwar billiger Mummenschanz, aber weil christliche Fanatiker den hingeworfenen Köder willig verschlangen und Heavy Metal-Platten sogar öffentlichkeitswirksam auf Scheiterhaufen legten und verbrannten (und dann davonliefen, um den „teuflischen Rauch“ nicht einatmen zu müssen), wurde daraus ein Hype, der zu fantastischen Verkäufen führte. Aus dieser Beobachtung entstand die Prämisse für „Eisenkind“: Was, wenn ein Rockstar tatsächlich glaubt, dass er um des Erfolgs willen einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, den er irgendwann mit seiner Seele bezahlen muss? Die Idee fand ich psychologisch spannend. Und da ich über das Musikbusiness recht gut Bescheid weiß, ersparte mir dieser Plot außerdem ganz viel Recherche ;-)

Gewidmet ist das Werk niemand geringerem als Dio. Was bedeutet dir Dio und hatte er einen Einfluss auf das Buch? Falls ja, welchen?
Arne: Ich halte Ronnie Dio für einen der größten Rocksänger aller Zeiten, der für mich als Musiker immer ein Idol und Vorbild war. Ich habe es sehr bedauert, dass er so früh gestorben ist. Außer dass mein Protagonist auch ein Sänger und ebenfalls recht klein ist, gibt es kaum Parallelen: Thälmann ist psychotisch veranlagt, und Leser*in merkt schnell, dass man seine Empfindungen und Gedanken mit Vorsicht genießen muss. Ronnie James Dio war hingegen sicher kein Psychopath, aber ich fand es schön, ihm in meinem Werk die Ehre erweisen zu können. Vielleicht bringt es den einen oder anderen Leser dazu, sich mit seiner Musik zu beschäftigen?

Die Themen „Drogen“ und „Rock `n` Roll“ spielen in der Geschichte eine große Rolle. Möchtest du verraten, wen du dir hier als Frontmann „Thälmann“ vorgestellt hast?
Arne: Die Hauptfigur ist eine Melange aus allen möglichen Rockmusikern deren Attitüden, Anekdoten und Abstürze ich zusammengetragen habe. Thälmann ist einerseits ein Klischee-Rockstar, aber es passt trotzdem perfekt, weil er ja auch eine andere, dunkle Seite hat. Seine Band „Eisenkind“ und deren Musik ist an „Rammstein“ angelehnt.

Beim „Eisenkind“ wird über ein Comeback geschrieben. Könntest du dir persönlich auch vorstellen, noch mal auf die Bühne zu gehen?
Arne: Als Musiker eher nicht, für eine Lesung aus meinen Romanen aber immer!

Das Buch besticht auch durch Zeitsprünge und die Erzählweise. Einmal beschreibst du die Thematik in der Ich-Form aus Sicht von Thälmann, in anderen Kapiteln schaust du von außen auf die Handlung. Wie kam es zu dem Entschluss, hier so unkonventionell vorzugehen?
Arne: Ich finde die Vorgehensweise gar nicht so unkonventionell, ehrlich gesagt. Ich fand einfach, dass sich die Story am spannendsten erzählen lässt, wenn Thälmann aus seinem Inneren berichtet, damit seine Zerrissenheit deutlich wird. Der Leser weiß besser über ihn Bescheid als manche Figur, das erzeugt die Spannung. Ich muss allerdings zugeben, dass ich etwas gebraucht habe, bis ich mich für diese Erzählweise entschied.

Auch die Zeitsprünge sind fantastisch. Eigentlich muss man ja nach dem Prolog hier weiterlesen. Ist dies für dich eher schwerer mit diesen Zeitsprüngen zu schreiben oder vereinfacht es die Arbeiten, da du jederzeit Informationen auch „nachliefern“ kannst?
Arne: Nochmal danke für das Lob – ich erröte! Ich plane die Handlungsstränge zunächst chronologisch und komme beim Schreiben dann manchmal an Punkte, wo ich bestimmte Informationen möglichst interessant verpacken möchte, ohne der Leserin schon zu viel zu verraten. Manchmal beginne ich dann von einem anderen Ende her. Das kann dann die Perspektive einer anderen Figur sein, oder sogar eine andere Zeitebene, aus der erzählt wird.

In einem Zeitsprung wird über eine gewaltige Bühnenshow philosophiert. Welche Bühnenshow fandest du in deinen bisher besuchten Konzerten die gewaltigste?
Arne: Genesis „Turn it on again “ 2007.

Wenn du an Bücher gehst, schreibst du einfach drauf los, oder ist dir vorab der Schluss des Buches schon klar?
Arne: Ich gehe von einer Prämisse aus, die sich zumeist in eine „Was wäre wenn“-Frage packen lässt. Dann denke ich über die wichtigsten Figuren, entscheidende Wendepunkte und den Schluss nach. Es ist schwierig, ohne diese Eckpunkte zu beginnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren, plane ich einen Roman aber nicht bis ins letzte Detail, bevor ich mit dem Schreiben loslege.

Wenn du deine Werke vergleichst, ist „Eisenkind“ da dein wichtigstes Buch? Oder wie reihst du die Geschichten nebeneinander ein?
Arne: Ich halte „Eisenkind“ schon für meinen bisher besten Roman. Ich sehe mich als Schriftsteller immer noch „in der Ausbildung“ und hoffe, dass ich mich noch weiter steigern werde. Da ist noch Luft nach oben …

Deine Bücher bekommen ja fast nur Bomben-Kritiken. Was bedeutet dir das persönlich? Liest du eigentlich Buchbesprechungen?
Arne: Ich freue mich natürlich, wenn meine Bücher den Leserinnen gefallen, denn dafür schreibe ich sie ja. Ich lese aber nicht alle Rezensionen, manche überfliege ich nur. Allerdings lese ich tendenziell eher die negativen, vielleicht kann ich ja etwas für das nächste Buch daraus lernen.

Könntest du dir auch vorstellen, ein mehrteiliges Buch zu schreiben? Oder eine Fortsetzung zu einem deiner Bücher?
Arne: Ich finde „Totsee“ hat das Potenzial für eine Fortsetzung, aber das steht momentan nicht auf meiner Agenda. Derzeit schreibe ich an einem Thriller, der als Dreiteiler angelegt ist. Mal sehen, ob es wirklich so kommt …

Welche Projekte hast du in naher Zukunft vor und was möchtest du dir in den nächsten zehn Jahren verwirklichen?
Arne: Ich bin derzeit ja Selfpublisher und würde innerhalb der nächsten fünf Jahre gerne mal mit einem Roman bei einem Publikumsverlag unterkommen, damit meine Bücher eine größere Reichweite erlangen. Ein Deal mit einer Literaturagentur könnte dabei hilfreich sein. Innerhalb der kommenden zehn Jahre wäre ein internationaler Bestseller cool ;-)

Wenn dich ein Fernsehsehsender nach einer Verfilmung von „Eisenkind“ anfragen würde. Wen würdest du gerne in der Rolle von Thälmann, der Band, der Managerin aber auch der Kommissare sehen und warum?
Arne: Wir gehen mal von einer internationalen Produktion aus? Dann wäre Keanu Reeves wegen seines Aussehens meine Wahl für Thälmann. Esther Schweins kann ich mir gut in der Rolle der Managerin vorstellen: Obwohl sie optisch zu schlank ist, würde sie gut die kühle Berechnung und Geschäftsmäßigkeit rüberbringen, die der Figur ihre Faszination gibt. Axel Prahl wäre mein Bassist, Christoph Maria Herbst mein Schlagzeuger. Prahl kann gut humorvolle Bräsigkeit, aber auch eine gewisse Brutalität, ausstrahlen. Herbst ist am besten bei hintergründig-gemeinen Figuren. Das passt perfekt. Eine umwerfend hübsche Asiatin würde die Gitarristin spielen, die koreanische Sängerin IU, zum Beispiel.
Den Rest müsste ich den erfahrenen Casting-Leuten vom Fernsehen überlassen, glaube ich.

Kommen wir zum Ende des Interviews. Was bedeuten dir die folgenden Namen und Begriffe?
Anke Neuhaus
Arne: Die Protagonistin meines Debut-Romans; sie macht so einiges mit; soll in Frieden ruhen.

Nora Dahn
Arne: Coole Socke. Hat Potenzial für ein weiteres Buch …

Emil Thälmann
Arne: Steht mir näher als manch andere meiner Figuren, weil er Rocksänger ist;

Till Lindemann
Arne: Weiß ich wenig drüber, hat mir aber gute Anregungen für Brachial-Lyrik geliefert

Alice Cooper
Arne: Netter Kerl; tolles Anschauungsmaterial für drastische Bühnenstunts

Iron Maiden
Arne: Meine Helden!!!

Eisenkind
Arne: Mein neues Baby, lesen, Leute! SOFORT! (Hat sich schon mal einer Gedanken darüber gemacht, wie schwierig es ist, einen coolen Bandnamen zu finden, den es nicht schon gibt?)

Vorbilder
Arne: Wichtige Anker, wenn’s bei mir gerade nicht läuft (immer gute Lektüre bei Schreibhemmung: „On Writing“ von Stephen King)

Online Musik-Magazine
Arne: Sind eine willkommene Abwechslung zum Mainstream-Musikjournalismus, oft gemacht von bewundernswerten Idealisten, unbedingt unterstützenswert!

Wir bedanken uns bei dir für die Zeit, die du dir genommen hast? Natürlich gehören die letzten Worte dir. Also los :)…
Arne: Ich habe zu danken für die großartigen Fragen! Keep rockin‘!

Sehr gefreut haben wir uns, dass Arne sich die Zeit für uns genommen hat. Gerne legen wir euch seine Bücher ans Herz. Da ist sicherlich nicht nur Musik, sondern auch ganz viel Spannung vorhanden. Wer mehr über Arne M Böhler wissen möchte der schaut nach unter: www.arne-m-boehler.com
Viel Spaß beim Kennenlernen.

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