<

Festivals

Veröffentlicht am: Mai 17th, 2019 | durch Florian Puschke

0

Nachbericht: Impericon Festival 2019

Leipzig! Was war das für ein schöner Tag um einige Bands zu feiern, die sich sehen lassen konnten. Das diesjährige Impericon Festival in Leipzig war mit einigen Bands am Start, die unzählige Fans in die Location lockten. Bereits bei Einlass merkte man, wie gut die Stimmung unter den Besuchern war. Neben einigen Getränkeständen, gab es in diesem Jahr natürlich auch was für das leibliche Wohl. Hierbei ragten in meinen Augen besonders die beiden veganen Stände hervor, die wirklich grandioses Essen zu einem guten Preis boten. Auch die Merch-Lust wurde an dem wie im letzte Jahr bekannten Stand befriedigt. Selbst für Game of Thrones Fans gab es in diesem Jahr ein besonderes Highlight – ein Thron für dein perfektes Selfie. Hier verloste Impericon während des Festivals sogar VIP Plätze für den besten Schnappschuss. Die Acoustic Stage war in diesem Jahr etwas ganz besonders – ein Boxring, der irgendwie etwas hatte, wenn im Ring Jesse von Stick to your Guns oder Defeater ihre Songs präsentierten.

Aber nun mal starten wir doch mal von Anfang an. Die erste Performance, die wir uns angesehen haben, war von Holding Absence, die in den letzten Wochen stark gefeiert wurden. Auch an diesem „Morgen“ haben sie bereits eine Show vom allerfeinsten abgeliefert und die Besucher nicht nur angelockt, sondern auch mitgerissen. Ebenfalls fiel uns auf, dass das Festival in diesem Jahr bereits zu Beginn gut besucht war. Im vergangen Jahr war dies eher nach dem Mittag der Fall. Die Shows von Alpha Wolf und Fit for a King waren gut, aber nicht so, dass sie mir im Kopf hängen geblieben sind. Anders war es bei Get the Shot der Fall, die bereits beim Betreten der Bühne mit einem Knall da waren und soviel Power zeigten, dass ich gar nicht wusste, wo ich zuerst hinsehen solle. Die kanadische Hardcore Band, mit Frontsänger Jean-Phillipe, lockten auch die ersten Crowdsufer hervor und beschäftigten die Securitys. Obey the Brave und Conterparts spielten ebenfalls wie von ihnen gewohnt, eine gute Show. Auf den Auftritt von Norma Jean habe ich mich schon seit Monaten gefreut. Als es dann soweit war, war es wie erhofft. Für mich ein grandioser Auftritt, einer Band, die ich noch nie live erleben konnte und wie ein kleines Kind freudig lauschte.

Rise of the Northstar ist einer der Bands, die ich schon allein aufgrund des Outfits feier. Der Sound der Franzosen erinnert mich immer an eines meiner Lieblingsspiele aus der Kindheit – Mortal Kombat. Wieso? Ich denke das Outfit und der melodische Part einiger Songs wird dies aus mir hervorlocken. Vielleicht geht es euch ja genauso? The Black Dahlia Murder, Defeater und Deez Nutz habe ich bereits einige Male live erlebt werde aber nicht warm mit ihrer Musik. Nicht, dass es schlecht wäre, aber ich komme einfach nicht an die Songs heran. Dies ist allerdings geschmackssache. Dennoch waren die Shows allesamt gut bei der Menge angekommen und das ist es doch was zählt. Nasty ist musikalisch für mich gleichgesehen wie eben schon bei den anderen Bands beschrieben, dennoch sind ihre Auftritte jedes Mal ein Augenschmaus! Wer bereits auf einer Show von Nasty war, weiß wovon ich rede. Crowdsufing hat hier jedes Mal eine andere Bedeutung als bei anderen Shows. Ich glaube diese 30 Minuten waren die härtesten des gesamten Festivals für die Securitys – und vielleicht auch die unvergesslichsten. In diesen Momenten bin ich immer wieder glücklich in dieser Musikszene rumzuschwirren, denn auf einem Pop Konzert wäre sicherlich nicht so viel Stimmung gewesen.

Das Festival neigte sich langsam dem Ende hingegen und brachte nochmal ein paar richtig starke Bands wie Being as an Ocean, Callejon, Caliban, Donots und Stick to your Guns auf die Bühnen. Wobei hier Caliban und Stick to your Guns meine Favoriten waren. Ich bin jedes Mal begeistern von ihren Shows und konnte bisher noch nichts Negatives berichten. Hollywood Undead waren die Headliner des Abends, die auf dem Impericon Festival den einzigen Deutschland Auftritt für 2019 ablieferten. Auch wenn die Band einige Hip-Hop Parts in ihren Songs hat, ist es mit einem Gemisch an Metal genau die Portion gewesen, die nochmal einen rundum gelungenen Abschluss des diesjährigen Festivals besiegelten.

Wir sind gespannt was das 10-Jährige Jubiläum im kommenden Jahr mit sich bringt und werden euch auf jeden Fall auf dem Laufendem halten. Eins wird klar, es wird eine riesen Sause!

Festivalbericht von Nessa

Foto: Deleto Photography

Tags: , , , , , , , , , ,



Über den Redakteur



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aufwärts ↑
  • Letzte Posts

  • Archiv

  • Tough präsentiert:

  • Google Anzeige




  • Werben bei Tough Magazine