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Comics

Veröffentlicht am: April 8th, 2022 | durch Thorsten

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Joker/Harley – Psychogramm des Grauens

Man kann es gerne vorne wegnehmen.
Dies ist eine fantastische und mitreißende Serie.
Mit einer Geschichte um Harley und den Joker, die so noch nicht erzählt wurde.
Hart und gut.
Fesselnd und mitreißend.
Psychogramm des Grauens“ heißt die dreibändige Story, die im DC Black Label erschienen ist und unter anderem bei Panini hier erhältlich ist.
Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Rezensionsexemplare.
Psychogramm des Grauens“ zeichnet mal wieder das Treffen, Kennenlernen, sich Näherkommen und Verlieben unserer Lieblingsschurken aus dem DC Kosmos auf.
Doch dieses Mal etwas anders.
Verstörend, zum Teil brutal, mit intensiven Bildern hinterlegt und zum Teil – gerade wegen des Zeichenstils, der auch mal mit weniger Farbe auskommt – mitnehmend.
Die Geschichte ist, wie schon erwähnt, auf drei Bände ausgelegt, die man sich sicher mehrfach zu Gemüte führen wird.
Beide Schurken halten das, was sie versprechen und die ganze Geschichte wird als spannender Krimi mit vielen Thriller-Momenten keine Sekunde langweilig.

 

Band 1
Das DC Black Label steht ja dafür, dass hier AutorInnen die Möglichkeit geschaffen wird, mit bekannten Figuren völlige neue und selbstständige Geschichten zu erzählen oder auch mal Altbekanntes einfach umzubauen.
Und genau so einen Umbau erleben wir im „Psychogramm des Grauens“.
Kami Garcia, als Autorin dieser Neuinterpretation lässt ihre beiden Hauptakteure mal etwas verändert auflaufen.
So ist es ist Harley Quinn, die in einer anderen Rolle mit dem Joker Bekanntschaft macht.
Als Profilerin beim Gotham City Police Department ist diese selbst etwas mitgenommen, da ihre Mitbewohnerin ermordet wurde.
Umso mehr interessiert sie sich für den Fall des Jokers aber auch für einen sehr gruselige und intensive Täterverfolgung.
Leichen werden als Kunstwerke ausgestellt und Harley Quinn soll in diesem Fall berauten und ermitteln.
Schließlich ist sie Profilerin und so kommt sie schrittweise und auf anderem Weg in die Arme des Psychopathen, den sie schon in unzähligen Comics, Filmen, Serien usw. immer wieder aufs Neue kennengelernt hat.
Doch nie so wie hier.
Und gerade das steigert die Vorfreude auf Band 2.

Band 2
Ja die Erwartungen nach dem ersten band waren tatsächlich recht hoch. Und Band 2 schafft es, uns LeserInnen zumindest nicht zu enttäuschen.
Auch wenn die Story hier im Mitteleteil kurz etwas hängt, zieht uns Harley Quinn weiter in den Bann und nimmt uns mit auf eine Achterbahn der Gefühle.
Der zweite Band setzt direkt an Band eins an und weiterhin verfolgt man Harley Quinn beim Auftrag ein den Mörder etwas genauer zu beleuchten.
Wir LeserInnen sind da ein Stückchen weiter.
Schließlich dürfen wir den Morden zum Teil beiwohnen, was die Altersfreigabe natürlich ein gutes Stück nach oben setzt.
Romantisch ist dies nicht, sondern geht etwas an die Substanz.
Passend zu diesem zweiten Band, der in meinen Augen noch etwas brutaler als der erste Band ist und als Mittelteil gut funktioniert.
Störend ist (aber das ist Jammern auf hohem Niveau), dass die Story zum Teil einige Sprünge hat, bei denen man sich dann auch konzentrieren muss.
Insgesamt ein richtig guter Band, der spannender ist als in manchen Filmen zu solchen Themen.
Natürlich hält die Spannung auch dem Sprung nach Band 3 stand.

Band 3
Was für ein Ende.
Aber passend zu den Figuren.
Hier wird – im Gegensatz zu vielen anderen Darstellungen des Jokers – nämlich nicht gelacht.
Noch nicht mal ein Lächeln bekommen wir vom Psychopathen, der es schafft, Harley Quinn immer mehr in den Bann zu ziehen.
„Jetzt sind wir allein“ spricht er einmal im Befragungszimmer und als dann das Licht aussieht kann man auf der folgenden schwarzen Seite dann, doch irgendwie seien Gesichtszüge erkennen.
108 Seiten hat dieser Abschluss einer wahnsinnigen Neuinterpretation.
Die altbekannten Figuren Joker und Harley Quinn wurden fürs DC Black Label ein weiteres Mal neu erfunden.
Und so hat man die beiden noch nie gesehen.
Ob das Ganze so endet wie Bonnie und Clyde (eine wilde Verfolgungsjagd ist jedenfalls dabei) das lest gerne selbst nach.
Top Tipp für eine Top Serie.
Viel Spaß dabei.

Bilder von Panini

Review von Thorsten

Joker/Harley – Psychogramm des Grauens Thorsten
Story
Artwork

Summary:

4.7


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