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Comics

Veröffentlicht am: August 11th, 2020 | durch Thorsten

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Batman Comics – die Vielfalt der Fledermaus

Wenn ich an das DC Universum denke, dann muss ich sagen, dass ich ganz oft den Daumen nach oben strecke.
Ja, über die Filme kann man sicher diskutieren aber im Comic Sektor kann DC richtig was bieten.
Allein wenn man sieht, mit wie vielen Varianten hier das Thema BATMAN besprochen wird, dann muss man den Jungs und Mädels von DC schon Respekt zollen.
Dankenswerterweise haben wir von Panini einige verschiedene Ansätze, wie denn ein BATMAN Comic aufgebaut werden kann, zum Besprechen bekommen.
Hier möchte ich euch fünf absolut lohnende und lesenswerte Exemplare vorstellen.
Ich war froh, dass ich gerade im Urlaub folgende Comics zum Zeitvertreib mitgenommen habe:
Der Batman, der lacht Sonderband 2: Schlacht in der Festung der Einsamkeit
Batman: Der letzte Ritter auf Erden
DC-Horror: Der Zombie-Virus
Batman: Der Fluch des Weißen Ritters
Batman: Gotham by Gaslight, Batman: Master of the Future
Und tatsächlich ist hier für jeden Batman oder Superhelden-Fan etwas dabei:

Der Batman, der lacht Sonderband 2: Schlacht in der Festung der Einsamkeit
Im zweiten Teil der vierteiligen Reihe um den Batman der lacht (ISBN 9783741620089), schaffen es die Autoren und Zeichner, noch eine Schippe (im Vergleich zu Teil 1) drauf zu legen. War im ersten Teil noch hauptsächlich Shazam der Gegenspieler von Superman, Batman und der Justice League, so werden in diesem zweiten Band nun die Secret Six enthüllt.
Auch der böse Batman der lacht bekommt mehr Szenen. Die Interaktion mit den infizierten Hauptpersonen, bei denen er in die Gedanken eindringt, macht den Comic sogar noch etwas spannender als den ersten Teil.
*** Achtung Spoiler ***
Wenn man sieht, dass sich sogar Superman diesem Gedankenduell aussetzt indem er sich absichtlich selbst infiziert, muss ich sagen, dass hier doch ganz gut Fahrt aufgenommen wurde.
Beim Vorstellen der Secret Six war ich überrascht, dass auch Supergirl zu diesen gehört, aber wie sie sich infiziert hat, zeigt dem Leser auch nochmals, wie schädlich doch das dunkle Metall ist.
*** Ende Spoiler ***
Warum der Batman der lacht, aber die Secret Six braucht, das lest gerne selber nach.
Ganz großartige Idee des Autorenteams.
Stark finde ich zudem, dass unter anderem Details wie einige Eigenschaften der Festung der Einsamkeit besprochen und dargestellt werden.
Das Einzige was mir etwas weniger gefällt ist, dass der Zeichenstil im dritten Teil dieses Bandes ein wenig anders ist.
Insgesamt gebe ich der Geschichte mit 4,4 für die Story und 3.8 für die Zeichnungen aber eine gute Bewertung und freue mich schon richtig auf den dritten Teil der Geschichte, der dann ja im September auf den Markt kommt.
Die ersten beiden bekommt man zum Beispiel hier (https://paninishop.de/batman-superhelden-comics/der-batman-der-lacht-sonderband-2-schlacht-in-der-festung-der-einsamkeit-dbatsu002).

Batman: Der letzte Ritter auf Erden
Unter der ISBN Nummer 9783741617973 erhaltet ihr unter anderem bei Panini-Comics einen modernen Classic aus dem DC Universum. Ein absoluter Hammer.
Mich hat bei diesem Comic sowohl der Beginn als auch der Schluss absolut überrascht.
Wir erhalten bei dieser Geschichte eine Story aus dem DC Black Label.
Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Ende der Welt und wie Batman hier in der Apokalypse denn (irgendwie wie Mad Max) weiter für das Gute kämpft.
Wenn es denn überhaupt das Gute ist?
*** Achtung Spoiler ***
Zu Beginn des Comics wird ein Traum besprochen, der Batman vor eines seiner größten Rätsel stellt. Jemand malt mir Kreide in 363 Tagen (jeden Tag ein Stück) die Umrisse eines  toten Batmans auf die Straße und das Herz von diesem Umriss befindet sich genau an der Stelle an der Batmans Eltern erschossen wurden. Als dieser hierhin zurückkehrt entdeckt er tatsächlich einen knieenden toten Jungen.
Doch das ist nur der Anfang.
Ab hier erwacht Batman in einem Krankenhaus, trifft unter anderem Joker als Arzte wieder und flüchtet schließlich in eine apokalyptische Oberfläche, in der er unter anderem auf den Kopf des Jokers in einer Laterne trifft.
Nach und nach lösen sich aufkommende Rätsel bis schließlich Batman mit Unterstützung einiger Verbündeter, zu denen auch der Joker-Kopf auf einem Robin-Kostüm zählt, auf seinen Endgegener – Omega – trifft.
Und dieser ist niemand geringeres als…
Nein … selbst in einem Spoiler sollte man dies nicht verraten, denn …
*** Ende Spoiler ***
… für alle die jetzt rein zufällig diesen Spoiler gelesen haben gilt, dass dieser nur einen kleinen Einblick in einen ganz großen Comic ist.
Wenn DC überlegt, unabhängige Filme zu drehen und auch mal ein wenig experimentieren will, dieser Comic eignet sich sicher als Drehbuchvorlage um einen Überraschungserfolg zu erzielen.
Ganz geil, wenn sowohl Batman aber auch uns Lesern der Spiegel vorgehalten wird.
Wer von euch möchte denn ein Stück von Batman haben?
An dieser Stelle ein großes Lob für Story und Artwork. Jeweils volle Punktzahl.

DC-Horror: Der Zombie-Virus
Auch diesen Band, der unter der ISBN Nummer 9783741618000 hier erhältlich ist, habe ich sehr genossen. Ein recht dickes Buch, das auf den 228 Seiten einiges an heftigen Momenten zu bieten hat und die Bücher „DCeased 1-6 & DCeased: A Good Day To Die 1“ enthält. Natürlich ist die Story nicht ganz neu, da wieder ein Bösewicht mittels einer Formel die Welt vernichten wird, doch hier ist Schurke ein Fehler unterlaufen und somit ein Virus entlaufen.
*** Achtung Spoiler ***
Der böse Darkseid wird von der Justice League davon abgehalten, von der Erde Besitz zu ergreifen, aber als sich dieser mit den Worten „Ich habe was ich wollte“ zurückzieht, merkt man, dass dieser doch einen Plan in der Tasche hat: Anti-Lebensformel nennt sich diese. Was Darkseid aber nicht beachtet hat ist, dass sich diese durch Hinzunahme eines weiteren Bösewichts als einen Virus zu erkennen gibt, der sich in Windeseile unter anderem durch digitale Medien verbreitet. Auch Batman erschrickt, als er vor seinen Bildschirmen sitzt, das Übel erkennt und plötzlich abschalten muss.
Aber nicht nur seine Bildschirme…
*** Ende Spoiler ***
Hatte ich bei Batman: Der letzte Ritter auf Erden noch geschrieben, dass mich dieser etwas an Mad Max erinnert, möchte ich nun (ja das liegt auf der Hand) Walking Dead und ähnliche Zombie Filme anbringen.
Auch wenn der Zombie-Virus sich in Serien und Filmen immer weiterverbreitet, muss ich sagen, dass man meinen könnte, dass dieser Comic nun langweilt.
Tut er aber nicht.
Ab und an vielleicht die ein oder andere Länge aber im Großen und Ganzen ist der DC-Horror: Der Zombie-Virus definitiv ein gutes Märchen für erwachsenen Batman Fans.
Auch mal wieder eine andere Möglichkeit die Jungs und Mädels von der Justice League in Fahrt zu bringen.
Aufgrund der vielen Zombie Filme würde die Verfilmung dieses Stoffes sicher eher schwer werden. Aber dafür ist er ja nicht ausgelegt. Eher um erwachsene Leser gut zu unterhalten. Und das tut er als Comic gut.
Für mich von der Story zwar etwas schwächer (3,8 von 5) aber von den Bildern (4,5 von 5) und dem Gesamteindruck durchweg überzeugend und eine Lektüre wert.

Batman: Der Fluch des Weißen Ritters
Noch fetter von der Aufmachung her ist das Werk Batman: Der Fluch des Weißen Ritters. Wir haben hier eine wahnsinnige Seitenzahl von 268 Seiten, die als abgeschlossenen Geschichte die Bände Batman: „Curse of the White Knight 1-8, Batman: White Knight Presents: Von Freeze 1“ beinhaltet.
Unter der ISBN Nummer 9783741618383 hier bei Panini erhältlich.
Das Wort „Wahnsinnig“ passt ganz gut, denn die Geschichte dreht sich unter anderem um den irren Joker, der unter dem Arkham Asylum ein vergrabenes Geheimnis beansprucht, um (mal wieder) als Gewinner dazustehen.
Diese Story ist eher klassischer als die Bände DC-Horror: Der Zombie-Virus und Batman: Der letzte Ritter auf Erden aber auch hier wird nicht gekleckert sondern geklotzt.
Der Joker fährt einiges auf und bis zum Schluss hin fragt man sich, wie denn die Geschichte enden wird.
Irgendwie erinnert das ganze zum Teil an eine Detektivgeschichte, wenn man denn Vergleiche zu anderen Genres oder Filmen zulassen möchte.
Warum Detektivgeschichte?
Nun, weil die Story eigentlich vor 300 Jahren begann und das Geheimnis unter Arkham Asylum durchaus Bruce Wayne als auch die Wayne Familie schädigen könnte.
Sicher wäre Joker auch sonst nicht so intensiv dahinter her.
Dass es unzählige Tote und Verletzte gibt ist beinahe verständlich, wenn man weiß, dass neben dem Joker auch noch andere Schurken hier an diesem Treiben beteiligt sind.
Unter anderem dem brutalen Azrael, inklusive dessen Flammenschwert…
Flamme passt auch zu diesem Werk.
Eine heiße Story die nicht ganz einfach ist. Etwas vertrackt so dass man sich konzentrieren muss, düster und passend zum DC Black Label und wahrhaftig spannend.
Ich musste mich konzentrieren bin aber Feuer und Flamme(nschwert) für die Geschichte.
Da darf gerne ein weiterer Band folgen.
Die Zeichnungen finde ich etwas gewöhnungsbedürftiger (3.7 von 5) die Story ist absolutes Top-Niveau (5 von 5)

Batman: Gotham by Gaslight, Batman: Master of the Future
Wie oben schon beschrieben, geht DC doch verschieden Wege, was wirklich gut tut.
Ab und an wird, wie bei den erwähnten Comics auch mal der klassische Pfad verlassen, um das Universum aus einem anderen Licht zu beleuchten.
Doch was ist mit den absoluten Klassikern der Batman Geschichte?
Nun auch hier hat sich DC etwas überlegt.
Einige der Batman Klassiker (unter anderem „Tod der Familie“) werden nun in schwarz-weiß Comics, mit einem Hardcover versehen, aufgelegt, so dass diese eine komplett neues Outfit bekommen.
Wir haben in diesem Artikel viel verglichen mit anderen Meisterwerken und so kann man natürlich an der Optik von dem Gotham by Gaslight Comic an Sin City denken.
Und auch wenn der Comic in schwarz-weiß gehalten ist, wird man von den farbigen Geschichten hier förmlich angezogen.
Panini veröffentlicht unter der ISBN Nummer 9783741617928 mit dem erwähnten Band einige der Klassiker aus den vielen Batman Geschichten im neuen (schwarz-weiß) Outfit.
Und ich muss sagen, dass dieses Gewand den Geschichten gut tut.
Auf 124 Seiten erleben wir zwei unterschiedliche Batman-Stories in denen unter anderem Jack the Ripper (!) von Batman gejagt wird und schließlich (klassischer Stoff halt) Bruce Wayne selbst zum Hauptverdächtigen wird.
Die andere Hälfte des Comics gehört einem altmodischer Schurken, der in einem Luftschiff die Zukunft aufhalten will.
Alexandre LeRoi, will hier die Welt beeinflussen und zu einem gewissen Teil darf er dies ebenso wie Jack the Ripper (Zitat: „Ich bin Alexandre LeRoi. Ich bin der Herr eurer Zukunft. Ich bin der Mann von morgen“).
Das Zitat passt ganz gut zu dem Outfit des Bandes.
Ein schönes Hardcover ziert Geschichten, die aufgrund der Optik natürlich auch etwas von gestern haben.
Und genau das macht sie auch so lesenswert.
Auch diese schwarz-weiß Inszenierung gefällt mir gut und ich muss sagen dass ich DC für den Mut, halt auf der einen Seite (unter anderem über das Black Label) losgelöste und harte Stories zu veröffentlichen aber auf der anderen Seite an dem klassischen Stoff festzuhalten, doch sehr großen Respekt zolle.
Für dieses Werk verteile ich für Story: 4,4 von 5 und für die Zeichnungen: 4,2 von 5
Sicher wird es viele weitere Batman Comics geben aber diese, hier vorgestellten, kann ich jedem empfehlen, der auf Superhelden steht und der mit dem dunklen Ritter etwas anfangen kann.
Für Abwechslung ist definitiv gesorgt.

Schöne Comics und alle Daumen nach oben.

Einiges an Abwechlsung geboten bei Panini und DC.
Wir werden uns weiter mit diesen Universen beschäftigen, denn es gibt hier noch einiges zu entdecken und zu berichten.
Wie werden bei Gelegnehiet wieder anklopfen.
„Klopf, Klopf!“

Ab ins Batmobil und weiter so …
… und gerne mit weiteren Stories aus Gotham!

Bilder von Panini

Review von Thorsten

Batman Comics – die Vielfalt der Fledermaus Thorsten
Gothampoints

Summary:

4.6


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