The Shrine – Bless Off
Wer sagt eigentlich, dass guter Rotzrock immer nur aus Skandinavien kommen muss? The Shrine aus dem sonnigen Kalifornien liefern auf ihrem zweiten Longplayer „Bless Off“ 11 Perlen ab, die laut Infoblatt „Lauter heavy Rock“n“Roll, angefeuert von billigem Bier, schlechten Drogen und gezüchtet aus 70er-Jahre-Garagen-Rock, 80er-Hardcore und Skate-Rock“ sind. Eigentlich sollte man Presseinfos immer kritisch gegenüberstehen, da beim Verfassen auch schon mal die rosarote Brille aufgesetzt wird. Nur im Falle von „Bless Off“ kann und muss ich nichts verändern oder zufügen. Die Songs sind lockere Nummern, die sofort ins Bein gehen und mächtig Spaß machen.
 
Der Sound riecht nach muffiger Garage und der alten Couch in der Ecke, die schon so manches Bier in sich aufgesaugt hat. Garagenrock par Excellence! Absolut spontan und zu keiner Sekunde langweilt „Bless Off“ mit seiner Mischung aus allem, was amtlich rockt: unter anderem Thin Lizzy, Motörhead (logisch!), Ramones, MC5 und (den frühen) Iron Maiden.
 
Das Artwork ist auch eine klare Ansage an alle, die Wert auf eine schöne Verpackung legen: Ihr könnt uns mal! Es kommt auf die Musik an. Und recht haben sie! Kurz gesagt: „Bless Off“ rockt! Genug gesagt!
 
Anspieltipps: „Nothing Forever“, „Bless Off“, „Spit In My Life“
 
Review von Kai Paetsch
 
The Shrine – Worship (Promo Video for „Bless Off“)
 
 
Dieser Artikel wurde am: 23. April 2014 veröffentlicht.

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