Platzverweis – Bis der Vorhang fällt

Platzverweis veröffentlichen mit „Bis der Vorhang fällt“ ihr neues Album. Es enthält 13 Titel, hat eine Spieldauer von 43 Minuten und erscheint beim Label Burnout Records.
 
Nachdem ich absolut positiv überrascht worden bin, als ich 2011 das Album „Dein letzter Tag“ der Band Platzverweis gehört habe, bin ich umso gespannter gewesen, wie sich die Band entwickelt hat. Der Sprung von „Mit dieser Band“ (2007) über die Split „The Kids Strike Back“ bis hin zum eben genannten Werk war schon enorm. Und es muss klar und deutlich gesagt werden, dass die Musiker aus Liebenburg wieder alles gegeben haben; auch hier geht der Schritt nach vorne und nicht andersherum. Nach dem Intro „La Madrugada“ gibt es mit „Zwischen Beginn und Ende“, „Dreams of Riots“, „Sievert“ und „Ode an die Heimat“ gleich vier ordentliche Kracher zu hören! Beim englischen „Dreams of Riots“ gibt es Unterstützung von Mane (Lazy Bastards). Die Songs sind eingängig, melodisch und können mit den durchdachten Texten punkten. Thematisch geht es um Freundschaft, Liebe, Heimat oder auch um die ganz eigene Welt, in der man sich am wohlsten fühlt. Auch die Songs „Bis der Vorhang fällt“, „Der Tyrann in mir“, „Unsere Hassliebe“ (feat. Schulle – Toxpack, Bierpatrioten) oder das abschließende „Auf Wiedersehen“ halten das Level hoch und sorgen dafür, dass hier eine rundum gute Punkrock-Scheibe aufgenommen wurde! Der Sound ist ähnlich druckvoll wie schon beim Vorgänger, auch hier haben die fünf Musiker alles richtig gemacht. Außerdem gefällt mir die Schlagzeugarbeit in den Songs besonders gut!
 
Ein wirklich gutes Album von Platzverweis, die ihre Qualität unterstreichen können. Das Artwork ist ebenfalls super, auch hier gibt es von mir nichts zu meckern! Gute Arbeit, tolle Songs – live erleben und die Scheibe kaufen!
 
Review von Florian Puschke
 
Platzverweis – Bis der Vorhang fällt (Trailer)
 
 

Dieser Artikel wurde am: 17. April 2014 veröffentlicht.

Ähnliche Beiträge

NOFX – Half Album
CD Reviews

NOFX – Half Album

Jahrelang habe ich bei NOFX immer wieder getönt, dass die Jungs um Fat Mike keine halben Sachen machen. Hatte ich Unrecht? Irgendwie ja, aber irgendwie auch nein. Es ist 5 vor 12 auf der NOFX-Uhr und die Jungs biegen auf die Ziellinie eine äußert erfolgreichen...

Betontod – Wir fangen jetzt erst an
CD Reviews

Betontod – Wir fangen jetzt erst an

Kaum liegt die neue Scheibe der Jungs von Betontod auf meinem Tisch kommen alte Erinnerungen hoch. Das 2017er Album „Revolution“ habe ich damals rauf und runter gehört, es war mein ständiger Begleiter im Auto oder beim Sport. Trotzdem habe ich die Band danach aus den...

Muff Potter – Klepto
CD Reviews

Muff Potter – Klepto 

Mittlerweile sind auch schon wieder vier Jahre ins Land gezogen seit der Veröffentlichung von „Bei Aller Liebe“, dem ersten Studioalbum von Muff Potter seit ihrer Reunion 2018. Diese Durststrecke und das Warten auf neues Material ist aber nun vorüber, denn seit...

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert