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CD Reviews

Veröffentlicht am: Mai 26th, 2019 | durch Florian Puschke

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Nailed To Obscurity – Black Frost

Der Sommer kann ausfallen!!

NAILED TO OBSCURITY heißt die Band aus Esens (Ostfriesland) und die hat mit „BLACK FROST“ Album Nummer 4 am Start. Für mich persönlich ist es Premiere. Habe ich doch bis vor kurzem nie etwas von dieser Band gehört. Doch nun habe ich das neue Album vor mir und um es vorweg zu nehmen: Es ist großartig! Das Label Nuclear Blast hat alles richtig gemacht und die Band nicht ohne Grund unter Vertrag genommen.

NAILED TO OBSCURITY beschreibe ich mal als Melodic Death Doom Metal. Beim erstmaligen Hören habe ich sofort ein wenig Katatonia und The Ghost Brigade im Kopf. Das Album beinhaltet zwar nur 7 Songs, hat aber trotzdem eine Länge von ca. 47 Minuten.

Den Anfang des Albums macht der Titeltrack „Black Frost“, der ganze 7.38 Minuten lang ist. Zu diesem Song wurde auch ein Video produziert. Ein guter Song und ein perfekter Einstieg ins Album. Trifft der Titel doch genau zum Inhalt der Musik zu.

Der nächste Song „Tears Of The Eyeless“ beginnt mit heftigen Doublebass Attacken, ehe es mit wunderschönen Melodien im Textteil weiter geht.

Der Song „Resonance“ erinnert mich im Textteil ein wenig an „Tiamat – A Deeper Kind of Slumber“, herrlich schön.

Einzelne Songs aus „Black Frost“ rauszunehmen, zu bewerten, oder gar „Hits“ zu benennen, ist schier unmöglich. „Black Frost“ muss als Gesamtheit, als Kunstwerk gesehen werden, denn das ist es für mich. Das Album ist wie ein rabenschwarzer Tag. Ohne viel Hoffnung und Licht. Doch genau diese bodenlose endlose Tiefe ist es, die den Songs eine gewisse Schwere gibt, die einen nicht mehr loslassen will. Und doch schaffen sie es immer wieder, dass nach langen depressiven Passagen ein Quäntchen Hoffnung aufkommt, wenn Songs auf mal ausbrechen. Denn dann trifft es Dich wie ein Hammer der sagt, pass auf, lass los und steh endlich auf! Diese Art von Hoffnungsschimmer ist hauptsächlich dem Gesang zu verdanken. Der Sänger ist so facettenreich, dass es schwer ist, sich dem zu entziehen. Tiefe Death Metal Growls walzen alles nieder, bevor es flüsterleise und zerbrechlich in die Bridge geht, um danach mit Klargesang im Refrain aufzugehen. Grandios!

Fazit: Schließt euch in eure Zimmer ein, verdunkelt die Fenster, zündet eine Kerze an und lauschet den Klängen von NAILED TO OBSCURITY, der Sommer kann ausfallen.

Review von Maat

Nailed To Obscurity – Tears Of The Eyeless

Nailed To Obscurity – Black Frost Florian Puschke
Songs
Artwork

Summary:

4.5


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