Led To Rot – Concrete

Manche Releases brauchen Zeit, um sich aufzubauen. „Concrete“ gehört definitiv nicht dazu. Die EP von Led To Rot geht ohne Umwege direkt dahin, wo es weh tut: mitten in den Pit, denn nach einem kurzen Intro drücken die ersten Riffs sofort ordentlich aufs Gaspedal! Tiefgestimmte Gitarren, schwere Grooves und Breakdowns, die förmlich danach schreien, live eskalieren zu dürfen.

Die Songs bleiben angenehm kompakt. Statt sich in unnötigen Spielereien zu verlieren, liefern Led To Rot kurze, wuchtige Tracks, die genau auf den Punkt kommen. Schnelle Parts wechseln sich mit massiven Mosh-Passagen ab und sorgen dafür, dass die EP trotz der knappen Spielzeit ordentlich Druck entwickelt. Auch beim Gesang gibt es keine halben Sachen. Tiefe Growls treffen auf aggressive Hardcore-Shouts, wodurch der Sound noch ein gutes Stück roher wirkt.

„Concrete„klingt dreckig, rau und angenehm ungeschliffen. Kein überpolierter Studiosound, sondern eher das Gefühl, als würde die Band direkt vor dir im Proberaum oder auf einer kleinen Bühne alles kurz und klein spielen.

Unterm Strich gleicht „Concrete“ einer Abrissbirne. Led To Rot erfinden hier nichts neu – müssen sie aber auch nicht. Wer Beatdown und brutalen Death-Metal-Hardcore steht, bekommt genau das, was er erwartet: kurze Songs, fetter Sound und jede Menge Wucht.

 Ein Release, das vor allem live richtig Spaß machen dürfte.

Dieser Artikel wurde am: 14. März 2026 veröffentlicht.

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