<

CD Reviews

Veröffentlicht am: Februar 8th, 2020 | durch Florian Puschke

0

Grizzly – Movement

„Der ideale Sommer Soundtrack“

GRIZZLY, so heißt das Quintett aus Karlsruhe, die nun mit „Movement“ Album Nummer drei vorlegen. Gegründet hat sich die Band im Jahr 2014 und sofort beim ersten Hören verbreiten GRIZZLY gute Laune. Jedenfalls ertappe ich mich dabei, wie ich frühmorgens grinsend unterwegs bin; unterwegs auf dem Weg zur Arbeit versteht sich. Das schon mal ein gutes Zeichen. Die Musik beschreibe ich mal als PopCorePunk. Denn hier wird Punk, Pop, Hardcore, sogar Rap und vieles mehr zu einer Einheit verarbeitet. Nach Recherche konnte ich herausfinden, dass das zuvor veröffentlichte zweite Album „Polaroids“ Platz 51 der deutschen Album-Charts erreichte. Nicht schlecht!

Selbst die Texte sind bei aller Fröhlichkeit nicht stumpfsinnig oder gar nur Beiwerk. Nein, hier werden ernste Themen wie Politik, Krieg und soziale Medien behandelt. Das finde ich schon sehr gut und macht die Band auch mega sympathisch. Den Anfang des Albums macht „Why We Move“ und erinnert mich sofort an die 90er. Diese Crossover-Hymne mit Pop-Punk-Refrain könnte auch auf einem American Pie Film-Soundtrack zu finden sein. Geil.

War der erste Song noch in Skater Punk-Manier wie Blink182 oder Sum41, gibt es im darauffolgenden Song „Angy Little Boys“ auch wütenden Shouts, so dass ich sofort „I Day To Remember“ oder „I Prevail“ im Kopf habe. Diese Mischung durchzieht sich durch das gesamte Album und man weiß halt nie so recht, wohin die Grizzlys mit ihren Tracks hinwollen. Bei all dieser Abwechlung schaffen es die GRIZZLYs trotzdem, mich am Ende immer wieder abzuholen, denn diese Unberechenbarkeit bringt auch mega viel Abwechslung und macht jeden Song unverkennbar gut. Selbst deutsche Rap Einlagen sind auf Movement zu finden. Stark!

Fazit: Grizzly – Movement lebt von seinen verschiedenen Stilbrüchen, plötzlichen Wendungen und packenden Refrains und ist für mich, der ideale Sommer Soundtrack. Er macht Durst und das derzeitige Wetter etwas erträglicher. Wer mit Bands wie I Day To Remember, I Prevail oder auch Blink182 oder Sum41 etwas anfangen kann, sollte sich diesen Gute Laune Cocktail können, er lohnt sich!

Review von Maat

Grizzly – Movement Florian Puschke
Songs
Artwork

Summary:

3.8


User Rating: 0 (0 votes)

Tags: , , , , , , , , , , , ,



Über den Redakteur



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aufwärts ↑
  • Letzte Posts

  • Archiv

  • Tough präsentiert:

  • Google Anzeige




  • Werben bei Tough Magazine