Fake Names – Fake Names

Ob man das ganze als Debüt beschreiben kann, da bin ich mir nicht sicher.

Die Band Fake Names, die mit ihrem Debüt „Fake Names“ zehn Songs im Rock / Punk / Power Pop Stil veröffentlicht, besteht aus vier Jungs, die keine Unbekannte im Musikbusiness sind.

Brian Baker, bekannt von den Bands Minor Threat und Bad Religion, dazu Michael Hampton als Gitarrist, der schon Erfahrung mit S.O.A. gesammelt hat. Am Bass Johnny Temple der Band Girls Against Boys und eine Stimme von Dennis Lyxzén von Refused.

Zusammen haben diese vier ein Album mit zehn Songs und einer Spielzeit von 27:58 Minuten, die gut ins Ohr und in die Beine gehen, aufgenommen.

Vom Opener an weiß das Album zu unterhalten und bietet uns gute Songstrukturen, schöne Breaks, einen klaren Gesang und eine ganz souveräne Vorstellung.

Vielleicht sogar schon ein wenig zu souverän, was aber nicht böse gemeint ist.

Schon der Opener „All For Sale“ lässt die Stimmung steigen und macht irgendwie auch Lust auf das Album.

Als Anspieltipp möchte ich euch das vierte Stück „Brick“ ans Herz legen wollen. Mit 1:44 die kürzeste Nummer des Albums aber auch mit Abstand die Knackigste. Gute Punkhymne, die man ganz oft hören kann und die auch nicht langweilig wird!

Auch das Stück „Heavy Feather“ gefällt mir da es irgendwie die andere Seite der Band darstellt. Hier haben wir auch Synthesizer-Klänge am Start und das Stück ist deutlich mehr Power-Pop oder auch Synthie-Rock als Punk. Eine gute Abwechslung.

Mit „Lost Cause“ endet ein gutes Debüt und auch diese Nummer möchte ich als Anspieltipp nennen wollen. Wieder punkiger und ein gutes Ende (fast hätte ich „Happy End“ geschrieben) dieses Albums, das gut produziert ist, einige Ohrwürmer enthält und sicher Fans der einzelnen Bands, in denen die Bandmitglieder sonst zu Hause sind, gefallen dürfte.

Hier und da fehlt vielleicht das etwas Überraschende und der ein oder andere Song setzt sich nicht so fest, aber im Großen mag ich das Album doch sehr gerne hören.

Die Fake Names werde ich definitiv im Auge und im Ohr behalten.

Review von Thorsten

Dieser Artikel wurde am: 7. Juni 2020 veröffentlicht.

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