Buster Shuffle – Together

Bock auf mitreißende, launige Ska-Rhythmen, die zum Mitsingen und Tanzen einladen? Wenn ihr diese Frage mit sowas von Ja beantworten könnt, dann bitte einmal die Gesangsstimme ölen und die Tanzschuhe schnüren, denn die Londoner Jungs von Buster Shuffle melden zurück und haben ihr sechstes Studioalbum „Together“ im Gepäck. 

Wie schon der Vorgänger „Go Steady“ wird auch die aktuelle Scheibe auf dem Band-eigenen Label Do Nothing Records veröffentlicht, ebenso lag die Produktion komplett in den Händen der Band. 

Das Motto dieses Albums ist es, offen zu reden, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammenzukommen. Die elf Tracks strotzen nur so vor eingängigen Mitsing-Melodien, die einfach gute Laune verbreiten und die Leute zum gemeinsamen Feiern animieren sollen. 

Frontman Jet sagt: “Unsere Fans, die Shuffle Army, bedeuten uns alles und haben uns vom ersten Tag an unterstützt. Deshalb wollten wir ein Album schreiben, auf dem wir zusammenkommen und aus vollem Herzen singen können. Wir freuen uns riesig darauf, ihnen diese Songs zu präsentieren.“

Kennt ihr das Dilemma, welches Motiv sollte euer erstes Tattoo werden? Genau über diesen Umstand wird mit typisch schwarzem britischem Humor im Opener „Shows How Little You Know“ gescherzt. Eine gute Laune Nummer mit einem Vibe, der direkt beim Hörer hängen bleibt.  

Mit schwungvollen Ska-Rhythmen geht es in „Take a Pill“ weiter. Der Kontrast zwischen eingängigen Melodien und dem ernsten Thema Tablettenabhängigkeit regt zum Denken an und gibt dem Ganzen einen emotionalen Tiefgang. Die Tatsache, dass ein 2000 Leute umfassender Chor den Refrain mitsingt, verstärkt dieses Gefühl noch zusätzlich.

Etwas zurückhaltender und tragender beginnt „Knocking at 112“. Das Gefühl bei Freunden an der Tür zu klopfen und nochmals eine unbeschwerte Kindheit zu durchleben, kennt wahrscheinlich jeder von uns. Die Instrumentalisierung mit Xylophon im Refrain unterstreicht diese verklärte Stimmung perfekt. 

„View For A Fool“ ist die letzte Nummer auf dem Album und bildet einen perfekten Abschluss. Auch diese Nummer vermittelt zunächst eine gewisse Last, die lockere, leichte Stimmung von „Together“ oder „I don’t Mind What I See“ fehlt hier zunächst. Dennoch schaffen es Buster Shuffle auch hier mit Charme und Witz mich letztlich doch zum Mitsingen zu animieren. 

Fazit: 

Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, so das Motto des Albums. Und genau dieses Gefühl wird beim Hören der Songs perfekt vermittelt. Da ist für jedes Feeling das richtige dabei, Gute-Laune, Aufmunterung für Depri-Phasen oder einfach Easy-Listening. Ska-Freunde machen beim Kauf sowieso nichts verkehrt, allen anderen rate ich, sich diese Scheibe ebenfalls ins Regal zu stellen und die Feel-Good Momente zu genießen und auf sich wirken zu lassen.

Review von Florian Goergen.

Dieser Artikel wurde am: 9. April 2025 veröffentlicht.

Autor: Nessa Deleto

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