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CD Reviews

Veröffentlicht am: Februar 12th, 2019 | durch Florian Puschke

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Bring Me The Horizon – amo

Okay. Bring Me The Horizon sind zurück. Für das Billboard Magazin ist das neue Bring Me The Horizon-Album „amo” schlichtweg „das meisterwartete Album des Jahres 2019”, so heißt es in der Pressemitteilung zum neuen Album.

„‘AMO’ ist ein Liebesalbum, das jeden Aspekt dieses kraftvollsten aller Gefühle auslotet“, erklärt Sykes. „Es handelt von den guten, schlechten und hässlichen Seiten und herausgekommen ist ein Album, das experimenteller, abwechslungsreicher, seltsamer und wundervoller ist, als alles, was wir bisher gemacht haben.“

Die erste Vorabsingle aus „amo“ mit Titel „mantra“ war bereits im August 2018 erschienen. In den vergangenen Monaten gab die Band ihren Fans mit den Songs „wonderful life“ featuring Dani Filth und „medicine“ weitere musikalische Einblicke in das kommende Werk. Drei Tage vor Albumrelease erschien mit „mother tongue“ ein weiterer Sneak-Preview-Song und die Zusammenarbeit mit der kanadischen Elektro-Singer/Songwriterin Grimes mit dem Titel „nihilist blues“ folgt als letzter Vorabtrack und gehört zu den Highlights des Albums.

Wie diese Pressemitteilung schon vorahnen lässt: Hier ist alles anders. Leute die mich kennen, wissen, dass ich selten sprachlos bin… aber gerade bin ich es. Ich weiß nicht, ob ich das Album gut oder schlecht finden soll, ich weiß nur: „amo“ ist anders. Ich bin ein musikalisch extrem flexibler Mensch. Ich kenne die meisten Radiocharts auswendig, hatte ein Tränchen im Auge als Avicii starb und gelegentlich donnert aus meinen Lautsprechern auch mal Beethoven. Aber mein Herz, gehört dem Rock und Metal. Was also mache ich nun?

Ich denke ich bin ehrlich: Das ist nicht mehr der Sound von Bring Me The Horizon, den wir gewohnt sind und uns vielleicht sogar zurück erhofft haben. Man findet die alten Klänge in Liedern wie „Wonderful Life“ oder „Sugar Honey“. Die meisten Lieder aber sind Songs die man auch von den Chart-Djs erwarten kann, die unsere Radiolandschaft momentan beherrschen. Und als ich „Nihilist Blues“ hörte, musste ich sofort an einen 2000er Rave oder an eine Electroparty in einer Großraumdisco denken.

Wer auf den alten Sound von Bring Me The Horizon hofft, wird bitter enttäuscht. Wer bereit ist über den Tellerrand hinauszuschauen und sich auf neue Wege begeben möchte, ist hier richtig.

Da ich mit mir selbst nicht einig bin, wie ich das Album finden soll bekommt es unentschlossene 2,5 Sterne.

Review von Hannah

Bring Me The Horizon – Mother Tongue

Bring Me The Horizon – amo Florian Puschke
Songs
Artwork

Summary:

2.5


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