Nach „Fresse auf!“ lassen ALARMSIGNAL mit einem weiteren neuen Track aufhorchen. „Im Widerspruch“ ist ein intensiver Song über Orientierungslosigkeit, Selbstentfremdung und den Versuch, sich in einer Welt zurechtzufinden, in der die eigenen Koordinaten längst verschwommen sind.
„Der Titel ‚Im Widerspruch‘ beschreibt eigentlich ziemlich gut, wie sich der ganze Song anfühlt: zwischen Aufbruch und Stillstand – zwischen Klarheit und völliger Orientierungslosigkeit“, beschreibt Bulli, Gitarrist von ALARMSIGNAL, den Grundgedanken des Songs.
„Im Widerspruch“ lebt von paradoxen Empfindungen: sich bewegen, ohne voranzukommen. Fallen, ohne irgendwo auf- oder anzukommen. Suchen, ohne sich selbst zu finden. Zwischen all diesen Widersprüchen entstehen Räume, in denen nichts eindeutig ist – und gerade deshalb alles nach Bedeutung schreit.
Auch musikalisch trifft innere Unruhe auf eine Atmosphäre, die zwischen Druck und Chaos pendelt. Der Song nimmt die Hörer*innen mit in einen Zustand, in dem alles gleichzeitig zu passieren scheint und Gegensätze miteinander kollidieren.
Für Steff, Sänger und Bassist der Band, steckt darin vor allem das Gefühl einer rastlosen Suche: „Der Song fühlt sich für mich an wie dieser Moment, in dem du merkst, dass du zwar die ganze Zeit rennst, aber eigentlich keinen Schritt weiterkommst, weil du auch gar nicht weißt, wohin du eigentlich rennen solltest. Lost einfach …“
Der Satz „Ich komm nicht an“ wird dabei zum wiederkehrenden Gedanken, zum roten Faden – und schließlich zum Gefühl, mit vielen offenen Fragen in einer Endlosschleife weiterzulaufen. „Im Widerspruch“ findet darin zwar einige Erkenntnisse, die Antworten aber muss der Song – oder vielleicht auch jede*r für sich selbst – erst noch finden.
ALARMSIGNAL LIVE:
Präsentiert von Ox-Fanzine, Livegigs.de, Aggressive Punk Produktionen und Audiolith Booking
05.11.2026 Celle (DE) Buntes Haus
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07.11.2026 Freiburg (DE) Jazzhaus
27.11.2026 Chemnitz (DE) AJZ Talschock
28.11.2026 Saalfeld (DE) Klubhaus
Foto Credit: Lukas Ruth
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