Novara, eine Stad im nördlichen Italien und zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist der Heimatort der Band Volta. Die Jungs sind etwa seit 2011 aktiv und können bisher auf die Veröffentlichung einer EP „ɒ“(2013)und einem Album „Remap“ (2017) zurückblicken.
Mit „NESSUN LUOGO NÈ ACQUA“ wurde bereits im März 2026 ein vollwertiger, zweiter Longplayer veröffentlicht, enthalten sind 12 Tracks mit einer Spielzeit von etwa 30 Minuten.
Höchste Zeit also, ins Album reinzuhören und einen Eindruck zu verfassen…
Die Band selbst sieht ihren Stil im Screamo oder Skramz angesiedelt, einem Subgenre des Hardcore-Punk und genau dies bestätigt sich schon beim Hören der ersten Songs.
Ich möchte nicht unbedingt auf jeden Song und dessen Inhalt einzeln eingehen, hierzu fehlen mir einfach die notwendigen Sprachkenntnisse, sondern meinen Fokus auf den musikalischen Gesamteindruck legen…
Kreischende Feedbacks und dissonante Akkordfolgen machen einen großen Teil im Songwriting aus, nach vorne peitschende Drums und ein ungestümer, zorniger Gesang packen ordentlich Wut und Verzweiflung in die düstere Gesamtatmosphäre des gesamten Albums.
Tanzbare Stücke oder langsame, ruhige Nummern sucht man vergebens, auch wenn ein eingestreutes Break oder der Einsatz eines Synthesizers für kleinere Auflockerungen sorgt, ist der Gesamttenor doch eindeutig und zwar voll auf die zwölf.
Fazit:
Ja, was soll ich sagen, sicherlich die Jungs verstehen ihr Handwerk und bleiben ihrem Stil und ihren Wurzeln treu. Die Songs sind ordentlich produziert, der Gesamteindruck ist in sich stimmig. Trotzdem kann ich keine vollumfängliche Empfehlung geben, zu speziell ist dafür dieser Stil. Ich denke, man muss schon ein Kenner oder Fan dieses Genre sein, um Freude und Geschmack an diesem Album zu finden, trifft das Gesagte zu, hat man aber hiermit einen echten Geheimtipp gefunden.
Am besten bildet ihr euch selbst eine Meinung, auf Bandcamp ist die gesamte Diskographie von Volta zu finden, inklusive Hörproben und der Möglichkeit das Album digital, als Vinyl oder Kassette käuflich zu erwerben.
Review von Florian Goergen
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