Ja, krass!
Diese Band hatte ich (ehrlich gesagt) gar nicht so auf dem Schirm und hatte eigentlich auch vor nur mal kurz in die Platte IRA reinzuhören.
Naja. Das „Reinhören“ hat dann doch länger gedauert als erst vorgesehen.
Und aus diesem „Reinhören“ ist schließlich auch ein richtiges „gern hören“ geworden.
Sendeschluss heißt die Band und „IRA“ das neue Album, das elf Songs in einer Spielzeit von knapp 35 Minuten aus den Lautsprechern prügelt.
Die Band besticht durch eine punktgenaue Mischung zwischen Punk, Rock, Hardcore, Metal und besticht nicht nur durch die nach vorne gehenden Songs.
Melodie, Wut und klare Ansagen sind auf diesem Album zuhauf vorhanden.
So beginne Sie direkt nach dem Spannung-erzeugenden Intro mit der ersten Ansage.
Klar, ein Song, dass sie wieder da sind aber auch eine Aussage, die, vielleicht gerade in der heutigen Zeit, gar nicht oft genug wiederholt werden darf. „Das ist nichts für rechte Spinner, wir wollen nicht mit euch feiern, verpisst euch wo ihr herkommt, und geht uns nicht auf die Eier“.
Und Sendeschluss machen weiter mit Songs, die Gehör finden wollen. Laut und direkt greifen sie uns an, halten uns fest und hinterlassen ihre Meinung.
So auch im Stück „Angst“, indem es darum geht, uns einfach mal wachzurütteln. Wohlstand? Geld? Überfluss? Muss das alles sein? Oder ist es der Ausgangspunkt der Angst vor dem was hier passiert. Irgendwie ist dieser Song für mich auch ein Aushängeschild dieses Albums.
Neben den genannten Stücken möchte ich euch aber auch noch gerne das rockige „Abgebrannt“ und das „Wandern“ ans Herz legen.
Insgesamt muss ich IRA den „Gefällt“-Stempel aufs Cover drücken und werden Sendeschluss in den nächsten Wochen sicher noch des Öfteren Hören.
Review von Thorsten.
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