Braucht man heute noch BEST OF – Alben?
In Zeiten von Spotify etc.
Ähhh, da kann ich mir doch meine Playlist selbst zusammenpacken!
FALSCH!
Gerade zeigt die Kapelle Petra, dass Best Of – Alben auch was Besonderes sein können.
Gerade wenn sie mit so viel LÜBBE gemacht sind.
LÜBBE, so nennen die Jungs ihre Zusammenstellung, die auf einem Doppel-Vinyl sechzehn Klassiker und zwei neue Songs versammelt hat.
Aus allen Schaffensphasen der Band dürfen wir prägende Songs am Stück hören und genießen so die ganz großen Momente wie „Geburtstag“, „An irgendeinem Tag wird die Welt untergehen“, „Geht mehr auf Konzerte“ neben den Live-Highlights wie „Also stoßen wir an“, „Curly Sue ist doch kein Name für ein Kind aus Gelsenkirchen“ oder auch „Keine Lieder für böse Menschen“.
Interessant ist es dann auch, dass es Stücke auf die Auswahl geschafft haben, an die ich im ersten Moment nicht gedacht hätte, aber durchaus verstehen kann, dass die Jungs der Kapelle diese Songs mitnehmen wollten.
So hätte ich persönlich nicht mit „Freibad Pommes“ oder „Ameland“ gerechnet.
Obwohl die Songs selbstredend stark sind.
Wie so oft kann man bei Best Of anmerken, dass an dieser Stelle, der ein oder andere Song vielleicht noch geiler gewesen wäre, aber insgesamt muss man hier halt ganz fett unterstreichen, dass die Kapelle Petra ja so einen großen Schrank voller starker Songs hat, dass die Auswahl gar nicht so einfach ist.
Und dass die Jungs mit dem „No 1 Hit“ noch eine weitere Rakete am Start haben sollte man auch erwähnen.
30 Jahre gibt es die Kapelle schon.
Sicher wird an „Irgendeinem Tag die Welt untergehen“ und sicher wird „An irgendeinem Tag“ auch die Kapelle ihr letztes Album veröffentlichen.
Bis dahin ist aber hoffentlich noch ganz viel Zeit.
Mit „Lübbe“ bekommt ihr einen straken Überblick über das bisherige Schaffen der Band.
„Also stoßen wir an“!
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