Hogs – Fingerprints

Ich hatte bisher nichts von der Band Hogs gehört und war gespannt, da das Cover schon irgendwie neugierig macht.

Irgendwie Metal vielleicht? Vielleicht Alternative?

Auf jeden Fall spielt die Band eine stark Blues getränkten Rock’n’Roll. Und dies ist auf dem Album „Fingerprints“, dass zwei Jahre nach dem Vorgänger und Debüt Album „Hogs in fishnets“ auf den Markt kommt auf die komplette Spieldauer von 45:44 Minuten, die auf 11 Songs verteilt sind, auch durchgehend ausgeprägt.

Wir hören hier Songs, die gerne beim langen Warten gehört werden können.

Nichts, was mega mäßig vom Hocker reißt, aber auch nichts, was wirklich schlecht ist.

Als Beispiel möchte ich hier „Stinking like a dog“ anbringen.

Schöner Gitarrenlauf.

Bluesig getränkte Stimme. Sehr angenehm. Ein langsamer Übergang in den Refrain und Musik, die durchweg gut produziert ist. Aber und das gilt für die ganze Scheibe, nicht wirklich ein Song, der im Ohr bleibt.

Mir persönlich gefällt noch die langsamere Nummer wie „Down to the River“ mit am besten. Das macht beim Hören Spaß, aber, wie schon geschrieben, ist es nicht so, dass ich die Melodie im Ohr behalte.

Insgesamt bleibt zu sagen, dass es sich bei „Fingerprints“ um eine ordentliche Scheibe der Hogs handelt. Das Vorgängerwerk kenne ich leider nicht und kann daher auch nicht sagen, ob sich die Band in meinen Augen verbessert hat.

Was ich aber sagen kann ist, dass es sich um ein Blues-Rock-Album handelt, das nicht sonderlich überrascht, aber für Fans des Genres sicher eine Überlegung wert sein kann.

Das Artwork hat mich neugieriger gemacht als die CD selbst.

Review von Thorsten

Hogs – Stinking like a dog

Dieser Artikel wurde am: 16. November 2018 veröffentlicht.

Ähnliche Beiträge

Farin Urlaub – Ein Lächeln im Gesicht
CD Reviews

Farin Urlaub – Ein Lächeln im Gesicht

FARIN URLAUB ist zurück und hat uns „Ein Lächeln im Gesicht“ mitgebracht. FARIN URLAUB und sein Lächeln ...! Selten hat ein Albumtitel mehr zum Künstler gepasst als dieses Mal. Doch was ist hinter dem Lächeln geblieben? Was erwartet uns in den dreizehn neuen Stücken...

Volta – Nessun luogo né acqua
CD Reviews

Volta – Nessun luogo né acqua

Novara, eine Stad im nördlichen Italien und zugleich Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist der Heimatort der Band Volta. Die Jungs sind etwa seit 2011 aktiv und können bisher auf die Veröffentlichung einer EP „ɒ“(2013)und einem Album „Remap“ (2017)...

0 Kommentare

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert