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Veröffentlicht am: Juni 13th, 2014 | durch Florian Puschke

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Feed the Rhino – The Sorrow and the Sound

Feed the Rhino wurden mir mal folgendermaßen beschrieben: „Zu vielschichtig für die Hardcore Szene, wesentlich zu mutig und gegen die Regeln, um je als Heavy Metal Band durchzugehen und viel zu einfallsreich, um in die Punk-Sparte zu passen.“ Die bis dato an mir völlig vorübergangenen Engländer werden am 13.06.2014 ihr neustes Werk „The Sorrow and the Sound“ veröffentlichen. Hier der Bericht über meinen ersten Kontakt mit der Band:

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Posthardcore-Bands oder Bands aus artverwandten Genres. Zu viel Gekreische mit zu wuchtigen Songs gepaart sind nicht wirklich das richtige für mein einfaches Gemüt. So muss ich sagen war ich zunächst ziemlich erschlagen von dem was Feed the Rhino mit dem Opener „New Wave“ und „Give Up“ da auf einen Silberling gepresst haben. Puh wie das wohl weiter gehen wird – Song Nummer vier „Black Horse“ soll wohl als Ballade im weitesten Sinne des Wortes daher kommen. Überzeugt durch seine gefühlte Endlosigkeit, doch leider kann ich mich mit den Shouts von Frontman Lee Tobin nicht wirklich anfreunden. Der darauf folgende Song „Finish the Game“ kommt meinem persönlichen Geschmack da doch etwas näher. Eine groovige Mischung aus modernem Hardcore und klassischem Metal. Endlich gibt es ein Licht am Ende des Tunnels. „Deny and Offend“ geht deutlich in die Metalcore Richtung. Auch nicht schlecht! Den Abschluss macht „Another Requim“ – eine Mischung aus Melodie und Geshoute, welche mit einem echt coolen Gitarrenriff unterlegt ist!

Was nach den 12 Songs bleibt ist die totale Verwirrung! Wirklich was anfangen kann ich mit Feed the Rhino leider nicht. Die bärtigen Engländer treffen da leider zu wenig meinen eigenen Musikgeschmack. Wem der Vorgänger „The Burning Sons“ gefallen hat der sollte auch auf jeden Fall mal in „The Sorrow and the Sound“ reinhören. Posthardcore-Freunde ebenso! Alle anderen Finger weg, um mit dem Zitat vom Anfang zu Enden: „Zu vielschichtig für die Hardcore Szene, wesentlich zu mutig und gegen die Regeln, um je als Heavy Metal Band durchzugehen und viel zu einfallsreich, um in die Punk-Sparte zu passen.“

Review von Florian Stoffelen

Feed the Rhino – Deny and Offend

Feed the Rhino – The Sorrow and the Sound Florian Puschke
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