Poison the Well veröffentlichten im Dezember 1999 das wegweisende Album The Opposite of December… A Season of Separation, das sich zu einem Meilenstein des Genres entwickelte und eine ganze Generation von Bands inspirierte. Das Album wurde von Brooklyn Vegan als eines der „15 ’90s Metalcore Albums That Still Resonate Today“ ausgewählt, von Kerrang! als eines der „21 Best U.S. Metalcore Albums of All Time“, von Loudwire als eines der „25 Best Metalcore Albums of All Time“ sowie von Revolver als eines der „Top 60 Best Hard Rock Albums of All Time“. Sein Einfluss ist unbestreitbar.
Doch die Band ruht sich nicht auf den Lorbeeren ihrer vergangenen Erfolge aus – so bedeutend diese auch sein mögen. Poison the Well kündigten die Veröffentlichung von Peace In Place am 20. März an, ihr erstes Album seit 16 Jahren. Es erscheint über SharpTone Records. Außerdem teilen sie das Video zu „Thoroughbreds“.
Der Song vereint all jene Markenzeichen, die Fans an Poison the Well kennen, lieben und erwarten – introspektive Texte, drängende Riffs, massive Breakdowns, die tektonische Platten verschieben könnten, und mitreißende Melodien.
„Mit 18 Jahren zu Poison the Well zu stoßen und der Musik nachzujagen, hat geprägt, wie ich mein Leben angehe“, sagt Sänger Jeffrey Moreira. „16 Jahre später zurückzukommen – unsicher, ob ich noch das kann, was ich einst hinter mir gelassen habe – hat mir nur noch deutlicher gezeigt, wie stark unsere Verbindung ist und wie viel mir diese Band gegeben hat. Ich bin dankbar, das wieder mit meinen Freunden tun zu dürfen und ein Album zu teilen, das im Kern von Ehrlichkeit, Absicht und Verbundenheit getragen wird.“
Über den neuen Song „Thoroughbreds“ sagt er: „Lasttiere sind schwer zu brechen – nicht weil sie stark sind, sondern weil sie stur sind. ‚Thoroughbreds‘ handelt von der Erkenntnis, dass manche lebenslangen Bindungen nicht früh zerbrechen, sondern erst dann, wenn man längst glaubte, sie würden für immer bestehen.“
Zum Album als Gesamtwerk erklärt der Sänger: „Peace In Place ist wahrscheinlich das wütendste Album, das wir je gemacht haben. Nachdem wir uns von Poison the Well zurückgezogen hatten, fühlte es sich an, als hätten sich all die Emotionen aus dieser Zeit – Frustration, Herzschmerz, Enttäuschung – zu etwas Schwerem und Unausweichlichem verdichtet. Aber Wut ist nicht das, was uns antreibt. Es ist die Verbindung. Manchmal beginnt diese Verbindung an dunkleren Orten, und ein Ventil für diese Gefühle zu haben, ist der Weg, wie wir vorankommen. Dieses Album bewegt sich über dieses gesamte Spektrum. Es geht darum, etwas Negatives in etwas Ehrliches zu verwandeln, es in die Welt hinauszutragen und zu erkennen, dass wir selbst in der Wut noch fähig sind, weiterzugehen, uns aufeinander zu beziehen und eine Form von Frieden zu finden – wenn schon kein Glück, dann zumindest einen Ort, an dem wir stehen können.“
Für das Cover-Artwork von Peace In Place arbeitete PTW zudem mit Frank Maddocks (Linkin Park, Deftones) zusammen.
Foto Credit: Sarai Kelley
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