Full of Hell brach vor 15 Jahren mit unglaublicher Kraft aus der kleinen, dolchförmigen Stadt Ocean City, Maryland, hervor. Über fünf Alben und zahllose Splits, EPs, Singles und Noise-Compilations haben sie sich mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit entwickelt, ihre Musik wurde immer komplizierter und technischer, ohne jemals langsamer zu werden oder ihre Seele zu verlieren.
Alles auf einem Full of Hell -Album fühlt sich wie eine Unschärfe an: verschmierte Gitarren, harscher Lärm, der wie Kies in einem Sack geschüttelt wird, Sänger Dylan Walkers Knurren und Biss, der ihn ins Weltall oder in den Erdkern trägt. Sie sind verschlungen, ineinander verschachtelt, unmöglich zu durchdringen, und sie bewegen sich mit beängstigender Geschwindigkeit. Sie haben jetzt die Endgeschwindigkeit erreicht.
2026 werden die deutschen Clubs zum Epizentrum der Extreme: Vier radikale Acts – Full of Hell, The Body, Jarhead Fertilizer und JAD – vereinen sich zu einem Abend voller klanglicher Grenzerfahrungen, roher Gewalt und kompromissloser Intensität.
Full of Hell aus den USA gehören zur Speerspitze des extremen Metal-Undergrounds. Zwischen Grindcore, Noise, Death Metal und harscher Elektronik entfesselt die Band ein klangliches Inferno, das live körperlich spürbar wird. Brutal, präzise, unberechenbar – Full of Hell liefern keine Show, sie entfesseln einen Sturm. The Body, bekannt für ihre genre-sprengenden Kollaborationen und ihren verstörenden Mix aus Doom, Industrial und Noise, bringen einen Sound auf die Bühne, der ebenso schwer wie verstörend ist. Ihre dystopischen Klangwände treffen mitten ins Mark. Ebenfalls aus den USA: Jarhead Fertilizer, ein brutales Deathgrind-Geschoss mit Wurzeln im Hardcore, das keine Gefangenen macht. Ihre Musik ist ein Schlag ins Gesicht – roh, schnell, zerstörerisch. Den Abend eröffnen JAD – düster, wütend und intensiv, irgendwo zwischen Hardcore und Industrial-Noise. Eine perfekte Einstimmung auf eine Nacht, die nichts für schwache Nerven ist.
Alle Daten im Überblick:
3-4-2026 – Eindhoven (NL) – Effenaar
4-4-2026 – Cologne (DE) – Gebaude 9
5-4-2026 – Antwerpen (BE) – Samhain Festival
7-4-2026 – Bristol (UK) – The Fleece
8-4-2026 – Manchester (UK) – Gorilla
9-4-2026 – Dublin (IE) – Opium
10-4-2026 – Glasgow (UK) – Slay
11-4-2026 – Birmingham (UK) – Castle and Falcon
12-4-2026 – London (UK) – Scala
14-4-2026 – Paris (FR) – Petit Bain
15-4-2026 – Toulouse (FR) – Le Rex
16-4-2026 – Madrid (ES) – Copérnico
17-4-2026 – Barcelona (ES) – La Nau
18-4-2026 – Lyon (FR) – L’Epicerie Moderne
19-4-2026 – Lucerne (CH) – Sedel Club
20-4-2026 – Munchen (DE) – Feierwerk
21-4-2026 – Vienna (AT) – Arena
22-4-2026 – Prague (CZ) – Bike Jesus
23-4-2026 – Krakow (PL) – Hype Park
24-4-2026 – Berlin (DE) – SO36
25-4-2026 – Hamburg (DE) – Bhf St. Pauli
26-4-2026 – Copenhagen (DK) – Vega
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