Der zweite Festivaltag startete auf der Taubertal-Stage mit Betontod, die mit knackigem Punk und reichlich Konfetti für ein lautstarkes Hallo sorgten. Direkt im Anschluss folgten Irie Révoltés, die in eine ähnliche Richtung gingen, aber mit ihrer mitreißenden Mischung aus Rap, Reggae und Punk zusätzlich für Überraschungsmomente sorgten. Besonders als einer der Sänger während des dritten Songs in den Fotograben kam und mit den Fans abklatschte.
Parallel heizten Revnoir aus Frankreich auf der Sounds for Nature Stage ordentlich ein. Für mich die Überraschung des Tages. Energiegeladen, heavy und mit Breakdowns, die richtig tief gingen. Zurück auf der Hauptbühne war Madsen der letzte Rock-Act des Tages. Die Band lieferte gewohnt zuverlässig ab, das Publikum sang lautstark mit und machte bei jeder Aktion mit.
Mit Heisskalt ging es erneut zur Nebenbühne. Ihre Mischung aus Post-Hardcore und Alternative-Rock traf vor allem die, die es gern etwas kantiger und emotionaler mögen. Ein solider, atmosphärischer Auftritt. Währenddessen startete 01099 auf der Taubertal-Stage. Zwar nicht mein persönlicher Geschmack, aber die riesige LED-Wand war ein absoluter Hingucker, und die Menge feierte bis zum FOH mit.
Team Scheisse bildete auf der Sounds for Nature Stage unseren letzten Act dort. Gleich zu Beginn spielten sie mit dem Publikum, baten alle, die Oberteile anzulassen und betrunken nicht in den Pit zu gehen. Musikalisch lieferten sie den gewünschten Mix aus Punk und Geschrei, roh, direkt und genau so, wie es sein soll.
Nach einer unplanmäßigen Verzögerung betrat Kontra K die Taubertal-Stage. Auch wenn sein Rap nicht mein persönlicher Favorit ist, überraschte mich die Live-Band enorm. Gerade bei Rap-Acts erwarte ich das am wenigsten. Ein starkes, druckvolles Finale des Tages und mit Pyro!
Nachbericht und Fotos von Lukas Pförtsch.
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