Der Freitag des Summer Breeze 2025 hatte einiges zu bieten: Von politischen Statements über Pyro-Feuerwerk – Summer Breeze zeigte wieder, warum es zu den besten Metal-Festivals Deutschlands gehört!
Den Auftakt machten Angelmaker, die gleich mal für den wichtigen Hinweis „Stay hydrated“ sorgten – bei den anhaltend heißen Temperaturen definitiv ein guter Rat. Der Himmel hatte die Empfehlung aber etwas zu wörtlich genommen, denn kurz vor Fit For The King – um 16:10 Uhr – gab es eine leichte Abkühlung von oben, mit einem kurzen aber kräftigen Regenschauer.
Das absolute Highlight des Tages lieferten die Donots auf der Main Stage. Die Punkrocker aus Ibbenbüren sorgten nicht nur für einen riesigen Circle Pit sondern auch für klare politische Statements. Sänger Ingo Knollmann ludt kurzerhand die Masse an Fotografierenden auf die Bühne ein, damit die Band freie Sicht auf die Fans hat! Dort gab es nämlich einiges zu sehen: Eine Frau aus dem Publikum übernahm den Lead im Circle Pit und heizte die Menge richtig an. Politisch wurde es bei „Kein Bock auf Nazis“. Knollmann machte deutlich, dass Nazis hier nichts zu suchen haben und drohte klare Konsequenzen an. Richtig und wichtig.
Hämatom ließen auf Main Stage lies mal wieder alles erbeben. Die Partykanonen enttäuschen nie. Gut platzierten Jokes und zündende Pyrotechnik sorgte für ordentlich Stimmung in der bereits gut aufgeheizten Crowd. Ein echter Geheimtipp am Abend war Antrisch auf der kleinen Campsite Circus Stage. Ihr Konzept aus seemännischer Kostümierung und Bühnenshow lieferte richtig ab und zeigte, dass auch kleinere Bühnen große Shows hervorbringen können. Die zahlreichen Metalheads im Publikum sahen es genauso und so ist es gut möglich, dass sie beim nächsten Mal auf einer der größeren Stages zu sehen sind.
Wer meint, Band und Publikum würden nicht connecten, kennt Yoth Iria nicht! Der Sänger lässt keinen Zentimeter zwischen ihnen Platz, denn er sprang gleich mal in den Graben und ging ins sogar bis Publikum hinein. Im Hintergrund? Viel Nebel, Strobo und wenig Licht. Eine schöne, mystische Atmosphäre. Den feurigen Abschluss machten Non Est Deus, die zum Ende nochmal ordentlich Pyro auf die T-Stage brachten und damit einen würdigen Schlusspunkt unter einen ereignisreichen dritten Festivaltag setzten.
Nachbericht von Marco Liske
Fotos von Marco Liske & Lukas Pförtsch
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