Masters of Dirt – Freestyle Firestorm (21.02.2026, Hanns-Martin-Schleyer-Halle, Stuttgart)

Am 21.02.2026 hieß es endlich wieder ab in die Schleyer-Halle zu Masters of Dirt, dieses Jahr unter dem Titel „Freestyle Firestorm“. Und damit wurde uns nicht zu viel versprochen, die Show hat in diesem Jahr nochmal eins draufgesetzt!

Neu war unter anderem die aktive Einbindung des Publikums. Durch das Masters of Dirt Cockpit, zu dem man den Zugang über einen QR-Code erhielt, konnten die Zuschauer an verschiedenen Punkten in der Show selbst aktiv werden. So konnte man zum Beispiel noch vor Beginn der eigentlichen Show Selfies hochladen, die dann an der Video-Wall gezeigt wurden, während DJ Mosaken uns schonmal musikalisch einheizte. Hier sah man zum ersten Mal auch Skullbunny, das Maskottchen der Show, das ihn tatkräftig unterstützte. 

Dann ging es endlich los und schon in den ersten Minuten machte die Show ihrem Titel alle Ehre. Die Motocross-, BMX-, MTB- und Scooter-Athleten sowie Snowmobile- und Quad-Fahrer übertrafen sich von Anfang an in ihren Stunts und man wusste gar nicht, wo man als nächstes hinschauen sollte, um nichts zu verpassen. Ein Highlight war auf jeden Fall wieder Thomas Ohlsson mit seinem Schneemobil, der im vergangenen Jahr leider gesundheitsbedingt aussetzen musste. 

Nach der Aufwärmrunde ging es direkt über in die Synchronsprünge, bei denen sichtbar war, wie viel Zeit und Energie die Athleten in die Vorbereitung stecken müssen, denn die Sprünge waren allesamt sehr synchron. Im Anschluss fuhr der mysteriöse Iron Jaw, der das erste Mal eine Harley über die Rampen fliegen ließ – man munkelt, dass ihn noch niemand ohne Helm gesehen haben soll. Danach folgte das erste Battle des Tages, denn es ging um den „Best Whip“, der mit dem ersehnten Gürtel belohnt wurde. Hier konnte das Publikum über das Masters of Dirt Cockpit abstimmen, wer ihrer Ansicht nach den Titel „Best Whip“ verdient hatte. 

Ein weiteres persönliches Highlight folgte für uns mit dem Trustgame, bei dem wir als lebendes Hindernis für Adrian Guggemos herhalten durften. Unser Adrenalinspiegel war danach sicher genauso hoch wie der der Athleten! Im Anschluss setzte der Trial-Bike-Fahrer nochmal eins drauf und sprang von einer Hebebühne aus 12m Höhe, von der aus er die Landerampe nicht mal sehen konnte. 

Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit einer Show-Einlage der Fuel Girls – zum Sound von Motörhead und ganz viel Feuer. Damit war das Publikum dann auch wieder Feuer und Flamme für die darauffolgenden Highlights. Wer dachte, nach der ersten Showhälfte schon alles gesehen zu haben, wurde eines Besseren belehrt.

Es folgten zunächst die Youngsters. Der jüngste von ihnen, Harley Beckett, ist gerade einmal 7 Jahre alt und war auf seinem Bike nicht zu bremsen. Der 15-jährige Connor Stitt ist bereits ein bekanntes Gesicht in der Szene und ließ es sich nicht nehmen, so oft zu springen, bis er den Triple Backflip geschafft hatte. Dafür wurde er am Ende der Show auch zum besten Athleten gekürt.
Im Battle Jung gegen Alt wurden die Youngsters durch den Überraschungsgast Skullbunny unterstützt, der ebenfalls einen Backflip ablieferte und die Nachwuchsprofis damit zum Sieg führte.

Zum Abschluss betraten nochmal die Fuel Girls die Halle gemeinsam mit allen Fahrer, die mit Flammen und Funken ihre besten Tricks zeigten und uns voller Staunen und Ehrfurcht zurückließen. Mit unzähligen Tailwhips, Back- und Frontflips, Superman-Variationen und technisch anspruchsvollen Kombinationen demonstrierten sie ein letztes Mal ihr Können und zeigten, dass Masters of Dirt viel mehr ist als eine von vielen Actionsport-Shows – es ist ein Ereignis, das Technik, Mut und Kreativität zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis macht. 

Und eines ist nach der Show definitiv klar: wir freuen uns schon auf die nächste! 

Nachbericht und Fotos von Felix Haberl

Dieser Artikel wurde am: 3. März 2026 veröffentlicht.

FOTOS von Masters of Dirt

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