Architects live in München (01.10.2025, Zenith)

Der Oktober startet mit einem Beben: Architects eröffnen ihre Europa-Tour im restlos ausverkauften Zenith München – und bringen mit Wage War und House of Protection zwei Bands mit, die den Abend zu einem der heftigsten Live-Erlebnisse des Jahres machen. Metalcore trifft Emotion, Härte trifft Herz, und am Ende bleibt nur eines: Gänsehaut und Muskelkater.

House of Protection – Der Urknall des Abends

Schon beim Opener ist klar: Das wird kein gewöhnlicher Abend. House of Protection betreten pünktlich um 19 Uhr die Bühne  und verwandeln das Zenith in ein Pulverfass. Von der ersten Sekunde an pure Energie: Licht, Nebel, Schweiß und ein Publikum, das sofort komplett durchdreht.

Der Sänger springt mitten in den Moshpit, performt zwischen den Fans, als gäbe es kein Morgen. Der Laden tobt, alle springen, die Stimmung explodiert. Selten hat ein Opener einen Abend so heftig eröffnet. Das war kein Warm-Up, das war ein Abriss in Reinform. Zwei riesige Moshpits brodeln zum Finale, als würde München die Woche im Takt der Kickdrum abschütteln. House of Protection liefern ab, reinste Energie, rohe Leidenschaft, 10/10. Ein Hammer-Start!

Wage War – Groove, Härte, Adrenalin

Danach übernahmen Wage War. Die Amis kommen mit präzisen Breakdowns, massiven Riffs und ungebremster Live-Power auf die Bühne und  bringen das Publikum direkt weiter in den Ausnahmezustand. Songs wie Manic, Godspeed und High Horse treffen mit chirurgischer Wucht, die Halle brodelt. Frontmann Briton Bond kontrolliert die Menge wie ein Dirigent im Chaos! Circle Pits, Mitsing-Parts, pure Energie. Wage War beweisen eindrucksvoll, dass sie längst kein Geheimtipp mehr sind, sondern zum festen Fundament der modernen Metalcore-Szene gehören. 

Architects – Wenn Schmerz zu Stärke wird

21 Uhr. Das Licht verlischt, und das Zenith wird zum Schlachtfeld aus Licht und Sound. Architects eröffnen mit Seeing Red und das Publikum explodiert. Was folgt, ist eine Stunde und 40 Minuten purer Emotion: Deep Fake, Royal Beggars, When We Were Young. Ein Wechselbad aus Wut, Sehnsucht und Erlösung.

Sam Carter ist stimmlich in absoluter Bestform. Zwischen den Songs spricht er über mentale Stärke, Zusammenhalt und das Gefühl, endlich wieder auf dieser Bühne zu stehen. Keine Floskeln sondern pure Ehrlichkeit.

Die Lichtshow ist ein Spektakel für sich: Lasergewitter, Flammen, Visuals. Perfekt auf jede Note abgestimmt, ohne überladen zu wirken. Bei A Wasted Hymn senkt sich die Stimmung, ein Meer aus Handylichtern erhellt die Halle bevor Doomsday und Animals den Abend in einer finalen Explosion enden lassen.

Fazit „Das war kein Konzert – das war eine kollektive Eskalation.“ Ein Abend, der alles hatte: Schweiß, Feuer, Tränen und Gänsehaut. München war ausverkauft und am Ende wollte niemand raus.

Nachbericht und Fotos von Hülya.

Dieser Artikel wurde am: 18. Oktober 2025 veröffentlicht.

FOTOS von Architects, House of Protection und Wage War

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