Ein Comic das höllische Stimmung garantiert.
Denn dieser Band bringt mal richtig Feuer mit.
Seit mal ehrlich, wenn man fragen würde, was Gotham-Fans gerne mal besichtigen würden, dann wäre neben der Bat-Höhle sicher auch Arkham ein Ziel, dass auf der Wunschliste einiger Leser:innen zu finden wäre.
Warum?
Nun, ich denke, weil hier die Stimmung etwas Besonderes ist.
Etwas Wahnsinn, etwas Humor und ganz viele Typen, die einfach ihre Spuren im DC-Universum hinterlassen haben.
PANINI tut uns diesen Gefallen und lässt uns in einem 180 Seiten starken Band, der bezeichnenderweise den Titel „Arkham Asylum: Living Hell“ trägt, hinter die Mauern dieser Anstalt blicken.
Wer vermutet, dass nun eine „Ausbruch-Story“ von einem der „Standard-Bösewichte“ erzählt wird, der wird sich wundern.
Dieser Band bringt mehr.
Aufgebaut ist die Story von Dan Slott (Autor) und Ryan Sook (Autor) in sechs Kapitel, die uns langsam aber sicher die Hölle näherbringen.
Das Ganze beginnt mit einem ziemlich heftigen Rückblick, der schnell in die Gegenwart übergeht.
Hier wird der millionenschwere Betrüger Warren White für Unzurechnungsfähig erklärt und ins Arkham eingewiesen.
Schritt für Schritt (oder besser Seite um Seite) lernt er die Anstalt und die Bewohner:innen von unterschiedlichen Seiten kennen.
Bekannte Bösewichte wie der Joker spielen in diesem Band nur kleinere Rollen.
Dafür hält uns die Haupthandlung gefangen, die (wie der Titel schon sagt) etwas übernatürlich daherkommt und langsam den Ring zu den ersten Seiten schließt.
Bemerkenswert ist bei dem Band, dass weniger bekannte Gangster wie der Künstler Doodlebug, oder aber vor allem der Bastler Humpty Dumpty der Handlung äußerst viel Farbe verleihen.
Sei es durch deren Hintergrundgeschichte oder auch durch die Interaktion mit Warren White – das Prinzip überzeugt auf ganzer Linie.
Was mir an dem Band besonders gut gefällt, ist dass er als abgeschlossene Geschichte überzeugt und Spaß macht. Um jede Einzelheit genau aufzunehmen, macht es sicher auch Sinn, den Band ein weiteres Mal zu lesen.
Neben der imposanten Geschichte sind wir noch Zeuge der Geburt einer Figur, die später als „Der große Weiße Hai“ bekannt sein wird.
Als kleinen Bonus bekommen wir im Anhang viele Erklärungen, Skizzen und Bonusmaterial, was das Paket noch ordentlich abrundet.
„Arkham Asylum: Living Hell“ – Hier ist der Name einfach Programm.
Macht höllischen Spaß.
Nähere Infos bekommt ihr hier: Batman – Arkham Asylum – Living Hell
Bild (Comic) von Panini.
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