Endlich!
Sie segeln wieder!
Und wie.
Immerhin besuchen Asterix und Obelix im neuen Band „Asterix in Lusitanien“ das heutige Portugal.
Portugal wird ja immer mehr zur Urlaubsregion und, passend dazu, reisen unsere unbesiegbaren Helden nun in dieses schöne Land, um ein Abenteuer zu erleben, das äußerst farbenfroh und vor allem unglaublich lustig daherkommt.
Im bereits 41. Band der Reihe zeigen Fabcaro (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen), dass sie das große Erbe von René Goscinny und Albert Uderzo nicht nur verwalten, sondern mit großer Liebe zum Detail fortführen.
Und genau so ist „Asterix in Lusitanien“ zu einem großen Ausrufezeichen geworden.
Charmant, lustig und mit ganz viel Abenteuer ausgestattet vergehen die gewohnt 48 Seiten wie im Flug.
Ausgangspunt der Handlung ist der Besuch eines alten Bekannten.
Schnurres heißt dieser und kennt unsere Freunde aus der Trabantenstadt.
Damals hatte er dort als Sklave gedient und kennt so die Wirkung des Zaubertranks.
Diesen und auch die Hilfe der Unbeugsamen benötigt Schnurres, da sein Freund Schãoprozes verdächtigt wird, Cäsar vergiften zu wollen.
Dieser Schãoprozes sitzt nun ein und wartet auf seinen Prozess, während andere aus dem Verrat Kapital schlagen wollen.
Doch da sind ja noch unsere Gallier, die ein weiteres Mal dem Bösen auf die Schliche kommen.
Dies tun sie in einem vielseitigen Abenteuer das nicht nur wieder herrliche Namen zu bieten hat.
Auch die Liebe (ja, unser Obelix bekommt wieder einen roten Kopf), verprügelte Römer, seltsame Dialekte, große Feste, lockere Sprüche, lauter Gesang und Essen, das mal weg vom Wildschwein ist, werden hinreichend besprochen.
Schön an diesem Abenteuer ist, dass auch auf die heutige Gesellschaft geschielt wird.
Wie absurd ist es eigentlich, als Asterix auf einer Steintafel ein Benutzerkonto mit Kennwortrichtlinien anlegen muss.
Einfach herrlich.
Wie so vieles in diesem Abenteuer, dass nicht nur Lust auf Portugal, sondern auch ganz viel Lust auf die alten Abenteuer unserer unbeugsamen Gallier macht.
„Asterix in Lusitanien“ reiht sich ohne große Probleme in die großartigen Reise-Abenteuer der Gallier ein und besticht neben einer lustigen Handlung wieder einmal mit Wortwitz und großartigen Bildern.
Danke an Fabcaro und Didier C.
Review von Thorsten.
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